Britischer Minister fordert ein Grundeinkommen für Menschen, die ihren Job wegen KI verloren haben

KI zerstört Arbeitsplätze, doch ein britischer Minister kennt die Lösung: ein Grundeinkommen für betroffene Personen.

KI zerstört seit Monaten viele tausende Arbeitsplätze und viele Personen sehen diese Änderungen des Arbeitsmarktes mit großer Sorge. Laut Forschern könnte KI sogar ein Zehntel aller Arbeitsplätze ersetzen und das sind Prognosen, die vielen eher Sorgen als Freude bereiten.

Doch einige Staaten überlegen bereits, wie man die Probleme reduzieren oder zumindest abfedern könnte. Die neueste Idee stammt von einem Minister der britischen Regierung: ein Grundeinkommen für Personen, die durch künstliche Intelligenz ihren Job verloren haben.

Grundeinkommen für Personen, die ihren Job durch KI verloren haben

Was ist das für ein Vorschlag? Der britische Minister für Investitionen, Lord Jason Stockwood, erklärte gegenüber der Financial Times (Paywall), dass die Regierung die Einführung eines universellen Grundeinkommens als Mittel zur Unterstützung von Arbeitnehmern in Branchen erwägt, in denen KI ihre Arbeitsplätze zu verdrängen drohe. So erklärte er dem Magazin:

Zweifellos müssen wir sehr sorgfältig darüber nachdenken, wie wir den Niedergang dieser Branchen abfedern können, also eine Art Grundeinkommen und eine Art Mechanismus für lebenslanges Lernen, damit die Menschen sich umschulen lassen können.

Wie will man das finanzieren? Für die Finanzierung hat Stockwood bereits ebenfalls eine Idee: Eine stärkere Besteuerung der Tech-Unternehmen, die auf KI und ähnliche Technologien setzen. Denn die seien für den starken Wandel der Arbeitsplätze mitverantwortlich. So erklärte Stockwood in dem Gespräch:

Ich denke an die Produktivitätssteigerungen und den Wohlstand, den KI schaffen kann, aber wir müssen auch an die schädlichere und kurzfristigere Gefahr denken, dass sie Ungleichheit festigt und eine wirklich kleine Gruppe von superreichen Eliten noch reicher macht, weil sie das Kapital und die Technologien kontrolliert.

Technologie-Unternehmen gelten für viele europäische Länder schon länger als Problem: Denn sie verdienen in Europa viel Geld, zahlen aber trotz hoher Einnahmen vergleichsweise wenig Steuern. Viele Staaten sehen hier ein großes Potenzial, um Geldmittel abschöpfen zu können.

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