„Es ist eine Postapokalypse“: Entwickler hinter Fallout 76 sind überrascht, wie freundlich die Community ist

Das Ödland in Fallout 76 ist kein angenehmer Ort. Überall lauern Gefahren, die das Leben der Spieler bedrohen. Doch ausgerechnet die anderen Mitspieler scheinen kein Problem in der Postapokalypse zu sein, wie der Director erklärt.

Die Fallout-Reihe gehört zu den erfolgreichsten RPGs von Bethesda. Mit Fallout 76 erhielt die Reihe 2018 einen Online-Teil, den man als MMO-lite beschreiben kann, da er bis heute mit neuen Inhalten gefüllt wird.

Im Spiel seid ihr diesmal nicht allein, andere Spieler wandern durchs Ödland und erfüllen Quests. Die ganz Fiesen attackieren andere ehemalige Vault-Bewohner und leben mit den Konsequenzen.

Letzteres ist aber ein kleineres Problem, als man meinen mag. Selbst die Entwickler hinter dem RPG sind überrascht, wie friedlich die Spieler in der Postapokalypse agieren.

Es ist das genaue Gegenteil

Was sagen die Entwickler zum Spielerverhalten? In einem Interview mit The Game Business sprachen Lead Producer Bill LaCoste und Creative Director Jon Rush im Zuge der 2. Staffel der Fallout-Serie über die Community von Fallout 76.

Vor dem Release hatten die Entwickler die Erwartung, dass sich die Spieler alle gegenseitig töten werden, immerhin ist es die Welt von Fallout. Doch die Community agierte ganz anders:

Bevor wir das Spiel veröffentlichten, dachten wir: Es ist postapokalyptisch, es ist Fallout, sie werden sich alle gegenseitig umbringen wollen. Das Gegenteil ist der Fall. Es war toll, das zu sehen. Ich habe noch nie eine so großartige Community erlebt wie die von Bethesda Game Studios.

Jon Rush über die Community von Fallout 76

Die Community gestalte ein gutes Onboarding für Neulinge, die etwa durch die Serie Lust bekommen, ins Spiel einzusteigen. Laut Rush würden sie Camps aufbauen, ihnen Dinge erklären und sogar kostenlose Sachen geben.

Als Entwickler selbst machen sie regelmäßig kleinere Anpassungen im Spiel, damit es einfacher für neue und zurückkehrende Spieler wird, mit Fallout 76 zu starten. Vor allem die Serie scheint dafür zu sorgen, dass sich Spieler ins Ödland begeben. Kurz vor dem Release der 2. Staffel veröffentlichte man ein Update mit dem legendären Ghul, das 20.000 Spieler angelockt hat.

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Obwohl Fallout 76 in einer fiesen Postapokalypse spielt, gibt es viele Mechaniken, die eher eine entspannte Spielweise fördern. Man kann Basen bauen, angeln oder im Koop Missionen erledigen. Falls man als fieser Typ trotzdem andere Spieler angreift, wird man mit einem Kopfgeld bestraft und zum Gejagten.

Die Welt von Fallout beinhaltet viele Geheimnisse und krude Experimente der Firma Vault Tec, die die Monster im Ödland noch harmlos erscheinen lassen. Auch vor Kindern hat man keinen Halt gemacht, um perfekte Menschen zu erschaffen: Eine der perfidesten Vaults in Fallout steht ausgerechnet unter einer Schule, trennt Kinder von ihren Eltern

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