Dark Void – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Spiel:Dark VoidPublisher:CapcomDeveloper:Airtight GamesGenre:ActionGetestet für:360, PS3Erhältlich für:360, PS3USK:16Erschienen in:2 / 2010

Pilot William Grey stürzt im Bermudadreieck auf einer Insel ab und purzelt so in ein Abenteuer, das Stoff für mehrere Filme bieten würde: Alles dreht sich um die Alienrasse ’Beobachter’, welche die Menschheit versklaven und die Erde besiedeln will. Zum Glück stecken sie in einer Paralleldimension fest, die seit Jahrhunderten von einer Rebellengruppe blockiert wird. Insgesamt sind zwei Dimensionssprünge nötig, um dem außerirdischen Treiben Einhalt zu gebieten: Erst drängt Ihr die Ufos und Roboterdrohnen der Beobachter in die Zwischendimension zurück, dann rückt Ihr vor in die ’Leere’ – das ist die trostlose Heimat der Außerirdischen. Zum Glück seid Ihr nicht auf Euch allein gestellt, im Laufe des Abenteuers begegnet Ihr diversen Helfern. Der prominenteste Kumpan ist Wissenschaftler Nicola Tesla, der Euch mit einem experimentellen Jetpack ausrüstet: Im Laufe des Abenteuers dürft Ihr es um diverse Upgrades und weitere Ausrüstung wie den Radarhelm bereichern.

Außerdem sammelt Ihr die vielen Alienwaffen wie Lasergewehr, Partikelkanone und Granaten, mit denen Ihr die mechanischen Stoßtrupps und Wachmannschaften der Aliens zurückdrängt.

Mit dem Jetpack erkundet Ihr viele Abschnitte frei: Im Raketenmodus donnert Ihr blitzschnell durch den Luftraum und liefert Euch Dogfights mit allerlei Jägern; Bodentruppen nehmt Ihr dagegen im Schwebemodus oder zu Fuß unter Beschuss. Außerdem dürft Ihr jeden Feind im Nahkampf überwältigen: Selbst Obermotze lassen sich besteigen und dann Stück für Stück demontieren. Je nach Mission gilt es, Rebellentruppen zu unterstützen, Schildgeneratoren zu deaktivieren und die Festungen der Invasoren zu stürmen: Es gibt also einige offene Areale, über weite Strecken müsst Ihr aber Freunden zur Seite stehen oder einblendbaren Checkpoints folgen: Etwas mehr Bewegungsfreiheit hätte dem Jetpack-Abenteuer nicht geschadet, denn die Kraxel- und Tunnelabschnitte spielen sich alle recht ähnlich.

Meinung

Oliver Ehrle meint: Capcom mischt ”Indiana Jones”, ”Stargate” und ”Iron Man” zu einem pompösen Abenteuer: Die Feuergefechte sind opulent inszeniert und lassen Euch mit den verschiedenen Kampfmodi taktischen Freiraum. Der ist auch nötig, denn über weite Strecken bekämpft Ihr nur eine Handvoll Gegnertypen: Selbst Zwischenbosse wie der Ritter laufen Euch vielfach über den Weg, da hätte man sich mehr einfallen lassen können. An Euren Intellekt werden keinerlei Ansprüche gestellt, da Euch die nicht ausblendbaren Hilfetexte jeden Handgriff vorschreiben. Lediglich für die Interpretation des Radars ist Köpfchen nötig, denn die Position von Feinden lässt sich damit nur erahnen. Highlight des Abenteuers sind die wenigen offenen Areale, in denen Ihr die Vorzüge des Jetpacks richtig ausspielen dürft – die Handlung wird eher oberflächlich erzählt.

Wertung

schwungvolle Jetpack-Kämpfe
viele Helfer und KI-Kameraden
kapert Ufos und andere Alienvehikel
viele Abschnitte spielen sich ähnlich
zu wenig Gegnertypen

Vom Kino inspiriertes Alienabenteuer mit vielseitig einsetzbarem Jetpack, aber oftmals eintönigen Aufgaben.

Singleplayer72MultiplayerGrafikSound

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