15 Jahre altes Survival-Spiel hat plötzlich 170.000 Spieler auf Steam, sorgt mit seinem „letzten“ großen Update für Andrang

Mit einem großen Update haben die Entwickler von Terraria auf Steam für einen neuen Hype um ihren Titel gesorgt. Der Patch soll der letzte große sein.

Warum ist Terraria gerade wieder so beliebt? Wer heute auf SteamDB blickt, der sieht, dass Terraria trotz seines bald 15. Geburtstags auf Platz 6 der Spiele mit den meisten Spielern auf Steam steht. Mehr als 170.000 Spieler schauten zuletzt wieder in den Survival-Sandbox-Hit rein. So viele wie seit 2020 nicht mehr.

Der Grund für den Spieler-Boom ist das „letzte“ große Update für Terraria. Nachdem der Titel 2020 eigentlich bereits das letzte Update erhalten hatte, wollten die Entwickler ihr Spiel mit dem neuen Update 1.4.5 aber nochmals abrunden.

Terraria gibt es auch in Palworld:

Ein Update mit Wiederspielwert

Was hat sich verändert? Mit dem Update 1.4.5, das von den Entwicklern „Bigger and Boulder“-Update getauft wurde, wurden extrem viele Veränderungen durchgeführt. Grundsätzlich gibt es mehr von allem:

mehr Blöcke

mehr Waffen

mehr Ausrüstung

mehr Möbel

mehr Reittiere

mehr Gemälde

mehr Accessoires 

mehr Wiederspielwert

Die Entwickler wollten mit dem vielleicht letzten Update ihres Titels vor allem daran arbeiten, dass es sich lohnt, Terraria immer und immer wieder anzuwerfen und genügend Vielfalt zu liefern, damit jeder Spieldurchlauf zum einzigartigen Erlebnis wird.

Neben dem Meer an mehr haben die Entwickler auch an der Lebensqualität des Spiels gearbeitet. So gibt es eine Vereinfachung bei der Verwaltung des Inventars und dem Herstellen von Gegenständen. Aber auch an der Balance im Spiel wurde noch einmal geschraubt.

Die Entwickler verzichten wie gewohnt auf vollständige Patch Notes und wollen die Spieler selbst erleben lassen, was sich mit dem Update verändert hat.

Ist es nun das letzte Update? Schon 2020 kam mit Patch 1.4 das eigentlich „letzte“ Update für Terraria heraus. Update 1.4 „Journey’s End“ sollte Terraria finalisieren, doch die Entwickler brachten auch danach noch immer weiter Updates.

Auch vor 11 Jahren, im Jahr 2015, wollten die Entwickler „das erste geplante letzte Update“ veröffentlichen. Dabei ging es um Version 1.3, die damals als „letztes Update“ galt, wie Entwickler Ted Murphy gegenüber PCGamer zugab.

Ob Update 1.4.5 jedoch wirklich das „letzte“ Update ist oder in einigen Jahren ein neues „letztes“ Update kommt, kann entsprechend nicht beantwortet werden.

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Der Erfolg von Terraria ist auch 15 Jahre nach dem Release ungebremst, und jedes „letztes“ Update sorgt mit seinen neuen Inhalten wieder für einen Hype. Doch für die Entwickler kommt mit dem Erfolg auch immer eine neue Herausforderung: Ein Indie-Spiel wird zum Steam-Hit, doch das ist das Schlimmste, was den Entwicklern passieren konnte

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