Teile der Gildenleitung des WoW-Events Sauercrowd standen zuletzt in der Kritik, sie würden zu wenig Hingabe zeigen. Nun hat sich HandOfBlood auf Twitch zur Stimmung in der Community geäußert und eines klargestellt.
Wie steht es um Sauercrowd? Die Stimmung beim Event war in den letzten Tagen etwas angespannt, nachdem immer wieder Spieler auf Level 60 gestorben sind und deshalb bereits Krisensitzungen der Gildenleitung einberufen wurden.
Zudem machten der Gildenleiter-Streamer Metashi und auch Papaplatte mit Aussagen auf sich aufmerksam, die andeuteten, dass sie im Falle eines weiteren Todes wohl kaum noch so viel Zeit und Aufwand in das Projekt stecken würden. Das sorgte für Diskussionen innerhalb der Gilde und der Community und führte insbesondere auf Reddit zu Unmut.
HandOfBlood hat nun in seinem eigenen Stream auf Twitch auf die Situation reagiert und ist dabei vor allem auf die Aussagen von Metashi eingegangen.
Autoplay
„Ich fand das selbst auch nicht gut“
Was sagt HandOfBlood? Metashi hatte nach dem Tod seines Level-58-Charakters in WoW Hardcore anklingen lassen, dass er möglicherweise mit dem Event aufhören und im Februar in die Classic-Version der Erweiterung „The Burning Crusade“ starten würde.
HandOfBlood stellt klar, dass er eine solche Aussage kritisch sieht – besonders aus dem Mund eines Gildenleiters:
„Ich habe ihn selbst gefragt, weil ich fand das selbst auch nicht gut, wie er das gesagt hat, dass er das gesagt hat, weil er ist ja auch Vorbild als Gildenleiter und als Kapitän geht man als Letzter vom Schiff. Und das habe ich ihm auch genauso gesagt. Und er hat geantwortet, ihm tut es mega leid, da er ist noch zu unerfahren als Veranstalter.
HandOfBlood
Die Aussage von Metashi wäre in einer Situation gefallen, während der er angesichts seines Charakter-Todes „ultra down“ war. Das hätte ihm sehr zu schaffen gemacht, dennoch habe er HandOfBlood im gemeinsamen Gespräch versichert, weiterzumachen: „Auf jeden Fall zieht er durch und wird den Raid spielen und hat da Bock drauf und wird Gas geben.“
Abgesehen von der Aussage sieht HandOfBlood ein generelles Problem bei der Rezeption des Events.
Was ist das für ein Problem? Laut dem Streamer gäbe es die Herausforderung, dass regelmäßig Clips aus dem Event gepusht werden und viel Aufmerksamkeit erhalten, besondere jene, die von Schwierigkeiten zeugen. Das würde dazu führen, dass man sich selbst das Event vermiese.
Und wir reden über Themen, die noch gar nicht anstehen. Und reden die runter. Das ist so deutsch. Bitte lasst uns das nicht tun. Und da appelliere ich auch an alle anderen Gildenmitglieder, dass sie sich nicht verleiten lassen von Chattern, und selbst wenn es Mods sind.
HandOfBlood
Einzelne Aussagen können auf diese Weise zu Gerüchten führen, die so nicht stimmen. HandOfBlood fordert die Teilnehmer von Sauercrowd auf, direkt miteinander zu sprechen und Probleme nicht über mehrere Ecken zu diskutieren.
Am Ende zieht der Streamer ein vorläufiges Fazit: Das Projekt laufe wunderbar und sei „meilenweit“ vor seiner Erwartungshaltung. Und sieht man sich die Beiträge im Sauercrowd-Reddit der letzten Stunden an, so zeigt sich, dass die Stimmung insgesamt wieder etwas besser wird – vor allem da Papaplatte nach seinem Charakter-Tod nochmal richtig viel Motivation zeigt. Passend dazu: Weil HandOfBlood seine eigene Regel in Sauercrowd nicht brechen will, streamt er heimlich auf einem Zweitkanal WoW
Der Beitrag HandOfBlood äußert sich zur schlechten Stimmung bei Sauercrowd, appelliert an die WoW-Community: „Das ist so deutsch“ erschien zuerst auf Mein-MMO.
