Der YouTuber und Twitch-Streamer Viktor „iBlali“ oder „Vik“ Roth ist schon sein Leben lang Vollzeit-Content-Creator. Jetzt steht er an einem Punkt, an dem er seine Inhalte ändern möchte. Grund dafür ist unter anderem, dass er sich das Streaming auf Twitch kaputt gemacht hat.
Wie hat sich iBlali das Streamen kaputt gemacht? iBlali gehört zu den ersten deutschen YouTubern und ist schon sein Leben lang Content Creator. In seiner Zeit änderte er seinen Content schon einige Male und jetzt scheint ein weiterer Zeitpunkt dafür gekommen zu sein. Das Streaming auf Twitch mache ihm nämlich keinen Spaß mehr, sagt er.
Während der Livestreams habe er Druck verspürt, dass sich aus dem gestreamten Inhalt auch ein klickstarkes YouTube-Video generieren sollte. In der heutigen Zeit ist es bei Twitch-Streamern normal, dass sie ihre Livestreams nochmal in geschnittener Form auf YouTube hochladen. Das sorgt für mehr Reichweite, aber auch für mehr Geld durch die YouTube-Klicks.
iBlali meint, er habe sich durch diesen Druck, ein sich finanziell lohnendes YouTube-Video zu produzieren, so gestresst gefühlt, dass er keinen Spaß mehr an dem Stream an sich hatte:
Never stop a running system. Egal, wie sehr man keinen Bock mehr darauf hat. So habe ich mir über Jahre das Streaming für mich komplett kaputt gemacht. Also, ich hatte wirklich keinen Spaß mehr.
– iBlali via YouTube ab Minute 06:17
Er führt weiter aus, dass er gerne das Spiel Clair Obscure: Expedition 33 im Stream gespielt hätte, aber wusste, dass das entsprechende Video wahrscheinlich „nur“ 30.000 Klicks gemacht hätte. Zu wenig in dem damaligen Mindset des YouTubers.
iBlali gehört, genau wie Gronkh, zu den Urgesteinen der deutschen YouTube- und Twitch-Szene:
Autoplay
iBlali setzt in Zukunft auf Sponsorings und Schmuck
Was hat iBlali für die Zukunft geplant? In der Zukunft will sich iBlali den Spaß am Streamen wieder zurückholen und den Fokus von klickstarken YouTube-Videos wegnehmen. So will er im Stream spielen, worauf er Lust hat, und auf YouTube hauptsächlich Video-Essays veröffentlichen. Diese sollen breit gefächert sein, wie beispielsweise Meinungsvideos oder auch Retroperspektiven.
Konkret bedeutet das für seine zwei Kanäle: Auf „iBlali“ will er unregelmäßige Uploads mit Gaming-Content aus den Twitch-Streams bringen und auf „VIK“ Video-Essays.
Dem YouTuber sei allerdings auch bewusst, dass, wenn er seinen Content nun ändert, er weniger Einnahmen haben werde. Deswegen setze er auf zwei Dinge: Sponsorings durch Werbepartner und seine eigene Schmuck-Firma.
Zukünftig sollen das seine Haupteinnahmequellen sein, damit er seinen Beruf, das Streamen, wieder eher zu einem Hobby machen kann.
Was steckt dahinter? Ein YouTuber, der eine Art Burnout-Gefühl bei seinem Beruf hat, ist heutzutage leider nichts Neues.
Zahlreiche Content Creator haben in der Vergangenheit ein solches Problem beschrieben und infolge dessen nicht etwa wie iBlali eine Content-Änderung, sondern ihren temporären Rückzug angekündigt. So auch der deutsche Content Creator Rewinside, der sich Ende 2025 zurückziehen musste: YouTuber und Twitch-Streamer Rewinside muss nach über 10 Jahren aufhören, erklärt, warum er nicht weitermachen kann
Der Beitrag Deutsche Twitch-Größe hat sich das Streamen kaputt gemacht, weil er nur noch eine andere Plattform im Blick hatte erschien zuerst auf Mein-MMO.
