Führender Mitarbeiter von Audi will große Bildschirme abschaffen und ein verloren gegangenes Feature wiederbeleben

Der CCO von Audi schlägt mit seinem Design des Concept C eine ungewöhnliche Richtung ein. Kommende Autos sollen laut ihm klar, technisch, intelligent und daraus schlussfolgernd emotional werden. 

Was hat der Mitarbeiter gesagt? Der Chief-Creative-Officer des Automobilherstellers Audi, Massimo Frascella, hat in einem Interview des britischen Magazins TopGear gesagt, dass er weg von riesigen Bildschirmen möchte und das Design neuer Fahrzeuge vereinfachen will.

Es soll laut eigenen Aussagen zurück zu den Ursprüngen des Unternehmens gehen, als Autos des Unternehmens noch strukturiert designt wurden. Der Entwurf des neuen Concept C soll sich an Fahrzeugen wie dem 1997er A6 orientieren und sein Aussehen als Referenz nutzen. 

Es sollen außerdem analoge und digitale Konzepte kombiniert werden und physische Knöpfe mit taktilem Feedback als Feature zurückkommen. 

Wenn ihr stattdessen nach einem Truck mit E-Motor sucht, dann schaut euch die Präsentation von Slates neuem Fahrzeug in folgendem Video an:

Größer ist nicht immer besser 

Woher kommt der Umschwung? Laut Franscella seien „große Bildschirme nicht die beste Erfahrung“ und seien „Technik um der Technik willen“. Deswegen will er weg von der jetzigen Designstrategie und das „Premiumgefühl“ in Autos zurückbringen. 

Laut seinen Aussagen soll Technik bei Audi genutzt werden, wenn sie notwendig ist, und nicht, wenn sie unnötig erscheint. Somit soll Kunden Technologie funktional und bestmöglich nutzbar angeboten werden. Moderne Technik kann aber auch bei falscher Nutzung zu großen Schäden führen, wie ein anderer Fahrer feststellen musste.

Es sei zudem wichtig, dass das taktile Feedback von physischen Knöpfen in neuen Audi-Modellen als Qualitätsmerkmal wahrgenommen werde und Plastik durch liebevolle Materialien wie Metall ersetzt werde. 

Wie setzt er das Konzept um? Im neuen Concept C von Audi kann man die Designphilosophie des Creative-Officers bereits sehen:

Laut einem Beitrag auf der Seite des Herstellers setzt das Interieur des Fahrzeugs verstärkt auf analoge Knöpfe und verzichtet absichtlich auf einen großen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Es sieht minimalistischer aus und geometrische Formen sollen vor allem die Funktion in den Vordergrund stellen. 

Die simple und klare äußere Form des Autos soll ebenso „athletischen Minimalismus“ sowie „Kraft und Präzision“ ausstrahlen. Das soll durch eine einheitliche Form erreicht werden, die so aussehe, als ob sie aus einem einzigen Stück Metall gefertigt wurde. 

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Er soll sich außerdem an einem vertikaleren Design orientieren, das bereits bei alten Vergängermodellen wie dem Audi A6 von 2004 genutzt wurde. Aber nicht nur Audi ändert seine Strategie, wenn es um Qualität geht, ein ganzes Land führt dafür eine Regelung ein: China hat genug vom schlechten Ruf seiner Autos, will jetzt den Export von Fahrzeugen minderer Qualität oder ohne Ersatzteile verbieten

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