In der Sauercrowd-Gilde der deutschen Twitch-Szene fand mal wieder ein Meeting statt, um über die kommende Zeit in WoW Classic Hardcore zu quasseln. Es ging um den ersten Raid und eine fahrlässige Aussage von Metashi.
Wofür hat sich Metashi entschuldigt? Nach dem unglücklichen Ableben seines ersten Kriegers kurz vor der Maximalstufe 60 hatte sich Metashi schnell einen neuen Hardcore-Charakter für WoW Classic erstellt. Dennoch merkte man dem Streamer an, dass er an dem Verlust zu knabbern hatte.
So erklärte Metashi während seines Streams am 21. Januar 2026, dass er bei einem weiteren Hardcore-Verlust wohl zu Burning Crusade Classic wechseln würde. Das ist nicht gerade eine Aussage, die man von der Gildenleitung hören möchte. Entsprechend groß war die Sorge im Anschluss bei diversen Sauercrowd-Mitgliedern.
Autoplay
Wie hat sich Metashi entschuldigt? Beim jüngsten Gildenmeeting von Sauercrowd stand der Termin für den ersten Raid im Geschmolzenen Kern auf der Agenda. Bevor HandOfBlood den Plan enthüllte, ergriff jedoch Metashi das Wort.
Ich wollte mich vor allen Zuhörern dafür entschuldigen, dass ich in der Position, in der ich stecke, irgendwie sehr sehr sehr sehr unweise gehandelt habe. Weil ich nach dem Tod von meinem Krieger so mitgenommen war, weil mich das wirklich sehr sehr sehr getroffen hat. Dass ich dann komplett emotional im Stream gesagt habe: Ja, wenn der nächste Charakter stirbt, bin ich raus.
Ganz viele Leute haben sich danach Sorgen gemacht und gesagt: Hey, das finde ich schade. Und ich wollte einfach nur, dass während ihr mir alle zuhört, euch die Gewissheit geben: Wenn dieser Charakter hier stirbt, werde ich 10 Sekunden später im Startgebiet sein und wieder reingehen. […]
Ich kann euch die Sicherheit geben, ich bleibe dran. […] Ich verspreche euch, dass ich Seite an Seite mit euch im Geschmolzenen Kern sein werde. Ich werde auch Kochen auf 300 machen. Ich werde auch Angeln auf 300 machen. Wir ziehen das, was wir begonnen haben, zusammen durch bis zum Ende. Das verspreche ich euch. […]
Ich habe noch nie so ein großes Event geplant, ich hatte noch nie so viel Gewicht in meiner Stimme. Und ich hab’ einfach gesagt, was ich nicht hätte sagen sollen. Deswegen: Ihr könnt euch auf mich verlassen. Tut mir leid für diesen Fauxpas. Wir bleiben wie ne Mauer, wir bleiben wie ne Wand.
Metashi auf YouTube
Vorbereitung ist alles
Was ist zum ersten Raid von Sauercrowd bekannt? Die Gildenführung aus HandOfBlood, Metashi und Papaplatte peilt jetzt den Sonntag in 3 Wochen für den ersten Raid im Geschmolzenen Kern an – das ist der 15. Februar. Der Termin könnte sich jedoch verschieben, abhängig von der Zahl der dann lebenden Stufe-60-Charaktere, die bereit für einen Trip in den Hort von Ragnaros sind.
Klar ist auch, dass man im Vorfeld ausreichend Vorbereitungen treffen möchte, damit der Raid nicht bereits beim ersten Pull vorbei ist. Einen großen Fokus setzt die Gildenleitung dabei vor allem auf das Farmen von Fläschchen, Elixieren und Bufffood. In Kombination mit World Buffs kann man so den größten Anstieg der Charakterstärke erreichen.
Das Farmen von sogenannter Pre-Raid-BIS-Ausrüstung (also der bestmöglichen Ausrüstung, die man sich außerhalb des Raids besorgen kann) hilft, soll aber keine Pflicht sein.
Zudem erklärte HandOfBlood, dass man in den Raid einen gesunden Mix aus WoW-Neulingen und Raid-Veteranen mitnehmen möchte. Jeder Teilnehmer soll sich aber im Vorfeld Gameplay aus MC anschauen, damit klar ist, wie man die eigene Klasse dort am besten spielt. Man rechnet mit einem Run auf den Kern, der sieben oder acht Stunden dauern könnte.
Hänno betont, dass man eine sehr große Bank von Spielern brauche, da es im Geschmolzenen Kern oder auf dem Weg dorthin noch einige weitere Charaktertode geben wird.
Wenn es gut läuft, könne er es sich durchaus vorstellen, nach dem Geschmolzenen Kern auch weiter zu machen und mit der Gilde nach Zul’Gurub, in den Pechschwingenhort oder nach Ahn’Qiraj zu gehen. Einen ersten Meilenstein dafür hat der Streamer mittlerweile erreicht: HandOfBlood erreicht für Sauercrowd wichtigen Meilenstein, feiert aber etwas ganz Anderes: „Hätte ich nicht mit gerechnet“
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