Max & the Magic Marker – im Klassik-Test (Wii)

Spiel:Max & the Magic MarkerPublisher:Press PlayDeveloper:Press PlayGenre:Jump’n’RunGetestet für:WiiErhältlich für:WiiUSK:Erschienen in:4 / 2010

Das WiiWare-Debüt des dänischen Press-Play-Teams verbindet ähnlich wie die beiden Lost Winds-Episoden und das famoxe Nyx’ Quest klassische Hüpf-Elemente mit einem cleveren Remote-Einsatz. Auf den ersten Blick wetzt Jungheld Max durch ein klassisches 2D-Hüpfspiel in einer bunten Fantasiewelt, die komplett in seinem Zeichenblock existiert. Genau dieses Element hebt das Abenteuer von der Konkurrenz ab: Ihr könnt jederzeit einfache Strukturen in die Levels zeichnen, die sofort in physikalischer Form erscheinen und realistisch reagieren. Malt eine Treppe, um auf einen unerreichbar hohen Vorsprung zu gelangen, oder zeichnet ein schweres Gewicht über den Köpfen Eurer Gegner, um diese auszuschalten. Die Physik setzt Eurer Kreativität allerdings Grenzen: Ihr könnt nicht einfach eine Plattform in die Luft malen, da sie ohne Halt sofort nach unten fällt. Dabei ist Eure Farbe begrenzt, außerdem entzieht Max’ lila Antagonist dem jungen Helden an jedem Checkpoint die Farbvorräte, die erst wieder durch das Einsammeln von orangen Kugeln aufgestockt werden müssen. Für Jäger und Sammler sind in jedem Level eine bestimmte Anzahl geheimer Objekte versteckt, die Extras freischalten.

Technisch und künstlerisch wirken Nyx’ Quest und Lost Winds eine Spur anspruchsvoller, dafür gefällt Max mit seinem freundlichen Artdesign und den kräftigen Farben. Besonders hübsch ist das Spiel, wenn Ihr kurz die Zeit anhaltet, um ungestört in den Levels herumzukritzeln: Dann wird die saubere Grafik auf einmal wieder zu witzigem Kinder-Gekrakel. Mit seiner ordentlichen Länge, der guten Spielbarkeit und dem spaßigen Mal-Feature ist Max & the Magic Marker seinen Preis definitiv wert.

Spaßige Hüpferei, bei der Ihr Eurem Held per Remote den Weg vorzeichnet.

Singleplayer80MultiplayerGrafikSound

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