Auf Fans von Open-World-Spielen kommt am 19. März 2026 ein potenzielles Highlight zu, die Vorfreude auf Crimson Desert wächst mit jedem Tag. Dennoch gibt es gute Gründe, auf eine Vorbestellung zu verzichten und die ersten Tests abzuwarten.
Wir haben euch bereits eine Reihe guter Gründe genannt, warum ihr euch auf Crimson Desert freuen solltet. Vor den potenziellen Stärken des neuen Open-World-Abenteuers von Pearl Abyss erwähnten wir aber auch einige Warnsignale – und um die soll es hier gehen.
Offene Fragen beispielsweise, welche die Entwickler bislang nicht zufriedenstellend beantworten konnten. Aber auch potenzielle Baustellen, die im Zuge von Anspiel- und Preview-Events aufkamen. Oder auch einfach Bedenken, die man mit Blick auf Entwickler Pearl Abyss und das bisherige Werk des Studios haben könnte.
Ob sich die Bedenken bewahrheiten werden oder die Stärken deutlich überwiegen, werden wir erst kurz vor dem offiziellen Release herausfinden – das Review-Embargo fällt am 18. März 2026 um 23:00 Uhr. Unsere Empfehlung ist es daher, auf eine Vorbestellung zu verzichten und erst dann die Bestellung rauszuhauen, wenn euch gefällt, was die Tester eures Vertrauens berichten.
Im Folgenden fassen wir euch die aus unserer Sicht größten potenziellen Spielspaßbremsen vor, unter denen Crimson Desert zum Start leiden könnte. Über die Inhaltsangabe könnt ihr zu den für euch interessanten Kapiteln springen. Schaut außerdem bei dem Twitch-Kanal von GameStar vorbei, da spricht Kollege Michi Obermeier über seine ersten 6 Stunden mit Crimson Desert.
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Unser Fazit nach dem Anspielen von Crimson Desert auf der gamescom 2025:
Autoplay
Grund 1: Gegen jede Regel – die Steuerung
In so ziemlich allen Anspielberichten der vergangenen Monate war die Steuerung von Crimson Desert ein Thema. Der Hauptgrund dafür: die Masse an Funktionen, Manöver und Fertigkeiten, die alle spielbaren Hauptfiguren unter einen Hut beziehungsweise auf die limitierten Controller-Tasten bekommen müssen.
Ihr könnt mit den NPCs und vielen Umgebungsobjekten in der Welt interagieren, überall klettern, springen, laufen, ducken, eure Waffen ziehen oder besondere Skills auslösen. Viele Bewegungen oder Aktionen löst ihr dabei durch den Druck mehrerer Tasten aus.
Manch einer fühlte sich bei den Tastenkombinationen für Angriffe sogar an Prügelspiele wie Street Fighter erinnert. Aber auch Aktionen außerhalb des Kampfes steuerten sich ungewöhnlich unintuitiv und kompliziert. Das krasseste Beispiel der GameStar-Kollegen (via YouTube) betraf das Aufstellen einer Flagge.
Mit L3 + R3 in den Fokusmodus wechseln
Dreieck + Kreis, um das Banner hochzuheben
Mehrmals X dabei drücken, um das Banner schneller hochzuheben
Dreieckt beim Laufen gedrückt halten, um das Banner weiterhin zu halten
Mit L1 den Platz anvisieren, wo das Banner stehen soll, dann Dreieck drücken, um es zu platzieren
„Kinners, das muss doch einfacher gehen. Jedes andere Spiel würde dafür eine einzige Interaktionstaste nutzen.“ So oder so ähnlich dürfte wohl die Reaktion vieler Spieler ausfallen.
Zwar haben die Entwickler nach dem Feedback im Sommer einige Tastaturbelegungen angepasst, doch zeigt das jüngste Preview-Event, dass die unzugängliche Steuerung weiterhin ein großes Thema ist. Und das wird auch bis zum finalen Launch so bleiben, da hinter der Schwäche eine gewollte Design-Philosophie steckt: Alle klagen über die größte Schwäche von Crimson Desert, doch die Entwickler sagen: Das muss so
Der Beitrag 6 Gründe, warum euch Crimson Desert trotz des Hypes enttäuschen könnte erschien zuerst auf Mein-MMO.
