Pokopia erinnert an eines der objektiv besten Pokémon-Spiele, weil ihr ganz schön viel quatschen könnt

In Pokémon Pokopia treffen wir nur noch auf andere Taschenmonster, aber nicht auf andere Menschen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die einzelnen Wesen eine individuelle Persönlichkeit haben, wie die Entwickler erzählen.

Was ist das Besondere an den Freundschaften? Das japanische Magazin Famitsu hat ein Interview mit den Entwicklern von Pokémon Pokopia geführt. Mit dabei waren Vertreter von The Pokémon Company, Game Freak und Koei Tecmo Games.

Wie Kanako Murata, Produzentin von Pokopia, verriet, war The Pokémon Company für die Lokalisierung zuständig. Senior Director Shigeru Omori (Game Freak) entgegnete, dass die Lokalisierung im Vergleich zu anderen Werken von Pokémon eine Herausforderung gewesen sein dürfte:

Die Lokalisierung dürfte im Vergleich zu anderen Pokémon-Werken besonders schwierig gewesen sein. Einer der Gründe, warum ich Ditto zur Hauptfigur machen wollte, war, dass ich diesmal eine Unterhaltung zwischen Pokémon darstellen wollte. Ich wollte keine Beziehung zwischen Trainer und Pokémon zeigen, sondern eher die von Freunden, die sich so nahestehen, dass sie sich auch mal necken können.

Omori sei überrascht, wie viele einzigartige Dialogzeilen am Ende herausgekommen seien. Chief Director Takuto Edagawa (Koei Tecmo) sei es dabei wichtig gewesen, die Individualität jedes einzelnen Pokémons zu unterstreichen. 

Allein schon wegen der schieren Textmenge sei der Titel eines der besten Pokémon-Spiele aller Zeiten. Das kommt einem doch bekannt vor, oder?

Gewaltige Textmenge auch in anderem Pokémon-Spiel

Wo gibt es sonst noch so eine große Textmenge? Die vielen Dialoge und die Individualität der Pokémon erinnern dabei an die Mystery-Dungeon-Reihe. Darin wachen wir selbst als Pokémon auf und müssen uns durch zufallsgenerierte Dungeons schlagen.

Dabei gründen wir ein Retterteam und entwickeln eine tiefe Freundschaft zu unserem besten Freund. Es gibt viele emotionale Geschichten, weshalb die Reihe bei Fans so beliebt ist. Die Pokémon wirken so lebendig und individuell, wie es wohl auch in Pokopia angestrebt wird.

Was gibt es für Freundschaften in Pokopia? Da die Pokémon in einer Art Postapokalypse leben, gibt es keine anderen Menschen. Ihr könnt euch nur mit anderen Pokémon unterhalten, die sich in den Habitaten der Map ansiedeln.

Eine wichtige Bezugsperson ist dabei Professor Tangoloss. Er betreut uns und alle Pokémon, die sich in unserer Gegend ansiedeln. Dabei führt er uns nicht nur durch wichtige Spielmechaniken, er wird auch zu einem Mentor.

Daneben gibt es noch besondere Pokémon wie das Schlappchu, bei denen wir im Spiel erst einmal herausfinden müssen, was mit ihnen geschehen ist.

War Mystery Dungeon wirklich so gut? Das meint MeinMMO-Redakteurin Jasmin: Tatsächlich kommt die Spin-off-Reihe eher durchschnittlich an. Auf Metacritic stehen die Wertungen in einem Bereich um die 65 Punkte herum. Kritiker bemängeln das repetitive Gameplay, das mit den Dungeons einherkommt.

Doch für diejenigen, die das monotone Gameplay eher als Meditation sehen, ist Mystery Dungeon eines der besten Spin-offs. Auch ich bin gigantischer Fan der Reihe. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Persönlichkeiten, die die einzelnen Charaktere so ausmachten. 

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Ich erinnere mich gerne zurück an meinen Partner Bisasam, wie er mit mir durch schwere Zeiten ging. So eine Bindung konnte ich bislang nie zu einem anderen Pokémon aufbauen. Ich hoffe, dass das in Pokémon Pokopia ähnlich sein wird.

Die Überschrift des Artikels ist also mit einem Augenzwinkern zu sehen, da sie aus der Sicht eines absoluten Mystery-Dungeon-Fans geschrieben wurde.

MeinMMO-Redakteur Niko ist ebenfalls großer Fan von Pokémon und freut sich auf Pokopia. Doch er macht sich Gedanken um die Anzahl an Taschenmonstern, die in dem Titel zu finden sein werden. Seine Bedenken lest ihr hier: Pokémon Pokopia ist in einem wichtigen Punkt schon 3 Wochen vor Release besser als Legenden Z-A, doch das reicht noch nicht

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