Die Gen Z verzweifelt an ihrer Jobsuche, doch der Noch-Chef von Walmart gibt ihnen recht: Es sei wichtig, den passenden Job zu finden, damit sich Arbeit nicht wie Arbeit anfühle. Und er hat noch zwei weitere Empfehlungen für junge Absolventen.
Immer wieder wird darüber berichtet, dass junge Menschen unzufrieden mit ihren derzeitigen Jobs sind: Viele junge Leute kündigen daher und wechseln oft den Beruf, weil sie nicht die richtige Arbeit finden.
Doch ausgerechnet der Noch-Chef von Walmart, Doug McMillon, erklärte in einem Gespräch vor Absolventen, dass dies nicht ungewöhnlich sei, und gibt ihnen damit recht. Insgesamt hat McMillon drei Ratschläge, die er den jungen Absolventen für ihre zukünftige Jobsuche mit auf den Weg gab.
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Junge Menschen sollen sich einen Job suchen, der ihnen Spaß macht
Doug McMillon wurde im Februar 2014 Chef der US-amerikanischen Kette Walmart, die er bis zu seinem Ausscheiden am 31. Januar 2026 innehat. Sein Nachfolger wird John Furner.
Was sind seine Empfehlungen? McMillon hat gleich zwei Tipps für junge Menschen dabei, wenn diese nach einem Job suchen. Zum einen empfiehlt er, dass man bei seinem Job präsent sein solle. Denn das sei wichtig, wenn man auf der Karriereleiter eine Chance haben wolle. So sagte McMillon 2024 in seiner Abschlussrede an der University of Arkansas zu den Absolventen auf YouTube:
Was die Karriere angeht, rate ich jedem, der mich um Rat fragt, als Erstes, seine heutige Arbeit gutzumachen, präsent zu sein, Veränderungen voranzutreiben, Ergebnisse zu liefern und dabei den richtigen Weg zu gehen. Wenn man in seiner heutigen Position präsent ist und Vertrauen aufbaut, führt das zur nächsten beruflichen Chance.
Ein Punkt, der unter jungen Menschen schon länger diskutiert wird. Denn für die Generation Z ist es besonders wichtig, dass ein Job einen klaren Karriereweg und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Denn viele wollen sich verbessern, profilieren und auf der Karriereleiter aufsteigen. Und der Arbeitsplatzwechsel findet dort immer häufiger statt, wo keine klaren Möglichkeiten geboten werden, sich zu entwickeln.
Seine zweite Empfehlung: Die Leute sollen sich einen Job suchen, der ihnen Spaß bereite. Denn wenn der Job einem Spaß mache, dann würde sich die Arbeit nicht mehr wie Arbeit anfühlen. Denn das Leben sei zu kurz, als seine Zeit mit einem Job zu verschwenden, der einem nicht gefalle. So sagte er:
Mein zweiter Ratschlag ist, einen Beruf zu ergreifen, der sich nicht wie Arbeit anfühlt. Das Leben ist zu kurz, um so viel Zeit in etwas zu investieren, das man nicht gerne tut. Ich hoffe, Sie finden schnell Ihren Platz, so wie ich es getan habe, aber wenn nicht, rate ich Ihnen, nicht aufzugeben, bis Sie ihn gefunden haben … Wenn Sie am richtigen Ort sind, wird sich die Arbeit an den meisten Tagen gar nicht wie Arbeit anfühlen.
Und er spricht noch einen dritten Ratschlag aus: Man solle anderen Leuten positive Ansichten unterstellen, da es auf der Welt genügend Probleme gebe: „Seien Sie sich bewusst, dass Sie mehr Freude daran haben werden, zu geben, als zu nehmen. In unserer heutigen Welt gibt es viele Konflikte. Viel Sorge und zu viel Leid. Wir stehen vor vielen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt“, führt er aus.
Die Job-Interessen bei jungen Menschen ändern sich ebenfalls. Früher wollte jeder bei Google, Amazon und Co. arbeiten. Doch viele junge Menschen wählen lieber krisensichere Jobs und meiden die Informatik. Für große Tech-Unternehmen ist das ein großes Problem, weil die Belegschaft immer älter wird: Die Generation Z will nicht mehr Programmierer werden und viele entscheiden sich für eine andere Karriere: Das ist ein Problem für Amazon, Apple und Google
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