Chef eines Hits auf Steam bietet 25 Mio. um sterbendes MMORPG zu retten, will New World nicht gehen lassen

Statt New World sterben zu lassen, gibt es überraschend ein Kaufangebot für das MMORPG, und der Mann dahinter ist kein Unbekannter.

Um welches MMORPG geht es? Am Abend des 15. Januar 2026 haben die Entwickler von New World das Ende ihres MMORPGs terminiert. Zuvor war bereits klar, dass das Spiel keine Updates mehr erhalten und zu einem späteren Zeitpunkt abgeschaltet würde, gleichzeitig war der genaue Termin jedoch noch nicht bekannt.

Mit der Ankündigung der Entwickler ist jedoch klar: New World wird am 31. Januar 2027 abgeschaltet. Was es bis dahin zu beachten gibt, haben wir bereits in einem anderen Artikel ausführlich behandelt. Doch die Abschaltung könnte noch gestoppt werden, denn ein neues Angebot könnte alles ändern.

Mehr zum Scheitern von Amazon bei New World:

Amazon wollte Big Player für Games sein – Das Ende von New World vervollständigt eine traurige Geschichte des Scheiterns


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25 Millionen für New World

Was ist das für ein Angebot? Während die MMORPG-Welt über das Aus von New World ein zweites Mal diskutiert, schaltet sich ein bekannter Chef eines anderen Steam-Hits ein. Alistair McFarlane ist der COO und Company Director des Gaming-Studios Facepunch, das bekannt für den Sandbox-Klassiker GarrysMod sowie das extrem beliebte Survival-Spiel Rust ist.

So spielten im Januar zuletzt fast 250.000 Spieler laut SteamDB zeitgleich zu Spitzenzeiten das Survival-Game, das auch durch große Server seinen Erfolg hat. Eine Mitarbeiterin des Studios repostete die Ankündigung zur Abschaltung von New World auf X.com und schrieb dazu: „Ich habe versucht, Ali dazu zu bringen, NW für mich zu kaufen, aber er hat mich zum Teufel geschickt.“

Daraufhin antwortete Alistair „Ali“ McFarlane jedoch tatsächlich selbst mit einem Angebot. So schreibt er auf X.com: „25m, endgültiges Angebot @amazongames“. Seinen Post ergänzte er noch mit dem Kommentar: „Spiele sollten niemals sterben.“

Gab es schon eine Reaktion? Ob das Kaufangebot für das MMORPG überhaupt ernst gemeint ist, bleibt unklar. Unter dem Beitrag des Rust-Chefs finden sich aber viele Fans, die hoffen, dass Amazon Games das Angebot wirklich annimmt. Doch die haben sich noch nicht geäußert.

Auch ein anderes bekanntes Gesicht meldet sich. Simon „HyPixel“, der Chef von Hytale, der sein Sandbox-Spiel erst vor Kurzem von Riot zurückgekauft hat, bietet dem Rust-Chef seine Hilfe an. Er schreibt auf X.com: „Wenn du Tipps zum Kauf von eingestellten Spielen brauchst, sag mir Bescheid“.

Interessant dabei ist auch, dass auch Simon „HyPixel“ kürzlich 25 Millionen für die Rettung von Hytale geboten hat. Ob das Angebot also nur eine Anspielung ist oder Wirklichkeit, bleibt unbekannt.

Kann das klappen? Obwohl der Austausch und das Angebot womöglich real existieren können, ist der Verkauf eines MMORPGs außergewöhnlich und aufwendig. Nur wenige Spiele wurden überhaupt jemals verkauft, noch viel weniger MMOs. Die Chancen auf einen tatsächlichen Verkauf sind also gering, doch nicht unmöglich.

Ein wichtiger Faktor ist, dass die neuen Besitzer das nötige Wissen und auch die finanziellen Möglichkeiten haben, ein MMORPG zu betreiben. Das haben Alistari McFarlane und seine Mitarbeiter mit dem langjährigen Erfolg ihrer Spiele schon bewiesen.

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Die Beliebtheit von New World zeigt sich spätestens mit der Ankündigung der Abschaltung. Viele Fans haben lange Zeit gewartet und auf Verbesserungen gehofft. Das Update, das das MMORPG in die richtige Richtung geschoben hat, war dann zeitgleich das letzte. Mehr zum Aus von New World verrät euch MeinMMO-Experte Karsten Scholz: Amazon wollte Big Player für Games sein – Das Ende von New World vervollständigt eine traurige Geschichte des Scheiterns

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