Pokémon Pokopia und The Last of Us haben eine verdammt coole Sache gemeinsam

Auf den ersten Blick sieht Pokémon Pokopia wie ein harmloses Spiel aus, doch hinter dem neuen Titel könnte sich eine tragische Hintergrundgeschichte verstecken. Wenn man sich die Details anschaut, könnte hinter dem Cozy-Game eine postapokalyptische Welt stecken.

Nicht mehr lange, und das neueste Pokémon-Spin-off erscheint auf der Switch 2. Pokémon Pokopia ist auf den ersten Blick ein Cozy-Game, in dem ihr eine scheinbar zerstörte Welt wieder aufbauen müsst. Dabei seid ihr ein Ditto, das sich als Mensch getarnt hat, und nutzt diverse Pokémon, um eure Bauvorhaben zu realisieren.

Doch was ist das für eine Welt? Im Kontext des Spieles geht es in Fantheorien gerne darum, ob es nicht eine postapokalyptische Version der bekannten Pokémon-Welt ist. Das ist verdammt plausibel, und das zeigen Details, die man auch in Spielen wie The Last of Us findet.

Von wegen Friede, Freude, Eierkuchen: Es ähnelt Spielen wie The Last of Us

Schaut man sich einzelne Elemente des Spiels an, dann wirkt die Welt, die in Pokopia präsentiert wird, doch etwas verdächtig. Das größte Merkmal ist wohl die zerstörte Stadt, die man in einem längeren Einblick von Nintendo auf YouTube sehen kann.

Ein kaputtes Pokémon-Center ist von Pflanzen überwuchert, und im oberen Trailer kann man einen kaputten Pokédex sehen, der da schon länger liegen muss. Und mal ganz ehrlich: Wann sollte ein Trainer seinen Pokédex verlieren? Das erinnert stark an klassische visuelle Elemente der Postapokalypse.

Denkt man an The Last of Us oder Planet der Affen: New Kingdom, dann sind überwucherte Konstrukte der Welt vor der Apokalypse ein Zeichen für die Rückeroberung der Natur. Die Menschenwelt wirkt dann wie eine alte Zivilisation, die es nicht mehr gibt, wodurch die Pflanzen und die Natur anders kontextualisiert werden.

Auch in Pokopia sind Menschen kein wirkliches Thema mehr. Ditto verwandelt sich zwar in einen, aber im besagten YouTube-Video erklärt Professor Tangoloss, dass es schon etwas her ist, seit es Menschen gesehen hat. Die müssen dort aber gelebt haben, sonst gäbe es keine kaputten Gebäude.

Wie Game Rant berichtete, erschien 2023 ein Leak zu einem Pokopia-Prototypen. Dort wurde auch erwähnt, was mit einigen Städten in Kanto (der Region der ersten Pokémon-Spiele) passiert ist. So seien einige Städte nur noch Krater, überflutet oder verbrannt – wie nach einer Apokalypse.

Thematisch passt es auch, dass die Pokémon hier unter sich dafür sorgen, die Welt wieder aufzubauen. Wie Tiere, die in einer Postapokalypse auch langsam wieder die Städte und andere Gebiete bewohnen. Auch hier passt der Vergleich zu The Last of Us. Tiere aus den Zoos oder dem Wald trauten sich immer mehr in die verlassenen Städte. Dadurch wirkte die Welt von The Last of Us so lebendig, obwohl da überall Untote waren.

Der Pokédex sieht aus, als würde er da schon seit Jahren oder Jahrzehnten liegen

Auch die neuen Pokémon wirken verdächtig

Ein weiteres wichtiges Element bezüglich der Postapokalypse-Theorie sind die gezeigten neuen Pokémon. Am Ende des YouTube-Showcases zeigte man neue Varianten.

Zum einen ein Farbeagle, das wohl länger nicht mehr sauber gemacht wurde und auf einer Leinwand zeichnet, die auf einem kaputten Fliesenboden steht. Dazu gesellt sich Professor Tangoloss, der eine VM oder TM auf einem Tentakel hat und anscheinend viel über die Welt weiß. Das könnte man ja noch irgendwie erklären, aber die anderen beiden Pokémon sind verdächtiger.

Das prominente Maskottchen Pikachu hat eine neue Variante: Schlappchu. Es sieht einfach nur wie der Geist eines Pikachus. Man sieht es erst schlafend und dann scheint es mit seiner Elektrizität Licht zu erzeugen. In Pokémon gibt es zwar Geisterpokémon, doch die regionalen Varianten (etwa Alola), die den Typen ändern, sehen anders aus und haben unterschiedliche Details im Design. Schlappchu scheint nur der Geist eines Pikachus zu sein.

Hier seht ihr die schlafende Geistermaus:

Hier kann doch irgendetwas nicht stimmen!

Interessanterweise gab es in Pokémon Rot und Blau bereits den Geist eines toten Pokémon. Im Pokémon-Turm in Lavandia begegnet man als Spieler dem Geist eines Knoggas, das wohl gestorben ist, als es ihr Junges beschützt hat. Man kann also davon ausgehen, dass dem Pikachu etwas passiert ist.

Ein anderes interessantes Pokémon ist das Relaxo, das man am Ende sieht. Das ist komplett von Moos überwuchert und wird Mooslaxo genannt. Bedenkt man die schlafende Natur von Relaxo, ist es wie bei den überwucherten Gebäuden: Anscheinend hat niemand es geweckt und die Pflanzen haben sich einfach ausgebreitet.

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Könnte eine Postapokalypse im Spiel thematisiert werden? Das ist wohl ziemlich unwahrscheinlich. Da es ein Spin-off ist und sich spielerisch an Cozy-Games orientiert, kann man wohl davon ausgehen, dass die Parallelen zu einer Postapokalypse wohl nur angedeutet oder visuell dargestellt werden.

Spiele wie Pokémon Colosseum zeigten bereits in der Vergangenheit eine andere Welt, die mit ihrem Western-Setting fast schon wie Fallout aussieht, doch auch da wurde der Hintergrund der Welt nie wirklich thematisiert. Falls ihr bis zum Release am 5. März noch andere Spiele zocken wollt, haben wir hier ein Ranking für euch: Die 7 besten Pokémon-Spiele, wenn ihr kein normaler Trainer sein wollt

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