Eine Kreatur aus Fallout ist die Perversion eines mythologischen Wesens, erledigt selbst Supermutanten

In Fallout laufen diverse seltsame Kreaturen herum, denkt nur an die Ghule oder Supermutanten, wie sie auch in der Amazon-Serie vorkommen. Ein Wesen ist besonders unheimlich, und entstand aufgrund ziemlich fragwürdiger Experimente.

Um welche Kreaturen geht es? Zentauren sind Wesen aus der Fallout-Welt, die als Gegner auftreten. Mit den gleichnamigen Fabelwesen aus der griechischen Mythologie haben sie nur entfernt zu tun.

Denn die Mischwesen, die einerseits menschliche Züge, andererseits tierische Merkmale aufweisen, sehen ziemlich unheimlich aus. Die Zentauren sind feinster Bodyhorror, was direkt mit ihrer Entstehung zusammenhängt.

Es gibt in erster Linie zwei Orte, von denen sie stammen. An der Westküste der USA, also in Neukalifornien und der Mojave-Wüste, sind vor allem Exemplare unterwegs, die vom „Meister“ erschaffen wurden.

Diese Kreatur, die selbst recht bizarr daherkommt, hat einen leichten Gott-Komplex und experimentiert in der Mariposa-Militärbasis mit dem FEV-Virus. Dieses Virus verändert die DNA von Lebewesen und lässt sie mutieren.

Im Fall der Zentauren kombinierte der Meister Menschen und Tiere wie Hunde oder Katzen. Teils nutzte er den gesamten Körper, manchmal aber nur Einzelteile. Dank des FEV-Virus entstanden die Zentauren.

An der Ostküste rund um die Hauptstadt sorgten Supermutanten im Vault 87 dafür, dass Zentauren in die Welt kamen. Die neuen Wesen dienten den Supermutanten als Begleiter und eine Art Wachhund.

So wie es verschiedene Orte gibt, von denen Zentauren stammen, so gibt es auch unterschiedliche Arten von ihnen. Eine ist beunruhigender als die andere.

Wie viele Köpfe dürfen es sein?

Welche Arten gibt es? Die Zentauren des Meisters aus dem Westen fallen in erster Linie durch zwei Köpfe auf. Der eine stammt von einem Menschen, der andere von einem Tier, meist einem Hund. Das erkennt man auch daran, dass dieser noch ein Halsband trägt.

Unter den Köpfen sitzt jeweils ein fleischiger Oberkörper. Sechs Beine oder Arme, je nach Sichtweise, halten den Körper und bewegen ihn weiter. Oftmals nutzt ein Zentaur aber auch nur zwei oder vier Beine, und schleift den Rest hinter sich her.

Trifft die zweiköpfige Variante auf einen Gegner, greift in erster Linie der Hundekopf an. Doch manchmal kommt es vor, dass er auch den Menschenkopf am eigenen Körper attackiert. Ein wenig Hirnschmalz und Konkurrenzdenken scheint in dem Mischwesen also noch vorhanden zu sein.

Der horrormäßige Anblick des Zentaur wird dadurch abgerundet, dass hinter der nach unten hängenden Wirbelsäule auch noch rote Tentakeln wuchern.

Die Zentauren mit 2 Köpfen aus Fallout 1 und 2, entsprechend verpixelt, doch der Horror kommt dennoch rüber (Bildquelle: Synonymous auf YouTube)

Welche Art gibt es noch? Die Zentauren der Ostküste haben hingegen in den meisten Fällen nur einen Kopf. Das macht es allerdings nicht besser. Aus dem Mund hängt ihre mutierte, dreigeteilte Zunge, die viel zu lang geraten ist.

Die Augen sind dunkel und scheinen tot zu sein. Unter dem Kopf sitzt ein muskulöser Oberkörper. Am Rücken finden sich Tumore und andere Auswüchse. Auch diese Art der Zentauren schleppt sich auf sechs Armen durch die Gegend.

Obwohl diese Art eigentlich aus dem Osten kommt, sind manche im Laufe der Zeit nach Westen gezogen.

Und hier der Zentaur mit nur einem Kopf, anzutreffen in Fallout 3 und New Vegas. (Bildquelle: Synonymous auf YouTube)

Neben diesen beiden Haupttypen gibt es weiterentwickelte Formen der Zentauren. Sie sind noch einmal größer und stärker. Einige von ihnen nehmen es sogar mit Supermutanten auf, so trifft man zum Beispiel in Fallout New Vegas auf einen toten Mutanten im Krater „Devil’s Throat“. Neben ihm kriechen Zentauren umher, darunter ein weit entwickeltes Exemplar.

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Funfact: Zentauren mögen widerlich sein, das hält manche Menschen in der Fallout-Welt jedoch nicht davon ab, ihr Fleisch zu verspeisen. In Fallout 2 gibt es ein Restaurant im Örtchen Den, wo das Gericht auf der Karte steht.

Da wesentliche Teile eines Zentauren von einem Menschen stammen, kann man die Genießer dieser „Delikatesse“ getrost als Kannibalen bezeichnen. Einer Figur aus der Fallout-Serie ist im Laufe seiner Geschichte etwas passiert, das auch in einer ziemlich bizarren Mutation enden könnte: Der alberne Typ aus der 2. Staffel von Fallout verwandelt sich in ein Monster, doch es ist wohl schlimmer als ein Ghul

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