Kaum ein Monster in Dungeons & Dragons sorgt für so viel Stress wie ein Mimik. Sie sind nicht nur hinterhältige Gegner, sie können selbst banale Objekte verdächtig machen. Auch MeinMMO-Redakteurin Caro ist der selbsternannten „Mimik-Paranoia“ zum Opfer gefallen und stellt euch in dieser Liste die fiesesten Ideen vor, um dieses Misstrauen noch weiter zu füttern.
Mimiks gehören neben Drachen und Betrachtern zu den berühmtesten Kreaturen in Dungeons & Dragons und sind in verschiedenen Medien wie Baldur’s Gate 3 oder dem Film „Ehre unter Dieben” aus 2023 zu sehen. Aber noch viel wichtiger: Sie sind absolut fiese und gerissene Dinger, denen ich selbst viel zu häufig zum Opfer falle.
Ich könnte es auf Naivität schieben, auf Pech, auf unbeachtetes Berühren sämtlicher Fundstücke, auf zu viel Vertrauen gegenüber meiner DM (Grüße gehen raus). Doch letztendlich liegt es an dem Wesen des Mimiks, wie es bereits im offiziellen Monsterhandbuch (2014) beschrieben wird:
Mimiks sind gestaltwandelnde Raubtiere, die die Gestalt von unbelebten Gegenständen annehmen können, um Kreaturen in ihren Untergang zu locken. In Gewölben nehmen diese verschlagenen Kreaturen meistens die Gestalt von Türen und Truhen an, da sie gelernt haben, dass diese Gestalt eine beständige Versorgung mit Beute anlockt.
Mimiks können ihre äußere Textur so verändern, dass sie wie Holz, Stein und andere einfache Materialien wirkt, und sie haben gelernt, das Aussehen von Gegenständen anzunehmen, mit denen andere Kreaturen wahrscheinlich in Kontakt kommen werden. Ein Mimik in seiner veränderten Gestalt ist so gut wie nicht zu erkennen, bis potenzielle Beute in seine Reichweite stolpert. Dann wachsen dem Monster Scheingliedmaßen, mit denen es angreift.
Monsterhandbuch zu Dungeons & Dragons (2014), Seite 220
Und „in seine Reichweite stolpern“ tue ich viel und gerne. Es hat sich zu einem laufenden Witz entwickelt, dem ich nicht mehr entkommen kann. Aus diesem Grund habe ich selbst eine Art „Mimik-Paranoia“ entwickelt, die ich nicht mehr loswerden kann und die selbst banale Objekte wie potenzielle Feinde aussehen lässt.
Im Trailer zu Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben ist auch ein Mimik zu sehen:
Autoplay
In dieser Liste nenne ich euch mögliche Mimik-Ideen aus der Community, die mir definitiv nicht helfen, diese Paranoia zu bekämpfen. Allerdings will ich nicht mit dieser Angst allein sein und die Leserschaft von MeinMMO auch auf mögliche Bedrohungen in euren Kampagnen aufmerksam machen. Gern geschehen.
Der Klassiker: Eine Truhe
Die Truhe ist die bekannteste Version eines Mimiks, und das ,wie anhand des Monsterhandbuches beschrieben, auch aus gutem Grund. Mimiks sind Raubtiere, die still und stumm darauf warten, dass sich ihre Beute von alleine nähert. Und was lockt mutige Abenteurer mehr an als ihre Gier nach Gold und starker Ausrüstung?
Truhen haben sich immer als zuverlässige Tarnung bewährt Allerdings sind sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades als Mimik-Verkleidung keine große Gefahr mehr. Selbst ein halbwegs erfahrener Abenteurer weiß, dass man Truhen erst doppelt und dreifach checken sollte, um sicherzugehen, dass es eine Kreatur ist.
Vor welchen Mimiks ihr daher umso mehr auf der Hut sein solltet, stelle ich euch auf den nächsten Seiten vor.
Der Beitrag 9 fiese Mimiks in D&D, die selbst die mutigsten Abenteurer paranoid machen erschien zuerst auf Mein-MMO.
