Mark Zuckerberg und Meta haben eine Geheimwaffe im Rennen um KI: Eure persönlichen Daten

Mark Zuckerberg und Meta, die Firma hinter Facebook, wollen eine persönliche Superintelligenz erschaffen. Ihr größer Trumpf: Die persönlichen Daten der Nutzer. Denn damit haben sie einen Vorteil im Vergleich zu anderen Firmen, die ebenfalls auf KI setzen.

Was ist das Ziel von Meta? Das langfristige Ziel von Meta ist eine künstliche Superintelligenz, die auf die persönlichen Vorlieben jeder Person zugeschnitten sind. Eine KI, die klüger als Menschen agieren kann und auf die Erfahrungen bestimmter Produkte eingerichtet ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, investiert Meta seit Jahren viel Geld in die Entwicklung rund um künstliche Intelligenz: 2025 sollen die Ausgaben bei 73 Milliarden gelegen haben und für 2026 sollen die Ausgaben auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar steigen.

Der Trumpf von Meta: Die persönlichen Daten der Nutzer

Welchen Vorteil hat Meta? Das Unternehmen hat jahrelang eine Fülle von Informationen von seinen Nutzern auf Facebook, Instagram und WhatsApp gesammelt, analysiert und monetarisiert. Und auf diesen Daten basiert auch das Geschäftsmodell von Meta: Gezielte Bewerbung anhand unserer Online-Aktivitäten, die wir freiwillig mit Meta teilen. Ohne diese persönlichen Daten wäre Meta nicht zu der Firma geworden, die sie heute ist.

Und genau hier setzt Meta an: Eine persönliche KI. Chatbots, Agenten und andere Produkte, die auf unser individuelles Leben und unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Als Social-Media-Gigant weiß Meta bereits viel über uns und darüber, was wir uns von persönlicher KI wünschen könnten. So erklärte Zuckerberg (via cnet.com):

Wir beginnen, das Potenzial von KI zu erkennen, die unseren persönlichen Kontext versteht, einschließlich unserer Geschichte, unserer Interessen, unserer Inhalte und unserer Beziehungen. Ein Großteil dessen, was Agenten so wertvoll macht, ist der einzigartige Kontext, den sie sehen können, und wir glauben, dass Meta in der Lage sein wird, eine einzigartige persönliche Erfahrung zu bieten.

Der Chef von Meta/Facebook bezeichnet die massive Integration von KI-Inhalten als fundamentalen Umbruch in der Social-Media-Landschaft und erklärte bereits, dass man auf Social Media verstärkt auf KI-Inhalte setzen wolle.

Kritik an den Plänen von Meta: Doch der starke Einsatz von KI sorgt nicht nur für Begeisterung, insbesondere in Europa. Europäische Datenschützer kritisieren Meta, Zuckerberg und deren KI-Pläne schon länger. Hintergrund ist vor allem die Absicht Metas, öffentliche Inhalte von Facebook- und Instagram-Nutzern ohne ausdrückliche Zustimmung für das KI-Training zu verwenden. Europäische Verbraucherschützer halten das für einen massiven Eingriff in die Privatsphäre (via verbraucherzentrale.de).

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Andere, teure Pläne von Meta sind hingegen mittlerweile wohl gescheitert: Meta investierte Milliarden in sein Metaverse. Doch 5 Jahre später hat Meta tausende Mitarbeiter entlassen. Das passt zu den Aussagen Zuckerbergs, dass 2025 das Jahr der Entscheidung für das Metaverse gewesen sein soll: Meta investierte 73 Milliarden Euro ins Metaverse, doch jetzt ist Zuckerbergs Traum wohl gescheitert

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