ARC Raiders geht so hart gegen Cheater vor, dass gebannte Spieler jetzt schon im Real Life beim Studio auftauchen

Die Entwickler von ARC Raiders haben ihre Maßnahmen gegen Cheater verschärft. Das passt manchen Spielern gar nicht und bewegt sie zu unangemessenem Verhalten.

Was ist das Problem des Studios? Immer mehr Spieler sollen beim Büro des Entwicklerstudios auftauchen, wie Patrick Söderlund, einer der Gründer und derzeitiger CEO von Embark, in einem Interview mit IGN berichtet.

Diesen Andrang sieht das Studio laut Söderlund vor allem, seitdem sie verschärft gegen Spieler vorgehen, die gegen die heilige Regel des Online-Gamings – fair zu spielen und nicht zu schummeln – verstoßen: Cheater.

Cheater versuchen, ins Studio zu gelangen

Das steckt dahinter: Söderlund erzählt in dem Interview, dass die Entwickler zuletzt sehr aggressiv gegen Cheater vorgegangen seien. Dennoch bezeichnet er den Bann-Prozess als heikel, weil sie nur diejenigen sperren wollen, die es auch verdienen, gesperrt zu werden – je nach Grad vorübergehend, längerfristig oder dauerhaft.

Dann berichtet Söderlund, dass es jetzt mehr Leute gebe, die ungefragt beim Studio auftauchen, seitdem sie Spieler sperren: „Ich sehe einen Zustrom von Menschen, die versuchen, ins Studio zu gelangen, und zu mir.“

Oftmals kommen diese Spieler mit der ältesten „Ausrede“ der Welt, wie Söderlund erzählt, und meinen: „Ich habe gar nichts gemacht.“ Insgesamt bemerke das Entwicklerteam dahingehend einen Wandel, führt Söderlund aus: „Wir sehen eine ziemlich deutliche Veränderung, aber ich weiß, dass wir bisher wohl zehntausende Spieler gebannt haben, soweit mir bekannt ist.“

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Darum solltet ihr NICHT bei einem Studio auftauchen: Ein Entwicklerstudio wird euch nicht im Spiel entbannen, weil ihr die Mitarbeiter persönlich bedrängt habt. Was bleibt, ist der unangenehme Eindruck, den ihr in einem solchen Fall hinterlasst.

Mit eurem unangemeldeten „Besuch“ am Arbeitsplatz der Entwickler stört ihr nicht nur die Betriebsabläufe, sondern seid auch ein Risiko für die Sicherheit der Mitarbeiter und überschreitet eine Grenze. Das kann ein Gefühl des Unwohlseins und der Bedrohung auslösen. Im schlimmsten Fall kann euer Verhalten strafrechtlich relevant sein.

In dem Interview sprach Patrick Söderlund auch über den Erfolg des Spiels und die finanzielle Situation des Studios. Außerdem verriet er, dass Embark bereits an neuen Spielen arbeitet. Mehr dazu auf MeinMMO: Entwickler scheffeln mit ARC Raiders ein Vermögen, verdienten über 495 Millionen, arbeiten bereits am nächsten Hit

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