In Battlefield 6 startet diese Woche Season 2. MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat sich die neuen Inhalte bereits angeschaut. Aber lohnt es sich, dafür zu dem Shooter zurückzukehren?
Die neue Season von Battlefield ist erneut in 3 Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt startet am 17. Februar 2026 und bringt einige neue Inhalte. Im Test haben sich für mich vor allem 3 Highlights herauskristallisiert:
die neue Map „Kontaminiert“
ein neues Sturmgewehr
der Little Bird kommt!!!!
Die anderen Gadgets und Waffen haben durchaus ihren Nutzen, doch diese drei Highlights haben meine Spielerfahrung von allen Neuerungen im Test am meisten geprägt.
Autoplay
Mit Halluzinationen durch die neue Map
Bei der neuen Map „Kontaminiert“ handelt es sich um eine deutsche Militärbasis in einer Berglandschaft. Das Terrain ist entsprechend uneben und es gibt einige Hügel, die als Ausguck oder Deckung vor Feindbeschuss genutzt werden können. Obendrein findet ihr einige Gebäude mit teilweise schmalen, dunklen Gängen vor.
Insgesamt ist die Map eher mittelgroß: nicht so klein wie „Iberische Offensive“ und größer als Eastwood, allerdings kleiner als Mirak-Tal.
Während unserer Previews spielten wir zudem den kommenden zeitlich begrenzten Modus, der auf „Kontaminiert“ ein psychoaktives Gas verbreitet, das Halluzinationen auslöst. Dieses Gas befand sich vor allem auf verschiedenen Flaggen und veränderte die Dynamik im Kampf um den jeweiligen Spot.
Zwar ist jeder Soldat mit einer Gasmaske ausgestattet, doch diese besitzt eine abfallende Haltbarkeit, ihr könnt also nicht durchgängig im Gas campen und eine Flagge bewachen.
Solltet ihr euch trotzdem dafür entscheiden, längere Zeit den halluzinogenen Stoff zu schnüffeln, wird euch schummrig und ihr könnt Freund nicht mehr von Feind unterscheiden.
Außerdem beeinträchtigt das Gas natürlich die Sichtweite.
Die Waffen
Mit dem VCR-2 erhält ein neues, vollautomatisches Sturmgewehr Einzug in Battlefield 6. Dieses kommt mit einer Feuerrate von 900 Schuss pro Minute, die höchste Feuerrate aller Sturmgewehre – gleich auf mit dem KORD 6P67. Im Gegensatz zur KORD (20 Schaden) verursacht das VCR-2 allerdings 25 Schaden.
Im Praxistest war das VCR-2 deshalb der klare Gewinner der neuen Waffen, besonders wenn ihr eine recht aggressive Spielweise habt und auf kurzer bis mittlerer Distanz kämpft. Auf größeren Distanzen leidet das Sturmgewehr unter dem vergleichsweise hohen Rückstoß. Insgesamt schnitt das VCR-2 allerdings durch Gegnerreihen wie ein heißes Messer durch Butter.
Falls ihr LMGs bevorzugt, ist das neue M121-A1 allerdings eine gute Ergänzung. Der Rückstoß ist besonders mit den richtigen Aufsätzen sehr leicht kontrollierbar und mit 33 Schaden pro Schuss fetzt es gut um. Unter den LMGs mit 33 Schaden hat es mit 654 RPM zudem die höchste Feuerrate.
Falls ihr Feinde auf größere bis mittlere Distanz niederhalten wollt, ist das neue LMG deutlich besser geeignet als das Sturmgewehr.
Die neue DMR konnte mich nicht überzeugen, das gilt aber für die meisten DMRs in Battlefield 6. Diese sind sehr situativ, und da das Gunplay im Spiel wenig herausfordernd ist und viele Waffen auch auf größere Distanzen vollautomatisch präzise Treffer ermöglichen, sind vollautomatische Waffen nahezu immer die stärkere Wahl.
Der Little Bird
Der Little Bird kommt mit einer starken Soundkulisse und klingt fast wie ein Warthog, wenn seine Miniguns loslegen. Dazu kann er verschiedene Raketen ausrüsten, die auch Panzer zerlegen können.
Ich bin kein Pilot und kann euch deshalb keinen wertvollen Erfahrungsbericht aus dem Cockpit des Hubschraubers liefern, aber aus der Sicht eines Infanteristen kann ich sagen:
So richtig bedroht habe ich mich noch nicht gefühlt.
Er sieht vom Boden zwar recht flink und agil aus und die Content-Creator in den Preview-Matches sind auch (fast) alle fähig genug, Lenkraketen auszuweichen, aber der neue Anti-Air-Lenkraketenwerfer macht es dem kleinen Heli nicht leichter. Außerdem ist die neue Map recht offen und je nach Positionierung kann man Helikopter über weite Strecken sehen.
Mein Test des Lenkraketenwerfers war trotzdem eher ernüchternd, und zumindest gegen gute Piloten griff ich dann doch wieder zum guten alten RPG-7. Und wie sich zeigte:
Ein Treffer reicht aus, und der Little Bird wird zu Altmetall.
Lohnt sich jetzt die Rückkehr zu Battlefield 6?
Ob sich die Rückkehr zu Battlefield 6 für euch lohnt, hängt ganz von euren Erwartungen ab. Das, was am 17. Februar ins Spiel kommt, ist nicht viel: eine neue Map, paar Waffen, der Little Bird…. Mich persönlich werden die neuen Inhalte keinen ganzen Monat beschäftigen. Dennoch sind es coole und durchaus spaßige Ergänzungen, für die es sich auf jeden Fall lohnt, mal wieder reinzuschauen, besonders, wenn ihr die zeitlich begrenzten Modi nicht verpassen wollt.
Ich spreche hier aber aus der Sicht eines Spielers, der Taktik- und Competitive-Shooter spielt. Das heißt, ich grinde in der Regel mehrere Stunden pro Tag und lerne neue Helden oder Maps. Battlefield 6 spricht eine ganz andere Spielweise an. Das spiele ich eher gelegentlich. Da wird alle paar Wochen mal für ein paar Runden reingesprungen, um Spaß zu haben.
Wenn ihr Battlefield 6 jeden Tag grinden wollt, ist das Update zur Season 2 etwas dünn.
Wenn ihr gelegentlich nach dem Feiern ein paar Runden mit Freunden zockt, reicht das wahrscheinlich aus.
Sobald Season 2 für alle spielbar ist, werde ich auf jeden Fall ein paar Tage intensiver zocken, um das VCR-2 genauer zu testen. Es ist gut möglich, dass es zu den stärksten Sturmgewehren des Spiels gehört – und dann muss ich die Liste mit den besten Waffen von Battlefield aktualisieren.
Der Beitrag Battlefield 6: Ich habe Season 2 für euch angespielt – Lohnt sich die Rückkehr? erschien zuerst auf Mein-MMO.
