WoW hat einen Gott für Kinder und alle anderen fürchten ihn

Die Halbgötter (Loa) der Trolle in World of Warcraft sind ziemlich unheimlich. Doch vor dem Loa der Kinder haben alle anderen Loa Angst. Aus gutem Grund.

Die Trolle in World of Warcraft sind nicht nur eines der ältesten Völker, sondern auch eines mit der größten Verehrungskultur von Göttern und Halbgöttern – den Loa. Unterschiedliche Stämme haben sich verschiedenen Loa verschrieben und in WoW: Midnight erfahren wir eine ganze Menge zu Loa, die bisher noch keinen Auftritt hatten.

Einer davon ist Filo, der den Namen „Loa der Kinder“ trägt. Doch wer glaubt, dass das einfach nur ein niedlicher Kuschel-Loa ist, der irrt sich – denn Filo wird von allen anderen gefürchtet.

Wo findet man Filo? Wer mehr zu Filo erfahren will, kann eine Steinplatte bei seinem Schrein in Zul’Aman (Koordinaten 53 / 32) finden. Allerdings ist er zu Beginn nicht anwesend, sondern wird erst durch eine Questreihe „freigeschaltet“. Ein Mädchen, dessen Geschwister gestorben ist, versucht in Kontakt mit dem Loa der Kinder zu treten, um noch einmal ihr Familienmitglied zu sehen. Wir unterstützen das Kind dabei und sind am Ende in der Lage, Filo zu beschwören.

Der Loa Filo chillt in einer heißen Quelle – vielleicht besser … für euch.

Alle Loa fürchten Filo – keiner ist sicher vor seinem Zorn

Was macht Filo so unheimlich? Auch wenn Filo in der Form als Capybara (oder „Wasserschwein“) auf den ersten Blick gemütlich wirkt, ist er ein Loa, der von allen anderen gefürchtet wird. Zum einen spricht er nämlich nicht (im Gegensatz zu anderen Loa), zum anderen ist er unsterblich. Das erfahren wir auf einer Schrifttafel bei seinem Schrein. Dort steht geschrieben:

All jene sollen sich hüten, die Kindern schaden wollen, denn sie werden den Zorn von Filo und seinen Brüdern wecken. Lerne Filos dunkle Seite kennen und du wirst dich nirgendwo außer im TOD verstecken können. […]

Andere Loa fürchten Filos Macht. Nichts kann ihn töten, sein Zorn ist unstillbar. Aber er ist fokussiert. Mild genug, um aus der Hand eines Kindes zu fressen, aber schonungslos genug, um selbst den mächtigsten Krieger zu töten, wenn ihm danach ist.

Dabei hat Filo sogar noch eine andere Eigenschaft. Denn wenn Trolle sterben, dann werden die meisten eigentlich vom Loa Bwonsamdi abgeholt und gehen in dessen Reich oder „Besitz“ über – oder kommen eben in die Schattenlande. Doch Filo hat offenbar die Macht, diesen Kreislauf zu durchbrechen oder anzuhalten, denn weiter heißt es:

Filo beschützt Kinder selbst über den Tod hinaus. Wenn ein Kind vor seiner Mutter oder seinem Vater stirbt, versammeln sich Filo und seine Dienerschaft und warten mit dem Kind gemeinsam, bis die Eltern kommen, um das Kind zu führen.

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Cortyn meint: Ehrlich gesagt gefallen mir die Troll-Gebiete in World of Warcraft nur selten, doch Zul’Aman war eine große Ausnahme. Die Story dort ist extrem dicht und gerade die ganzen Nebenquests bleiben eine ganze Weile in Erinnerung – besonders in Bezug auf die Loa. Dass Blizzard hier noch ein paar neue Loa aus dem Hut gezaubert hat, wie Filo, der auf der einen Seite niedlich, aber gleichzeitig ziemlich unheimlich ist, gefällt mir besonders gut. Gerade die Quest-Reihe rund um Filo ist ziemlich emotional und gehört zu einer der besten in diesem Gebiet.
Wie meine generelle Erfahrung mit WoW Midnight war, habe ich euch hier geschildert: Nach 50 Stunden habe ich alle Quests durch, das ist mein Fazit.

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