Activision zieht bekannten Leaker zu Call of Duty aus dem Rennen, meint: Auch seine falschen Leaks schaden

Ein bekannter Leaker teilte regelmäßig Vorhersagen und Eindrücke zu Call of Duty, aber damit ist jetzt Schluss. Die Entwickler zwingen ihn, seine Arbeit einzustellen und erklären, dass selbst falsche Leaks schaden – insbesondere auch den Fans.

Um welchen Leaker handelt es sich? Die Rede ist von dem bekannten Leaker „TheGhostOfHope“. Er ist mit über 119.000 Followern auf X quasi eine feste Instanz in der Szene und lag in der Vergangenheit oft richtig. So hat er etwa darüber berichtet, dass ein Modus der nächste F2P-Erfolg von Call of Duty nach Warzone werden soll und es 2026 ein Comeback geben könnte. Im April 2026 sprach er über „alberne“ Skins in Call of Duty und über zukünftige Pläne dahingehend.

Nun hat er sich gezwungenermaßen dazu entschieden, keine vertraulichen Informationen zu Call of Duty mehr zu verbreiten.

Leaks bringen die Erwartungen der Spieler durcheinander

Wie zieht Activision den Leaker aus dem Rennen? In einem Post auf X erklärt der Leaker „TheGhostOfHope“, dass er von Activision rechtlich dazu aufgefordert wurde, das Leaken und Verbreiten vertraulicher Informationen einzustellen. Dieser Aufforderung kommt er nun nach.

Offizielle Informationen will er jedoch weiterhin besprechen. Nach eigenen Angaben in einem Kommentar auf X liebt er dieses Franchise und möchte weiterhin darüber „quatschen“.

Der erzwungene Ausstieg sorgt in der Community für Gesprächsstoff. Der Content-Creator TDAWG wirft etwa die Frage auf, ob die rechtlichen Schritte ein Beweis dafür seien, dass der Leaker mit seinen Infos immer ins Schwarze getroffen habe.

In einem Kommentar des offiziellen „Call of Duty“-Accounts auf X antworten die Entwickler:

Nee. Selbst wenn Leaks falsch sind, schaden sie dennoch den Leuten, die an dem Spiel arbeiten, und bringen die Erwartungshaltung der Spieler durcheinander.

Activision greift jetzt offenbar durch, um die Kontrolle über Ankündigungen zu Call of Duty zurückzugewinnen. So wollen sie vermutlich verhindern, dass durch Leaks, egal ob wahr oder falsch, falsche Hoffnungen bei den Fans entstehen, bevor der Content überhaupt offiziell vorgestellt wird.

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In den Kommentaren unter dem Post des Leakers wächst bei anderen Leakern die Sorge, ebenfalls von Activision aufgespürt zu werden. Die Entwickler konzentrieren sich derweil nicht nur auf Leaker, sondern verschärfen auch ihre Maßnahmen gegen eine andere Fraktion von Spielern: die Cheater. In Call of Duty: Black Ops 7 soll eine neue Methode ab Season 2 dafür sorgen, dass Betrüger keine Chance mehr haben.

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