Forza Horizon 6 hat mich in 12 Minuten überzeugt, für 70 Euro mit dem Auto durch Japan zu heizen

Es gibt neue Informationen zu Forza Horizon 6 und MeinMMO-Redakteur Dariusz ist total begeistert, denn die Entwickler haben genau das Richtige gezeigt.

Beim Developer-Direct von Xbox am 22. Januar 2026 hat Playground Games knapp 12 Minuten lang über Forza Horizon 6 gesprochen und erste Einblicke in das Gameplay und die Spielwelt des Rennspiels gegeben. Außerdem erfuhren wir, dass Forza Horizon 6 bereits am 19. Mai 2026 veröffentlicht wird und in der Standard-Edition rund 70 Euro kosten soll.

Seit bekannt ist, dass der nächste Teil der Reihe in Japan spielen soll, habe ich mich auf das Spiel gefreut. Die letzten Ableger fand ich… okay. Großbritannien war cool und hatte hübsche Fleckchen, aber ich habe einfach keine Bindung zu dem Setting. Mexiko sah unglaublich gut aus und hatte auch einige wirklich tolle Ecken, aber es war nicht die Art Map, die ich bei Spielen wie Forza Horizon cool finde.

Japan und die Autokultur des Inselstaates finde ich wiederum extrem interessant, und was die Entwickler jetzt zeigten, trifft genau meinen Geschmack.

Tolles Setting, doch die Map ist entscheidend

Vor dem Showcase gab es genau eine Sache, bei der ich fürchtete, dass sie mir das japanische Setting „versauen“ könnte: die Art, wie die Map aufgebaut ist.

Wenn es lediglich eine große Stadt gibt, würde ich Bergstraßen vermissen, die ich hinunter driften kann.

Wenn es zu viel „Natur“ gibt und es sich anfühlt, als würde ich weitestgehend nur durchs Nichts fahren, kämen mir die japanischen Großstädte mit bunten Neonlichtern zu kurz.

Ich habe gehofft, dass ich sowohl die japanische Natur sehe, die zu den verschiedenen Jahreszeiten wirklich unglaublich aussieht, als auch wie in Fast and Furious: Tokyo Drift durch bunte Neon-Straßen heizen kann.

Und genau diese Hoffnung hat mir der Showcase erfüllt und gleichzeitig meine Befürchtungen beiseite geräumt.

Die Entwickler berichten, dass Forza Horizon 6 die mit Abstand größte Stadt haben wird, die es in der Spielreihe je gab. Diese soll zudem aus verschiedenen Bezirken bestehen: Wir sehen etwa die Innenstadt mit breiten Straßen und Reklametafeln, eine schicke Vorstadt sowie ein Industriegebiet. Doch auch die Bergstraßen und Jahreszeiten kommen anscheinend nicht zu kurz.

Ich liebe es einfach, zu sehen, wie jemand mit einem (Nissan) Skyline um die Kurve gedriftet kommt.

Zugegeben, mir ist es nicht so wichtig, dass alles möglichst realistisch ist. Das könnte Leute stören, die sich deutlich intensiver mit Japan, der Kultur und den natürlichen Begebenheiten des Landes auseinandersetzen als ich. Ich bin da einfacher. Da wirbelt ein Porsche Kirschblüten auf, die von den Bäumen gefallen und auf der Straße gelandet sind, und ich finds super. Es sieht einfach toll aus.

Ich bekam dabei den Eindruck, dass das auch eine grundlegende Vision der Entwickler war: Es soll toll aussehen und an Japan erinnern: Sie sprachen etwa über die verschiedenen Jahreszeiten, die zelebriert und wieder deutlich stärker in Szene gesetzt werden, als es etwa in Forza Horizon 5 der Fall war.

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Mehr Raum für Kreativität und die Präsentation meiner Autos

Ich bin ein großer Fan davon, in Spielen eigene Maps oder Rennstrecken bauen zu können oder meine eigenen vier Wände einzurichten. Forza Horizon 6 soll diesbezüglich ein bisschen ausgebaut werden. Das ist für den Gameplay-Loop der meisten Spieler wahrscheinlich egal, aber für mich waren das tolle Ankündigungen, die ich nicht erwartet habe.

Die Entwickler sagten etwa, dass man zukünftig überall auf der Map anfangen kann, seine eigenen Strecken zu bauen.

Ebenso sollen wir eine Garage einrichten und dekorieren sowie ein riesiges Anwesen bebauen können. Das Ergebnis kann man dann seinen Freunden zeigen.

Falls ihr keine Lust habt, euch in irgendwelchen Garagen zu treffen, soll es in Forza Horizon 6 auch wieder Car-Meets geben – diese allerdings in der Open-World, ohne Ladescreen, und jeder Spieler kann einfach hinfahren und teilnehmen.

Ich bin die Art Spieler, die sogar in Survival-Games riesige Basen baut und die Bosskämpfe ignoriert, nur um am Ende stolz zu zeigen, was ich da erschaffen habe. Das mache ich auch in Spielen wie Forza Horizon, allerdings mit Rennstrecken oder Lackierungen für meine Autos. Mehr Möglichkeiten, meine Werke zu präsentieren, sind also genau mein Fall. Wenn jetzt noch die japanische Autokultur vernünftig eingefangen wird, werde ich vielleicht nie wieder ein anderes Rennspiel brauchen.

Forza Horizon 6 soll übrigens nicht nur auf PC und Xbox erscheinen, sondern wird mit etwas Verzögerung auch für PS5 veröffentlicht. Auch der Vorgänger, Forza Horizon 5, ist seit April 2025 auf PlayStation spielbar und kam dort richtig gut an: Sony setzt auf der PS5 auf ein exklusives Rennspiel, doch gerade dominiert ein Racing-Game der Xbox die Konsole

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