Larian arbeitet mit Divinity fleißig an einem neuen Spiel und fährt währenddessen weiter Erfolge mit ihren vorhergehenden Games ein. Das neue Rollenspiel sorgt für einen enormen Anstieg bei Baldur’s Gate 3 und Divinity: Original Sin 2 – wobei letzteres so erfolgreich ist wie zu Release 2017 nicht mehr.
So steht’s um Divinity gerade:
Im Moment entwickelt Larian mit Divinity ihr bislang größtes Spiel, das noch umfangreicher werden soll als Baldur’s Gate 3. In unserer Übersicht findet ihr alle Infos zu Divinity.
Auf X erklärt der Studio-Chef Swen Vincke nun: durch die Ankündigung von Divinity haben sowohl Baldur’s Gate 3 als auch der Vorgänger Divinity: Original Sin 2 (kurz: DOS 2) einen Schub bekommen. Letzteres habe sich dabei so gut verkauft wie seit dem Release 2017 nicht mehr.
Die Spielerzahlen sprechen ebenfalls dafür: Baldur’s Gate 3 hatte im Januar 2026 über 111.000 Spieler in der Spitze (laut SteamDB), DOS 2 über 27.000 (laut SteamDB). Zuletzt hatte das 9 Jahre alte Rollenspiel so viele Spieler kurz nach Release – mit einer Ausnahme im März 2020. Das war direkt nach der Veröffentlichung des Opening-Cinematics von Baldur’s Gate 3 (auf YouTube).
Falls ihr zu den neuen Spielern gehört: DOS 2 gilt als deutlich schwieriger als Baldur’s Gate. Hier findet ihr einige Tipps zum Einstieg in Divinity: Original Sin 2.
Was ist Divinity: Original Sin 2 eigentlich? Die Divinity-Reihe ist Larians großer Erfolg und ihre „eigene Welt“, in der sie die Regeln bestimmen. Das erste Spiel der Reihe, Divine Divinity, ist bereits 2002 erschienen.
Divinity: Original 2 ist der aktuell (noch) neuste Teil der Reihe und der direkte Vorgänger des kommenden Divinity, dessen Story an DOS 2 anknüpft. Ihr spielt dort einen „Quellmagier“, der gefangen genommen und später in die Intrigen der Mächtigen und Götter versponnen wird.
Zwar spielen sich Divinity: Original Sin 2 und sein Vorgänger als klassische cRPGs ähnlich wie Baldur’s Gate 3, haben aber etliche wichtige Unterschiede – allein, weil ihnen nicht D&D als Basis zugrunde liegt. So gibt es etwa keine Klassen, sondern Builds, und ein „Random Loot“-System, das mit Divinity jedoch deutlich verbessert werden soll.
Wie für Rollenspiele gewohnt, spielen Story und Begleiter eine große Rolle, wobei letztere in Divinity noch wichtiger werden sollen. Dass die Formel funktioniert, zeigt sich am aktuellen Spieler-Anstieg, auch wenn der Chef gerne auf ein Feature verzichtet hätte…
Autoplay
Dieses verdammte Eichhörnchen!
In der Definitive Edition von Divinity: Original Sin 2 sind mehrere DLCs enthalten, die teilweise neue Quests und Items ins Spiel bringen – und gänzlich neue Charaktere. Am meisten sticht dabei der „Ser Lora“-DLC heraus.
Der zusätzliche Content liefert ein kleines Eichhörnchen mit Knochenhelm, das auf seiner Skelett-Katze Quercus reitet. Mit dem Talent „Tierfreund“ könnt ihr mit dem Eichhörnchen reden, dass ich als edler Ritter der Großen Eichel vorstellt und euch gegenüber erst einmal skeptisch gegenüber steht.
Im Verlauf der Story lernt euch Ser Lora jedoch besser kennen und beginnt sogar, euch zu vertrauen, wenn ihr euch benehmt. Das führt zu zusätzlicher Story rund um das putzige Kerlchen und seine „Gottheit“, die Große Eichel.
Obwohl das Eichhörnchen ein großer Fan-Liebling ist, hat Swen Vincke MeinMMO im Interview verraten, dass er Ser Lora abgrundtief hasst. Ser Lora sei nur entstanden, weil das Studio nach Druck des Publishers unbedingt einen DLC machen sollte.
In seinem Post auf X schreibt Vincke deswegen, dass er bereut, das Eichhörnchen vor dem neuen Schub an Käufern nicht entfernt zu haben. Ob das allerdings überhaupt funktioniert hätte, steht offen, denn Ser Lora ist sehr hartnäckig – nicht nur im Spiel: Der Chef von Larian wollte einen Charakter aus Original Sin 2 streichen, weil er ihn abgrundtief hasst
Der Beitrag Der 9 Jahre alte Vorgänger von Divinity ist auf Steam so beliebt wie seit Release nicht mehr, aber der Chef sagt: eine Sache bereut er erschien zuerst auf Mein-MMO.
