Marathon: Diese 15 Tipps hätte ich gerne früher gewusst

Der Einstieg in Marathon ist nicht einfach. Wie ihr euch den Start trotzdem erleichtern könnt, zeigen wir euch mit diesen Tipps.

Marathon hat viele unübersichtliche Untermenüs, haufenweise Items und Systeme. Da verliert man schnell den Überblick und benötigt einige Zeit, bis man wirklich versteht, wie alles funktioniert. Um euch den Start so gut es geht zu erleichtern, haben wir eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

Wir beginnen mit einigen allgemeinen Tipps, die jeder vor der ersten Runde in Marathon wissen sollte, gefolgt von Tipps zum Loot, und beenden die Liste mit etwas fortschrittlicheren Hilfen.

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Nimmt ausreichend Munition mit

Unterschätzt nicht, wie viel Munition ihr innerhalb eines Runs verbrauchen werdet. Es ist durchaus möglich, dass ihr selbst ohne intensive PvP-Kämpfe problemlos 160 Patronen in einem Raid verballert – besonders wenn ihr Aufträge absolviert, für die ihr UESC-Bots bekämpfen müsst.

Wenn ihr euch hinhockt, geht die Hitze eurer Hülle runter

Immer, wenn ihr bestimmte Movement-Fähigkeiten ausführt, baut eure Runner-Hülle Hitze auf. Sobald die Hitze-Kapazität etwa durchs Sprinten, Sliden oder Dashen aufgebraucht ist, müsst ihr kurz warten, damit sich eure Hülle wieder abkühlen kann – vergleichbar mit einem Ausdauer-System anderer Spiele.

Damit ihr euch in Marathon schneller wieder in die Action stürzen könnt, hilft es, wenn ihr euch kurz hinhockt. In der Hocke baut ihr die angestaute Hitze schneller ab.

Der älteste Trick des Shooter-Genres

Falls ihr schnell in Deckung laufen müsst oder nicht mehr viel Zeit habt, bis der angesteuerte Extraction-Point schließt, könnt ihr schneller sprinten, indem ihr das Messer in die Hand nehmt.

Loot, der sich schon in eurer ersten Runde lohnt

Wenn ihr eure ersten Runden spielt, habt ihr noch keine Ahnung, welcher Loot sich lohnt, was für Materialien ihr später noch gebrauchen könnt und was ihr besser liegenlassen solltet. Es gibt aber Loot, von dem ihr quasi nicht genug haben könnt und den ihr schon in euren ersten Runden sammeln solltet.

Dazu zählen:

Credits

Instabile Biomasse

Instabile Dioden

Instabiles Gel

Instabiles Blei

Außerdem lohnt es sich, Wertgegenstände einzustecken. Für diese bekommt ihr nach dem Raid eine festgelegte Menge an Credits ausgezahlt. Hierbei solltet ihr aber unbedingt auf den Wert der Gegenstände achten. Seltenere Objekte geben mehr Credits. Ein einzelner Wertgegenstand, der nur 60 Credits bringt, sollte lieber auf dem Müllhaufen landen.

Darum lohnt sich dieser Loot: Credits und die verschiedenen instabilen Materialien werdet ihr für zahlreiche Upgrades und Tauschgeschäfte benötigen. Wenn ihr also noch Platz im Rucksack habt und nicht wisst, welchen Loot ihr einstecken sollt, macht ihr mit diesen Items nichts falsch.

Aufgebrauchte Schildladungen und Reparatur-Kits sind nicht nutzlos

Im Server-Slam von Marathon war die Rarität von Health-Items ein Problem, das viele Spieler kritisierten. Zu oft stehe man ohne Schildladung oder Reparatur-Kits da. Sollte die Seltenheit der Health-Items beim vollwertigen Release nicht angehoben werden, ist es ratsam, auf euren Raids bei Gelegenheit aufgebrauchte Schild- und Reparatur-Kits einzustecken.

Die aufgebrauchten Health-Items sind nicht leer und nutzlos. Ihr könnt sie verwenden, um eine kleine Menge an Gesundheit oder Schildladung wiederherzustellen. Statt eure richtigen medizinischen Items aufzubrauchen, spart sie und verwendet in ruhigen Situationen als Erstes die verbrauchten Packs, die überall auf den Maps zu finden sind.

Ihr könnt Health-Items „craften“

Sollten eure Reserven an Health-Items erschöpft sein, könnt ihr in der Waffenkammer neue kaufen oder „craften“ – wobei craften nicht ganz richtig ist, denn genau genommen tauscht ihr sie ein.

Hier rücken wieder die instabilen Materialien aus dem vorigen Tipp in den Vordergrund: Ihr könnt in der Waffenkammer etwa Reparatur-Kits gegen Instabile Biomasse eintauschen, statt diese für Credits zu kaufen.

Wer schreibt hier? Dariusz ist Shooter-Fan durch und durch und hat tausende Stunden in den verschiedensten Spielen. Er spielt alles, was das Genre zu bieten hat: Battlefield, Borderlands, Rainbow Six: Siege, Valorant, Destiny, Call of Duty, Warframe… Wenn es Knarren hat, ist Dariusz dabei. Das gilt auch für Extraction-Shooter wie ARC Raiders und eben Marathon, in dessen Server-Slam er bereits über 20 Stunden steckte und zahlreiche Raids erfolgreich beendete.

Überlegt euch frühzeitig, welche Upgrades ihr wollt

Bei den Fraktionen könnt ihr verschiedene Upgrades freischalten. Jede Fraktion hat quasi einen eigenen Skilltree, mit dem ihr unterschiedliche Verbesserungen erhalten könnt. Es gibt beispielsweise Vergrößerungen für euren Tresor, schnelleres Looten, höhere Hitze-Kapazität (quasi mehr Ausdauer) oder neue Waffen und Ausrüstungen, die ihr dann täglich kaufen oder sogar gratis abholen könnt.

Wie in Tipp 1 erwähnt, benötigt ihr für einige dieser Upgrades bestimmte Ressourcen, etwa Instabile Dioden, Credits oder Instabile Biomasse. Wenn ihr wisst, welche Upgrades ihr als Nächstes haben wollt, könnt ihr die benötigten Items bei euren Raids priorisieren.

Außerdem müsst ihr für viele Upgrades ein bestimmtes Level bei der jeweiligen Fraktion erreichen. Nehmt dazu dann am besten Aufträge dieser Fraktion an, um im Fraktionslevel zu steigen.

Nutzt die Item-Verfolgung

Ihr könnt Items markieren und dann im Raid verfolgen, wodurch sie euch während einer Runde gesondert hervorgehoben werden, wenn ihr sie beim Looten findet. So stellt ihr sicher, nicht zu vergessen, welche Items ihr beispielsweise für das Upgrade benötigt, das ihr unbedingt haben wollt.

Fallschaden vermeiden

Falls ihr gerne den „Assassinen“ spielt, könnt ihr Fallschaden mit dem Merkmal „Schattentauchgang“ komplett vermeiden. Den Schattentauchgang verwendet ihr am PC in der Standardtastenbelegung durch das Drücken der Taste „V“, während ihr in der Luft seid. Eure Spielfigur erzeugt bei der Landung dann eine Rauchwolke und übersteht auch Stürze aus großer Höhe ohne Verletzung.

Volt-Waffen nur im Notfall nachladen

Volt-Waffen – das sind die Waffen mit der komisch aussehenden lila Munition (Volt-Batterien) – laden sich auf, wenn ihr mit eurer Runner-Hülle durch die Map lauft. Ihr solltet diese Waffen nur nachladen, wenn ihr keine Zeit habt, auf die eigenständige Aufladung der Waffe zu warten. Ihr schmeißt beim Nachladen nämlich jedes Mal eine wiederaufladbare Batterie weg und verwendet dadurch Munition.

Defibrillatoren können wehtun

Der Triage ist der Sanitäter unter den Runner-Hüllen und kann nicht nur heilen, sondern mit seiner „Ulti“ auch gedownte Mitspieler wiederbeleben – das ist quasi ein heftiger Defibrillator. Die Support-Eigenschaften des Triage bedeuten aber nicht, dass dieser für Solo-Spieler nutzlos ist: Wenn er seine “Ulti” gegen Feinde einsetzt, verpasst er ihnen einen Stromschlag, der ordentlich Schaden verursacht.

Waffen haben Haltbarkeit

Wer kennt das nicht? Ihr habt gerade einen gegnerischen Spieler ausgeschaltet, lootet sein Inventar und seht eine mächtige Waffe, die ihr sofort einstecken wollt. Dafür wird auch gerne mal das eigene Schießeisen zurückgelassen, wenn der Tausch sinnvoll erscheint.

In Marathon kann euch das zum Verhängnis werden.

In Bungies Extraction-Shooter haben alle Waffen eine Art Haltbarkeit, die sinkt, sobald ihr die Waffe eines anderen Spielers stehlt. Sollte die Haltbarkeit einer Waffe 0 erreichen, werdet ihr sie bei der Extraktion aus einem Raid verlieren. Ihr bekommt statt der Waffe dann nur noch Credits.

Jede Waffe hat somit eine feste Anzahl an Weitergaben und kann nicht endlos von Spieler zu Spieler weitergegeben werden. Achtet darauf, wenn ihr eure Kontrahenten lootet.

Die Waffenstufe ist von Mods abhängig

In Extraction-Shootern könnt ihr üblicherweise Waffen mit unterschiedlichen Stufen finden. Eine seltene Lila-Waffe ist dann in der Regel besser als eine mit der grünen oder gar grauen Stufe.

In Marathon ist die Waffenstufe jedoch von den installierten Mods abhängig. Bei den Mods handelt es sich etwa um Aufsätze wie Visiere oder Magazine.

Das heißt, ihr könnt in Marathon mit den richtigen Aufsätzen ein graues Gewehr zu einer grünen, blauen oder noch besseren Waffe machen. Jedes Schießeisen hat damit das Potenzial, durch gute Aufsätze deutlich besser zu werden.

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Ihr bekommt Skins, wenn ihr mit einem gesponserten Loadout extrahiert

Ein Tipp für alle Fashion-Runner: Die Fraktionen beschenken euch mit Skins, wenn ihr einen Raid mit einem von ihnen gesponserten Gratis-Loadout beendet und erfolgreich extrahiert. Diese Skins sind üblicherweise in den Farben der Fraktion und werden für die Runner-Hülle vergeben, mit der ihr extrahiert seid.

Leichen bleiben sichtbar, wenn der Mörder noch in der Nähe ist

Gestorbene Spieler hinterlassen in Marathon Lootbehältnisse, die wie Reisetaschen aussehen. Wenn ihr eine solche Tasche seht, wisst ihr, da ist ein Spieler gestorben. Das Spiel verrät euch aber noch mehr:

Wenn dort nur noch die Reisetasche mit dem Loot liegt, ist der Mörder der Runner-Hülle schon weg

Liegt die zerstörte Runner-Hülle noch neben der Reisetasche am Boden, ist der Mörder noch in der Nähe.

Je nachdem, wie ihr die zerstörte Runner-Hülle vorfindet, könnt ihr euch also darauf vorbereiten, was euch erwartet und wie ihr nun fortfahren müsst. Ihr könnt dadurch besser einschätzen, ob ihr in Ruhe einen Blick in die Tasche werfen könnt oder kampfbereit sein solltet.

Die Reisetaschen solltet ihr im Kampf mit anderen Teams generell im Auge behalten. In Marathon können Spieler nämlich sogar dann noch von ihren Teamkollegen wiederbelebt werden, wenn sie bereits vollständig ausgeschaltet wurden. Diese Mechanik weckte schon vor über einem Jahr das Interesse von MeinMMO-Redakteur Dariusz. Mehr dazu hier: Viele Extraction-Shooter öden mich an, aber eine innovative Idee von Marathon macht sogar mich neugierig

Der Beitrag Marathon: Diese 15 Tipps hätte ich gerne früher gewusst erschien zuerst auf Mein-MMO.

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