Während alle über New World sprechen, stirbt heimlich gerade ein anderes MMORPG von Amazon

Nach der finalen Ankündigung zum Ende von New World gab es viele Diskussionen rund um das Spiel. Dabei geht es dem anderen MMORPG von Amazon, Lost Ark, nicht viel besser.

Um welches MMORPG geht es? Mit der Ankündigung, die Server von New World werden am 31. Januar 2027 abgeschaltet, gab es viele Diskussionen um Amazon und seine Games-Sparte. Auch das rettende Angebot der Rust-Entwickler drehte seine Runden.

Was gerade nur wenig Beachtung findet, ist das einst so große MMORPG Lost Ark. Mit über 1,3 Millionen Spielern zur Spitzenzeit startete das MMORPG am 11. Februar 2022 auf Steam und durfte sich damals viel Lob zum Gameplay, aber auch Kritik zum aufwendigen Grind, der teilweise auf mehreren Charakteren zur selben Zeit durchgeführt werden musste, anhören. Doch von den hohen Spielerzahlen ist inzwischen kaum etwas übrig.

So fing es vor Jahren bei Lost Ark an:

Immer weniger Spieler

Wie geht es Lost Ark? Das einst so große MMORPG von Amazon Games stirbt gerade heimlich einen leisen Tod. Während die Community über das zu frühe Ende von New World diskutiert, loggen sich immer weniger Spieler bei Lost Ark ein.

Der bisherige Höchststand im Januar 2026 liegt laut SteamDB bei 14.123 Spielern und damit beim schwächsten Wert, den das MMORPG jemals in einem Monat erreicht hat. Während Lost Ark bei Steam bei den insgesamten Bewertungen bei 70 % und damit „größtenteils positiv“ steht, zeichnen die kürzlichen Bewertungen ein anderes Bild.

Bei den kürzlichen Rezensionen steht Lost Ark nur noch bei 46 % und damit bei „ausgeglichen“. Die Kritik der Spieler ist dabei noch vernichtender.

Was sagen die Spieler über den Zustand? In den Bewertungen bei Steam finden sich viele Gründe für den aktuell geschwächten Stand von Lost Ark. So beschweren sich gerade deutsche und französische Spieler auf Steam darüber, dass man die Sprachen aus dem MMORPG entfernt hat.

Dies hatten die Entwickler 2025 mit der technischen Begründung angekündigt, bei den Quick-Time-Events könnten falsche Tasten gedrückt werden. Doch das kommt bei den Fans nicht gut an.

Neue Spieler beschweren sich auf Steam hingegen über die Fülle an Menüs, unter denen sie begraben würden. Auch die vielen Mechaniken seien so komplex, dass man selbst für einfache Spielmechaniken externe Guides, Tabellen und Community-Erklärungen brauchen würde, um seine Ressourcen nicht zu verschwenden.

Andere Spieler kritisieren auf Steam hingegen Pay2Win-Aspekte sowie die Veteranen-Spieler in der Community, die ungeduldig seien und neuen Spielern nicht helfen würden.

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Auch wenn die Entwickler von Amazon nach dem Aus von New World erklärten, Lost Ark würde erstmal weiterleben, zeigen die Spielerzahlen, dass das MMORPG gerade genauso stirbt. Wie es 2026 mit Lost Ark weitergehen soll und was Amazon Games noch bei dem Spiel macht, erfahrt ihr hier: Nach dem Aus von New World machen sich Fans Sorgen um Throne and Liberty und Lost Ark – Jetzt antwortet Amazon

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