Meta investierte 73 Milliarden Euro ins Metaverse, doch 5 Jahre später ist Zuckerberg wohl endgültig gescheitert

Meta investierte Milliarden in sein Metaverse. Doch 5 Jahre später hat Meta tausende Mitarbeiter entlassen. Das passt zu den Aussagen Zuckerbergs, dass 2025 das Jahr der Entscheidung für das Metaverse gewesen sein soll.

Meta (früher Facebook) hat in den letzten Jahren Milliarden in sein Metaverse investiert und wollte die digitale Welt zu dem großen Standbein der Firma machen. Auch die Umbenennung der Firma von Facebook zu Meta im Jahr 2021 sollte diesen Schritt verdeutlichen.

Doch knapp 5 Jahre nach dieser Neuausrichtung soll jetzt wohl Schluss sein. Meta soll Mitarbeiter entlassen und Investitionen gestrichen haben und damit könnte der Traum eines Metaverse endgültig vorbei sein. Davon berichtet das englischsprachige Magazin Techcrunch.com.

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73 Milliarden investiert, doch 2026 wurden tausende Mitarbeiter entlassen

Wie sieht die aktuelle Situation bei Meta aus? Laut einem Bericht der New York Times soll das Unternehmen rund 1.500 Mitarbeiter aus seiner „Reality Labs“-Abteilung entlassen haben. Und auch weitere Bereiche im VR-Bereich sollen betroffen sein:

Studios, die konkret Inhalte für das Metaverse produzieren sollten, darunter Armature Studio („Resident Evil 4 VR“), Twisted Pixel („Marvel’s Deadpool VR“) und Sanzaru („Asgard’s Wrath“) sollen entlassen worden sein.

Die VR-Fitness-App Supernatural, die Meta 2023 für 400 Millionen Dollar erworben hatte, wird keine neuen Inhalte mehr produzieren und in den „Wartungsmodus“ wechseln.

Auch Camouflaj, das Studio hinter dem VR-Spiel „Batman: Arkham Shadow“, ist von Entlassungen betroffen.

Das Meta-Programm „Workrooms“, das VR in die Arbeitswelt bringen sollte, soll ebenfalls eingestellt werden

Wie passt das zu den früheren Aussagen? Mark Zuckerberg erklärte 2025, dass man alles auf eine Karte setzen wolle: Entweder ist das Metaverse im Jahr 2025 ein Erfolg oder man werde scheitern. Andrew Bosworth, CTO von Meta, erklärte damals, dass die „Reality Labs“-Abteilung 2024 keinen starken Eindruck hinterlassen habe und sich 2025 entscheiden würde, ob man mit seinen Zielen Erfolg habe oder gnadenlos versagen werde.

Mit Blick auf die kürzlichen Entlassungen und die Einsparungen dürfte man daher eher von einem Scheitern rechnen. Ein offizielles Statement von Mark Zuckerberg oder Meta steht bisher noch aus.

Lange gab es laute Kritik am Metaverse von Meta

Wie waren damals die Reaktionen? Die ersten Bilder und Inhalte vom Metaverse konnten oft nur bedingt überzeugen: Als Zuckerberg etwa erste Bilder vom Metaverse präsentierte, hatten Spieler eher Angst davor, als sich darüber zu freuen. Die Grafik erinnerte viele eher an die Zeiten der PS3 oder des Nintendo DS (via Reddit.com).

Für viele Personen wirkte das Metaverse eher wie ein großes Konzept ohne echte Inhalte, mit altbackener Grafik, die immerhin Milliarden an US-Dollar kostete.

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Immerhin enden hier die großen Pläne von Mark Zuckerberg noch nicht. In einem Gespräch auf YouTube erklärte er, dass intelligente Brillen die nächste große Plattform für die Nutzer werden würden. Und das würde ihm und seinem Metaverse natürlich sprichwörtlich in die Karten spielen: Mark Zuckerberg kündigt das Ende des Handys an und stellt gleich noch einen Nachfolger vor

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