Im Jahr 2026 möchten die Entwickler von Elder Scrolls Online im MMORPG mehrere Experimente umsetzen. Zu diesen gehören neue Schwierigkeitsgrade für die Welt von Tamriel. Ihren konkreten Plan dafür haben die Devs jetzt vorgestellt.
Was plant Zenimax für ESO? Mit dem Start von Saison Null im Frühling beziehungsweise Sommer 2026 soll die Welt von Elder Scrolls Online auswählbare Schwierigkeitsstufen erhalten.
Damit gehen die Entwickler zum einen auf die langjährige Kritik aus der Community ein, dass das MMORPG in vielen Bereichen deutlich zu einfach sei. Zum anderen möchte man so den erfahreneren Spielern zusätzliche Anreize bieten, durch eine größe Herausforderung, aber auch durch zusätzliche Belohnungen.
Konkret soll es auf den neuen Schwierigkeitsstufen Boni für Gold sowie Erfahrung geben.
Autoplay
Welche Schwierigkeitsstufen sind geplant? Die aktuelle Schwierigkeit von Elder Scrolls Online wird zur neuen Standardstufe „Abenteuerlich“. Hier bleibt alles wie gehabt. Dazu kommen die folgenden 3 Optionen:
Abgehärtet: Ihr erleidet 100 % mehr Schaden durch Nichtspielercharaktere (kurz: NSC) und verursacht 20 % weniger Schaden. Ihr erhaltet 50 % mehr Gold und 20 % mehr Erfahrung von NSCs.
Meisterhaft: Ihr erleidet 300 % mehr Schaden durch NSCs und verursacht 50 % weniger Schaden. Ihr erhaltet 100 % mehr Gold und 75 % mehr Erfahrung von NSCs.
Entseelt: Dies wird zur Veröffentlichung die höchste Schwierigkeitsstufe sein. Ihr erleidet 600 % mehr Schaden durch NSCs und verursacht 80 % weniger Schaden. Ihr erhaltet 200 % mehr Gold und 100 % mehr Erfahrung von NSCs.
Zum Start sollen sich diese Stufen auf die offene Welt von Tamriel auswirken. Zu dieser gehören auch Gewölbe, offene Verliese und Story-Instanzen. Auf Inhalte wie Verliese, Prüfungen, Arenen, das Endlose Archiv oder die neue Nachtmarkt-Zone sollen sich diese nicht auswirken.
Die Entwickler betonen, dass das System möglichst flexibel sein soll, um zum bisherigen Fundament von ESO zu passen. Spieler, die unterschiedliche Schwierigkeitsstufen nutzen, sollen also wohl zusammenspielen können.
Außerdem erklären die Entwickler, dass das Feedback der Tester entscheidend dafür ist, in welcher Form das System am Ende live gehen wird. Die konkreten Zahlen können sich beispielsweise noch ändern. Zudem wollen die Devs die Schwierigkeitsstufen nach Saison Null noch ausbauen.
„Ich liebe das!“
Wie reagiert die Community auf die Ankündigung? Viele Spieler freuen sich in einer aktuellen Diskussion auf Reddit über das neue System.
CappinPeanut schreibt beispielsweise: „Ich liebe das! Die langweilige Oberwelt ist der Grund, warum ich kein ESO spiele – das hier würde mich dazu bringen. Ich finde zwar, dass Gold und EP (Erfahrungspunkte) ein schwacher Anreiz sind, aber es klingt so, als wären sie offen dafür, das noch anzupassen. Zusammen mit einer Überarbeitung des Kampfsystems könnte das riesig für ESO werden!“
Few-Hotel4156 ergänzt: „Tolle Neuigkeiten. Ich habe mit ESO aufgrund der geringen Schwierigkeit aufgehört, dabei ist es mein liebstes MMORPG, wenn es ums Questen geht.“
a3nter freut sich ebenfalls: „Das ist krank, das ist genau das, auf das ich gewartet habe.“
Es gibt aber noch die eine oder andere offene Frage. Vor allem das Miteinander von Spielern, die verschiedene Schwierigkeitsstufen nutzen, macht dem einen oder anderen Sorgen. Kann man das System so vielleicht sogar gezielt ausnutzen? Das werden die Tests zeigen. Wer mehr zu den aktuellen Plänen für ESO erfahren möchte, schaut hier vorbei: The Elder Scrolls Online krempelt 2026 erneut das Bezahlmodell um, stellt ungewöhnliche Experimente vor
Der Beitrag Elder Scrolls Online soll gefährlicher werden, erhält für die Open-World 3 neue Schwierigkeitsgrade erschien zuerst auf Mein-MMO.
