In der Welt von Warhammer 40.000 ist künstliche Intelligenz verboten – jetzt verbannen die Macher sie auch im echten Leben

Die Schöpfer von Warhammer verbieten ihren Mitarbeitern den Einsatz von KI. Das sei nur konsequent, meinen Fans. Für die Menschheit aus Warhammer 40.000 ist künstliche Intelligenz nämlich Häresie, die bestraft wird.

Was genau sagen die Macher über KI? Aus einem aktuellen Finanzbericht von Games Workshop (GW), den Machern von Warhammer, geht die aktuelle Stellung des Unternehmens im Hinblick auf KI hervor. Dazu gehören alle Welten – also Fantasy, Age of Sigmar, Warhammer 40.000 und The Horus Heresy.

Auf Seite 4 des Berichts (den ihr hier nachlesen könnt) gibt es auch zwei Absätze zu KI. Dort heißt es in Bezug darauf: „So richtig begeistert davon ist bisher keiner.“ Aus diesem Grund habe man sich auf eine interne Richtlinie geeinigt, die die Nutzung von KI untersagt.

Wir erlauben weder KI-generierte Inhalte noch den Einsatz von KI in unseren Designprozessen oder deren nicht autorisierte Nutzung außerhalb von GW, einschließlich unserer Wettbewerbe.

Games Workshop im Halbjahres-Report vom 13. Januar 2026

Die wenigen Senior Manager bei Games Workshop, die sich mit KI auskennen, dürfen sich weiterhin „neugierig“ mit dieser Technologie befassen. Gleichzeitig wolle man aber weiterhin das eigene geistige Eigentum schützen und menschliche Kreative respektieren.

Man ist sogar den anderen Weg gegangen und hat noch mehr Kreative aus verschiedenen Disziplinen eingestellt – „von Konzeption und Illustration über Schreiben bis hin zu Modellieren und Bildhauerei“.

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Games Workshop tut etwas, was in Warhammer 40.000 schon lange geschehen ist

Wie reagieren die Fans darauf? Die sind erleichtert und freuen sich, einige sind aber doch überrascht. Fans sind nicht immer einer Meinung mit Games Workshop, und dass man hier etwas Richtiges tue, sei fast schon bemerkenswert, heißt es etwa auf Reddit.

„Wow, ich kann nicht glauben, dass GW das so krass verkackt ha—“, fängt Nutzer razazaz126 unter einem Reddit-Post an zu kommentieren, schwenkt aber noch rechtzeitig um: „Moment, was? Es ist gut? Na so was, verdammt soll ich sein.“

„Ich habe fast mein Getränk ausgespuckt, als ich gesehen habe, dass GW ausnahmsweise nicht bewusst die denkbar schlechteste Option gewählt hat“, meint Nutzer Mordador auf Reddit

Andere weisen darauf hin, dass diese Entscheidung von Games Workshop nur Sinn ergibt. Denn obwohl das Imperium der Menschen aus Warhammer 40.000 technologisch sehr weit fortgeschritten ist, so ist künstliche Intelligenz dort strengstens verboten.

„Es ist buchstäblich Kanon, KI zu verbannen. Next Level Marketing“, schreibt Nutzer Sjeg84 auf Reddit.

KI wird vom Imperium als „Abominable Intelligence“ bezeichnet. Dass diese verboten ist, hat einen guten Grund: So soll ein Aufstand der Maschinen wie in Terminator vermieden werden. Einen solchen Aufstand gab es auch schon in der Welt von Warhammer 40.000, die Sorge ist also nicht unberechtigt.

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Viele andere Unternehmen setzen derweil immer stärker auf künstliche Intelligenz. So ist KI jetzt auch für den Grafikkartenhersteller Nvidia sehr viel wichtiger geworden, wie ein kurzes Gespräch mit CEO Jensen Huang gezeigt hat. Mehr dazu lest ihr hier: Jensen Huang sagt in einem kurzen Gespräch 121 Mal das Wort KI und das zeigt, wie egal Gamer Nvidia geworden sind

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