„Unser Launcher suckt“ – Vizepräsident von Epic will seinen miesen Shop verbessern, verspricht dieses Jahr neue Updates

Nicht nur Spielern ist der schlechte Zustand des Epic-Game-Launchers bewusst. Selbst die eigenen Mitarbeiter wissen Bescheid. Einer von ihnen bezog dazu Stellung in einem Interview und erklärte, wie die Zukunft des Shops aussehen soll. 

Was hat der Mitarbeiter gesagt? Steve Allison, der Vizepräsident von Epic Games, sprach in einem Interview mit Eurogamer auf deren Website von dem aktuellen Zustand ihres Game-Launchers und von den Verbesserungen, die sie Mitte dieses Jahres einführen wollen. 

Er erklärt, dass Epic dieses Jahr viel zu tun habe und eine der wichtigsten Aufgaben sei: „Der suckende Launcher.“ Laut seinen Angaben: „Ist er wirklich langsam“ und: „Wir haben einige Dinge, die wir reparieren müssen.“ 

Die Arbeit an dem architektonischen Teil des Game-Launchers soll bereits im November 2025 begonnen haben. Deswegen sollen erste Verbesserungen etwa im Mai oder Juni 2026 erscheinen. 

Spieler sollen sich freuen, denn Allision sagte: „Der Launcher sollte dann anfangen, sich gut anzufühlen und schneller werden.“

Wenn ihr noch Hardware sucht, um Spiele aus eurer Epic-Bibliothek zu spielen, dann werft einen Blick auf die Steam Machine und schaut euch an, was der kommende Würfel-PC kann:

Social-Features und Leistungsverbesserungen stehen im Vordergrund

Welche Neuerungen sollen kommen? Neben allgemeinen Performanceverbesserungen sollen nun auch grundlegende Funktionen, welche andere Plattformen bereits besitzen, zum Epic-Games-Launcher kommen. 

Darunter allen voran Chat- und Nachrichtenfunktionen, denn laut dem Vizepräsidenten hat Epic kein Grundgerüst für solche Social-Features, im Kontrast zu anderen Plattformen wie zum Beispiel Steam. Das ist außerdem nicht das erste Mal, dass Allision den Konkurrenten Steam erwähnt und über seine Beziehung zu diesem spricht. Vor einiger Zeit merkte er bereits an, dass Epic sich nicht über Steams Untergang freuen würde. 

Nun will Epic sogenannte Community-Spaces einführen. In diesen sollen sich Spieler Avatare aussuchen, miteinander kommunizieren, Spielerprofile einrichten und private Nachrichten plattformübergreifend schreiben können. Ein Sprachchat sei ebenso geplant und solle neben den anderen Funktionen im zweiten Quartal dieses Jahres erscheinen. 

Warum jetzt erst? Die Frage, warum so spät grundlegende Features eingebaut werden, liegt nahe. Der Vizepräsident gibt im Interview einige Anhaltspunkte für mögliche Gründe. 

Er gibt zu, dass sie während der Coronapandemie Möglichkeiten zur Kommunikation über den Epic-Game-Launcher gestrichen und diese nie wieder zurückgebracht haben. 

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Ein weiteres Problem sei der zweiseitige Marktplatz des Unternehmens gewesen, welcher Entwickler und Spieler an einem Ort beherbergen sollte. Er sagt dazu, dass Epic sich seit längerer Zeit auf Entwickler und deren Tools konzentriert habe. Sie sollen aber nun damit angefangen haben, mehr Ressourcen in Spielererfahrungen zu investieren. Ebenso lockt die Firma seit Jahren mit einem Feature, das viele Gamer auf die Plattform ziehen soll: Großer Konkurrent von Steam lockt Spieler seit Jahren mit kostenlosen Games, hat sie so perfekt abgerichtet: „Ich hab mir Alarm eingerichtet“

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