Elder Scrolls Online macht es Einzelspielern mit neuem Feature leichter, die wollen trotzdem lieber im Chat um Hilfe betteln

In The Elder Scrolls Online hat das neue Update ein Feature entfernt, für das man bislang die Hilfe von anderen Spielern gebraucht hat. Jetzt soll das auch ohne funktionieren.

Was ist das für ein Feature? Wer in Elder Scrolls Online zum Werwolf oder Vampir werden wollte, der brauchte die Hilfe von anderen Spielern oder musste sich auf andere Weise von einem Vampir oder Werwolf beißen lassen.

Was auf dem Papier nach einem schönen Rollenspielelement klang, lief in Wahrheit etwas schneller ab. Spieler, die Lust auf eine Verwandlung hatten, fragten im Chat nach und nervten ihre Mitspieler so lange, bis(s) sich jemand erbarmte.

Diese Hürde an menschlicher Interaktion soll mit Update 49 aus dem MMORPG verschwinden.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Elder Scrolls Online sehen:

Neue Schreine ersetzten echte Menschen

Wie soll das neue System funktionieren? Statt der menschlichen Interaktion gibt es mit Update 49 Vampir- und Werwolf-Schreine, wie ESO-Hub.com berichtet. Diese stehen in den Anfangsgebieten der jeweiligen Allianzen und sind mit einem Questgeber bestückt, der 24/7 auf die Spieler wartet.

Dieser kann Spieler, die noch nie ein Vampir oder Werwolf waren, die Einstiegsquest verpassen oder aber Charaktere erneut verwandeln, wenn sie nach ihrer Heilung wieder Lust auf die Transformation haben.

Gleichzeitig werden die alten Methoden nicht aus dem Spiel entfernt. Wer es darauf anlegt, darf also auch in Zukunft um den Kuss eines Vampirs oder Werwolfs betteln, auch wenn die Bereitschaft dafür wohl sinken wird.

Wie finden die Fans das Update? Die Fans sind zwiegespalten. Zum einen gibt es Spieler, die sich freuen, dass das ewige gebettele im Chat aufhört. Andere Spieler wiederum empfinden es als traurig, dass wieder eine kleine Interaktion mit anderen Spielern aus dem MMORPG verschwindet.

So schreiben sie auf Reddit:

GhostB5: „Ich werde die kleinen Interaktionen vermissen, die ich mit Leuten an den Schreinen habe, aber das hier wird viel praktischer sein.“

littlemissindecision: „Dito. Ich habe das Gefühl, dass niemand mehr für Bisse zu anderen Spielern gehen wird, und ich werde es vermissen, Leuten auf diese Weise helfen zu können.“

Sefirosukuraudo: „Ich habe die Quest vor ein paar Tagen auf dem PTS ausprobiert, und es ist eigentlich eine wirklich coole kleine Questreihe! Es war schön, etwas über den Ursprung des Vampirismus und seine Lore zu erfahren, was ich sonst nicht gewusst hätte, obwohl ich jahrelang einen Vampir-Magier gespielt habe lol. Ich hatte nicht erwartet, dass die Lore einen griechisch-mythologischen Touch hat. 10/10 meiner Meinung nach.“

joshisanonymous: „Ich schätze, ich bin der Einzige, dem es tatsächlich gefallen hat, dass dies das Suchen nach Mobs oder die Interaktion mit anderen Spielern beinhaltete.“

Wie sieht es mit der Heilung aus? Auch die Heilung der Transformation wird leichter. So werden die Heilmittel in den Gratis-Kronenladen verschoben und die Goldkosten für eine Heilung reduziert. Gleichzeitig erhalten die Magiergilden einen NPC, der die Spieler heilen kann.

Doch es gibt noch weitere anstehende Updates für die Werwölfe. So sollen diese im Rahmen der „Combat Refresh“-Initiative eine visuelle Überarbeitung erhalten, die wohl mit Season 0 zu erwarten ist. Dabei bekommt das normale Werwolf-Modell ein Upgrade, außerdem soll eine weibliche Werwolfform hinzugefügt werden.

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Mit dem Update für Elder Scrolls Online setzten die Entwickler ihren Trend fort, ältere Systeme wieder auf Vordermann zu bringen. Für einen Spieler kommt diese System-Erleichterung jedoch zu spät, denn er hat schon alles erledigt: Spieler versenkt 36.000 Stunden, um Elder Scrolls Online auf 100 % durchzuspielen – Erklärt jetzt, wie er es geschafft hat

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