Das nächste Stellar Blade wird auf KI setzen. Der CEO sieht das als notwendig an, um überhaupt noch eine Chance zu haben.
Im Jahr 2024 war Stellar Blade ein echter Überraschungshit auf der PlayStation 5 und einige Monate später auch auf Steam, als die PC-Umsetzung kam. Das Action-Spiel hat die Welt im Sturm erobert, sorgte zuvor aber auch für Schlagzeilen aufgrund der doch recht freizügigen Protagonistin – auch wir haben das Spiel gemocht. Wer sich auf Stellar Blade einließ, bekam es im Anschluss auch mit einem spannenden Kampfsystem und einer interessanten Welt zu tun.
Da ist es wenig verwunderlich, dass Stellar Blade 2 schon in der Mache ist. Doch der CEO stellt klar: KI wird ein ganz wichtiger Baustein, damit einzelne Mitarbeiter die Leistungen von Hunderten erbringen können.
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China muss geschlagen werden, Mitarbeiter sollen 100-fache Arbeit leisten können
Warum setzt Stellar Blade 2 auf KI? Wie von GameMeca berichtet, sieht man bei Shift Up die Verwendung von KI als notwendig an, um überhaupt irgendwie gegen chinesische Konzerne ankommen zu können. Das Studio Shift Up hat seinen Sitz in Südkorea.
Denn in China würde man ein Vielfaches der Mitarbeiter auf ein Spiel ansetzen, was an anderen Orten gar nicht geleistet werden könne. Hyung-tae Kim, der CEO von Shift Up, sagte: „Wir setzen ungefähr 150 Leute an ein einzelnes Spiel, aber China setzt da 1.000 bis 2.000 dran.“
Die Lösung dafür: Der Einsatz von KI. Auch wenn das gerade in der westlichen Welt sehr umstritten ist, sieht Kim die Lösung darin, KI großflächig zu akzeptieren und einzusetzen. Er vertritt auch die Meinung, dass KI nicht zum Abbau von Stellen führen würde, denn es würde alle verfügbaren Männer und Frauen benötigen, sich gut mit KI auszukennen, um überhaupt mit Entwicklern aus China oder den USA mithalten zu können.
Außerdem sagte Kim, dass KI dabei helfen werde, dass „eine Person die Arbeit von 100 Personen erbringen kann“.
In was für einer Form KI allerdings genau zum Einsatz kommen wird, das bleibt wohl abzuwarten. Klar scheint aber zu sein: Langsam aber sicher bekennen sich immer mehr Entwickler zum Einsatz von KI auf unterschiedliche Art und Weise.
Mit wem vergleicht Stellar Blade sich? Auch wenn keine konkreten Beispiele genannt wurden, ist wohl offensichtlich, dass Kim damit auf die Erfolge der jüngeren Vergangenheit aus China anspielt. Gerade die beiden Titel „Black Myth Wukong“ und „Where Winds Meet“. Gerade der letzte Titel setzt auch in den Dialogen mit NPCs stark auf KI, selbst wenn es dabei noch eine ganze Reihe von kuriosen Fehlern gibt.
Wann genau Stellar Blade 2 erscheint, ist bisher noch nicht geklärt. Die Entwicklung dürfte auch noch relativ am Anfang stehen. Aus einer Stellenausschreibung geht allerdings hervor, dass Stellar Blade 2 wohl von Anfang an auf mehreren Plattformen erscheinen wird, also mindestens PC und Xbox.
Was wir allerdings wissen: Die Story von Stellar Blade 2 soll deutlich besser und komplexer werden, als die des Vorgängers.
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