Die Generation Z will nicht mehr Programmierer werden und viele entscheiden sich für eine andere Karriere: Das ist ein Problem für Amazon, Apple und Google

Früher wollte jeder bei Google, Amazon und Co arbeiten. Doch viele junge Menschen wählen lieber krisensichere Jobs und meiden die Informatik. Für große Tech-Unternehmen ist das ein großes Problem, weil die Belegschaft immer älter wird.

Noch vor einem Jahrzehnt wollten viele junge Menschen Informatik studieren. Denn eine Karriere bei großen Unternehmen wie Microsoft, Google oder Amazon versprach nicht nur das große Geld, sondern auch gute Karriere-Aussichten.

Doch mittlerweile scheinen sich die Karrierewünsche junger Menschen zu drehen. Die Plattform Handshake hat in einer Umfrage festgestellt (PDF-Datei), dass immer mehr Studenten lieber in anderen Bereichen anstatt Informatik durchstarten wollen. Handshake ist ein Unternehmen, welches mit einem Netzwerk aus Hochschul- und Arbeitgeberpartnern zusammenarbeitet.

Und das ist ein langfristiges Problem für Firmen wie Google oder Amazon, wo die Belegschaft immer älter wird.

Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus


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Junge Menschen entscheiden sich gegen lukrative Jobs bei Tech-Unternehmen und setzen auf Sicherheit

Was ist das für eine Umfrage? Handshake hat insgesamt 2.687 Studenten von 616 Institutionen gefragt, die einen Bachelor-Abschluss planen. Um die Trends bei den Bewerbungen im Jahresvergleich zu ermitteln, hat Handshake die Vollzeit-Bewerbungen tabellarisch erfasst, die von Handshake-Nutzern in ihrem jeweiligen Abschlussjahr (von August bis März) erstellt wurden. Die Verfügbarkeit von Stellen wurde aus der Veränderung der Gesamtzahl der Stellen abgeleitet, auf die sich jede Kohorte der Abschlussklassen beworben hat.

Was steht in der Umfrage? Bis zu 76 % der Befragten der Vertreter der Generation Z geben an, dass sich ihre beruflichen Prioritäten geändert haben. An erster Stelle steht nun die Arbeitsplatzsicherheit, gefolgt vom Arbeitsort und dem Ruf des Unternehmens. Hohe Gehälter und attraktive Zusatzleistungen im Büro sind in den Hintergrund getreten.

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich wohl gegen Informatik und früher prestigeträchtige Jobs. Stattdessen entscheidet sich die Generation Z immer häufiger für Branchen, die als stabiler und „krisenresistente” gelten. Gesundheitswesen, Produktion, Bildung und Bauwesen gewinnen an Popularität. Das liegt auch an der Angst, in einem Technologie-Unternehmen direkt wieder durch KI ersetzt zu werden.

Finanzen und der Technologie-Sektor werden immer unbeliebter.

Den größten Anstieg des Interesses verzeichnet jedoch der öffentliche Sektor, der Vorhersehbarkeit, einen festen Standort und ein geringeres Risiko plötzlicher Entlassungen bietet.

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Die Lebenshaltungskosten steigen seit vielen Monaten stark an. Davon ist auch die Generation Z betroffen. Bei vielen geht das so weit, dass sogar Jobangebote abgelehnt werden, weil man sich finanziell nicht stabil genug fühlt, für einen neuen Job in Vorleistung zu treten oder treten zu können: Ein Teil der Generation Z ist gezwungen, Jobs aus einem Grund abzulehnen: Sie kann sich die Kosten für Uniformen und Reisen nicht leisten

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