Mit Chapter 3 hat Dune: Awakening das langersehnte Update samt neuem Endgame erhalten. Doch obwohl die Spielerzahlen sich verbessert haben, scheint die Identitätskrise nicht überwunden.
Was bringt das neue Update? Das neue Update „Chapter 3“ von Dune: Awakening bringt das langersehnte Endgame-Update ins Spiel. So baut es viele der Hürden wie Steuern, den Neuanfang bei Serverwechsel und den sinnlosen Grind ab und fügt dafür Spielelemente wie Dungeons, Charakterprogression und ein überarbeitetes Endgame-System hinzu.
Das wirkt sich auch positiv auf die Spielerzahlen aus. Innerhalb von einer Woche verdoppelten sich die Spielerzahlen am Sonntag fast auf mehr als 17.500 Spieler auf Steam (Quelle SteamDB). Doch wichtiger als die Spielerzahlen ist die Meinung der Veteranen zum Update und die sprechen das größte Problem des Survival-Spiels an.
Hier könnt ihr den Trailer zu Chapter 3 sehen:
Autoplay
Das Problem mit dem Survival-MMO
Was ist das für eine Identitätskrise? Schon seit Dune: Awakening einst als Survival-MMO angekündigt wurde, gibt es im Spiel gleich mehrere Fraktionen von Spielern mit unterschiedlichen Interessen. Anfangs war dies stark spürbar durch die PvP-Spieler die Dune: Awakening wie ein PvP-MMO spielten und bei friedlichen Spielern für viel Frust sorgten.
Später, als man das Spiel mit vielen Patches PvE-freundlicher machte, fiel auch das Landsraad-System in den Fokus der Spieler und Entwickler. Dieses war ursprünglich als Wettkampf zwischen Gilden und Fraktionen ausgelegt, doch die Dominanz durch Zerg-Gilden war so stark, dass man auch dieses Feature mehr auf einzelne Spieler anpasste.
Mit dem neuen Endgame wandelt sich das Survival-Spiel erneut etwas, was bei den Spielern wieder für Fragezeichen sorgt. Dieser stetige Prozess, ein Spiel für alle zu machen, aber dann immer zwischen den Spielertypen abwägen zu müssen, belastet die Entwicklung von Dune: Awakening, wie die Spieler feststellen.
Was schreiben die Spieler? Die Spieler beschreiben genau diese Identitätskrise auf Reddit. Sie diskutieren dort auch über die Langlebigkeit der Inhalte. So schreibt Nutzer bisquikb:
Ich habe das Gefühl, dass es hier eine große Diskrepanz zwischen zwei verschiedenen Gruppen und den Spielerzahlen gibt. Ich spiele das wie ein Survival-Spiel, aber Reddit und meine Gildenmitglieder behandeln es wie ein MMO. Ich habe bei der Veröffentlichung etwa 100 bis 200 Stunden gespielt, den Inhalt durchgespielt und dann aufgehört. Ich werde spielen, wenn es wichtige neue Inhalte gibt, aber es gibt kaum einen Grund, jeden Tag zu spielen […]
bisquikb auf reddit.com
So kommen gerade immer wieder die Survival-Spieler bei neuen Updates zurück, und das, obwohl das neuste Update von Dune: Awakening das Survival-Spiel wieder mehr in Richtung MMORPG treibt. Was auffällt ist, dass gerade PvP-Spieler dem Survival-Spiel den Rücken gekehrt haben, für sie scheinen die neuen Updates uninteressant geworden zu sein.
Die Identitätskrise von Dune: Awakening wird auch mit Chapter 3 nicht überwunden. Nachdem Chapter 2 mehr Richtung Survival ging, geht es diesmal mehr in Richtung MMO. Spannend wird es wohl mit Chapter 4, dass wohl zum Geburtstag von Dune: Awakening erscheint. 2026 soll auch der neue Dune-Film erscheinen. Mehr Infos dazu gibt es hier: Dune 3: Trailer, Release und Cast – Alle Infos zum Science-Fiction-Film mit Timothée Chalamet
Der Beitrag Das Update von Dune: Awakening verdoppelt die Spielerzahlen auf Steam, doch laut der Community ist die Identitätskrise nicht überwunden erschien zuerst auf Mein-MMO.
