Son-Gokus fliegende Wolke war in seiner Kindheit das wichtigste Fortbewegungsmittel. Erst als er selbst fliegen konnte, ließ er seine Wolke fallen. Der Schöpfer von Dragon Ball, Akira Toriyama, erklärte einmal, warum es diese Wolke überhaupt gibt.
Wieso gibt es die Wolke? Damit Dragon Ball in so einem regelmäßigen Rhythmus erscheinen konnte, schaute der Mangaka, dass er an allen Ecken und Enden Zeit sparen konnte. Das ist auch ein Grund, warum die Super-Saiyajins blonde Haare bekommen. In einem Schwarz-Weiß-Manga müssen die Haare dann nicht ausgemalt werden und der Zeichner spart so eine Menge Zeit.
Ein weiteres Objekt, das eine Menge Zeit eingespart hat, ist tatsächlich Son Gokus fliegende Wolke. In einem Interview mit Dragon Ball Daizenshuu 4: World Guide erzählte Akira Toriyama im Jahr 1995, warum es die Wolke überhaupt gäbe:
Selbst wenn ich es mir mit den Bildern vor Augen vorstellte, konnte ich Dinge aus einem Blickwinkel zeigen, aus dem ich auf die Landschaft herabblickte. Das war auch der Grund, warum ich Kinto-Un [die fliegende Wolke, Anmerkung der Redaktion] ursprünglich eingeführt hatte. Bis dahin mussten sie Flugzeuge, Autos und Ähnliches einzeln herausholen, was wirklich mühsam war.
Es habe also mehr Zeit gekostet, Autos, Flugzeuge und andere Fortbewegungsmittel zu zeichnen, als eine simple Wolke. Durch das Fliegen konnte Toriyama immer alles aus der Vogelperspektive zeichnen und sich um die Autos und Lastwagen der Straßen drücken. Die Flugzeuge ließ er dann einfach großzügig weg.
Autoplay
Ein treuer Begleiter aus Son-Gokus Kindheit
Was ist das für eine Wolke? Im Deutschen hieß die kleine Wolke „Überschallwolke“ oder „Jindujun“. Son-Goku bekam sie von seinem Lehrmeister Muten Roshi geschenkt. Sie kann nur diejenigen befördern, die ein reines Herz haben. Alle Personen mit einem unreinen Herz fallen einfach durch die Wolke durch.
Als Son-Goku später lernt, selbstständig durch das Ki zu fliegen, ist diese Wolke nicht mehr nötig. Der Saiyajin nutzte sie nur noch am Anfang von Dragon Ball Z, um Energie zu sparen. Danach ging sie an seine Kinder Son-Gohan und Son-Goten über, die sie zeitweise nutzten.
Toriyama war so gewieft, dass er durch mehrere Tricks Zeit sparen konnte. Für einen Film von Dragon Ball gab es allerdings eine so krasse Szene, dass die Zeichner sie heutzutage wohl nicht mehr darstellen würden. Zum Glück gibt es mittlerweile CGI-Technik: Eine Szene in Dragon Ball war für den Zeichner so eine Qual, dass es sie heute so nicht mehr geben würde
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