Eigentlich war die Twitch-Streamerin Fanasia mit ihrem Paladin fest für den ersten Raid von Sauercrowd in WoW Classic eingeplant. Kurz vor der Bekanntgabe des Kaders machte sie in einem Dungeon jedoch einen fatalen Fehler.
Was ist die Ausgangslage? Vor dem Gilden-Meeting, das am Abend des 15. Februars 2026 stattgefunden hat, war Fanasia mit vier weiteren Sauercrowd-Mitgliedern im Dungeon Scholomance. Dort machte der Trupp bereits die letzten Kammern leer, um den Kampf gegen den finalen Boss vorzubereiten.
Im Zuge dieser Aufräumaktion bekommt man es mit Faulenden Leichnamen zu tun, die mit erstaunlich großer Reichweite Explosionsschaden verursachen, sobald sie das Zeitliche segnen. Um kein Risiko einzugehen, erledigt man diese also bevorzugt aus der sicheren Distanz, während man diese mit Frosteffekten verlangsamt – etwa durch Fallen oder Magier.
Auch Maxim hat es im Zuge des Sauercrowd-Projekts leider erwischt:
Autoplay
Zur falschen Zeit am falschen Ort
Was ist Fanasia passiert? Sehr effektiv gegen Untote sind auch Paladine. Die Plattenpäpste besitzen offensive Heilig-Angriffe und sogar einen exklusiven Furchtzauber. Fanasia spielt so einen Paladin und wollte ihr Team beim Kampf gegen die untoten Horden unterstützen. Sie unterschätzte jedoch – wie viele andere vor ihr – die Reichweite der Explosion.
Als mehrere Leichname kurz hintereinander besiegt wurden, fing sich der Hardcore-Charakter von Fanasia in wenigen Augenblicken tödlichen Schaden ein. Die Spielerin war so überrascht, dass sie nicht einmal an den Einsatz von Notfallfähigkeiten wie Handauflegen oder Gottesschild dachte. Ihr könnt euch die Szene auf Twitch oder in der Analyse von Sieglinde auf YouTube anschauen.
Der Hardcore-Tod von Fanasia ist gleich doppelt bitter: Knapp eine Stunde später gaben die Gildenleiter HandOfBlood und Metashi den Kader für den ersten Raid im Geschmolzenen Kern bekannt. Als es um den vierten Platz in Gruppe 7 ging, erklärte Hänno (Quelle: YouTube):
Durch das Ableben von Fanasia mussten wir eine Stunde vor dieser Show – und damit noch einmal herzliches Beileid an Fanasia, das ist wirklich ultra-bitter, und bitte sterbt nicht bis nächsten Sonntag, Leute – mussten wir kurzfristig umändern.
Wie bitter, zeigt die Reaktion von Fanasia, die nach ihrem Hardcore-Unglück mit den Tränen zu kämpfen hatte. Als sie sich gefangen hatte, räumte sie ein, dass das nur ihr Fehler gewesen sei … sie stand einfach zu nah dran.
Für Fanasia ist Marc-Oliver aka BododerKillerkarpfen in den Kader reingerückt, der es nach seinem unglücklichen Ableben auf Stufe 60 geschafft hat, rechtzeitig einen weiteren Charakter auf die Maximalstufe zu bringen.
Daumen drücken, dass es in den kommenden Tagen nicht noch mehr Stufe-60-Charaktere erwischt. Wenn ihr wissen möchtet, wer sonst noch beim ersten Raid in den Geschmolzenen Kern dabei ist, schaut hier vorbei: Sauercrowd legt die 40 Twitch-Streamer des ersten Raids fest, Metashi und HandOfBlood gehen auf Nummer sicher
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