Schon das erste Warhammer 40.000: Dawn of War hat seine Schlachten mit coolen Animationen aufgewertet, aber das neue Dawn of War 4 will da noch einen draufsetzen. Bei ersten Spieltestern kam das wohl auch schon sehr gut an, denn die wollen unbedingt mehr davon.
Was ist das für ein Feature? Für gewöhnlich glänzen Echtzeitstrategiespiele (RTS) nicht mit komplexen Kampfanimationen. Jede Einheit besitzt eine Auswahl an Animationen, die beim Kämpfen der Reihe nach abgespielt werden – ohne dass dabei groß auf gegnerische Angriffe reagiert wird. Hat eine Einheit keine Lebenspunkte mehr, fällt sie tot um und das war’s.
Das erste Dawn of War brachte dann allerdings ein Feature, was man auch heute nur sehr selten in RTS sieht: Sync-Kills. Das sind aufwendige Finisher-Animationen, die für den letzten Treffer bei einem Gegner die gewöhnlichen Angriffs-Animationen ersetzen. Im Bereich der Strategiespiele kennt man solche Synch-Kills zum Beispiel aus den Total-War-Spielen.
Die Entwickler von Dawn of War 4, das deutsche Studio KING Art, will noch stärker als alle bisherigen Teile der Reihe auf besondere Kampfanimationen setzen. Neben den Sync-Kills soll auch das Handgemenge an und für sich cineastischer aussehen. Laut ersten Spielern scheinen die Entwickler damit bereits auf einem guten Weg zu sein.
Bereits der Gameplay-Trailer zu Dawn of War 4 sieht aus wie ein Cinematic:
Autoplay
Tester wollen längere Kämpfe, um die Animationen zu bewundern
Was sagen diese Spieler? Zuerst einmal nein, ihr habt keinen Shadowdrop verpasst. Dawn of War 4 ist immer noch nicht erschienen und ein Release-Datum steht ebenfalls noch aus. Es gab aber schon einige geschlossene Alpha-Tests, wie Senior Game Developer Elliott Verbiest in einer Episode von Deep Strike erklärt. Das ist ein Interview-Format auf Warhammer TV.
Aus diesen Spieltests sei bereits einiges an Feedback hervorgegangen, und einer der Hauptpunkte betraf die Animationen in den Kämpfen. Erste Spieltester fanden die wohl nämlich so cool, dass sie mehr davon sehen wollten – und die Entwickler darum baten, Kämpfe länger laufen zu lassen.
„Leute fanden sie so spektakulär, dass sie immer mehr davon sehen wollten“, erklärt Verbiest und sagt auch: „Das hat uns wirklich gezeigt, dass wir hier etwas Besonderes haben.“
In diesem Gespräch ging es zudem darum, wie man die vier Fraktionen – Space Marines, Necrons, Orks und den Adeptus Mechanicus – möglichst getreu vom Tabletop ins Spiel überträgt. So sollen sich Space Marines wie die mächtige Elite-Truppe anfühlen, die sie sind. Sie können rein zahlenmäßig aber nicht mit anderen Fraktionen wie den Orks mithalten, die ihre Feinde mit einer grünen Flut überrumpeln.
Die Necrons werden ebenfalls erwähnt. Die sollen eine Möglichkeit bekommen, um getötete Einheiten wiederzubeleben – sie sind schließlich untote Maschinenwesen. Hier erklärt Verbiest allerdings, dass man darauf achten musste, diese Fähigkeit nicht zu mächtig werden zu lassen.
Wie wichtig sind euch Sync-Kills in Strategiespielen? Freut ihr euch darüber, dass Dawn of War 4 aufs Ganze geht, oder ist es euch eigentlich egal? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Warhammer 40.000: Dawn of War entsteht in Deutschland, bei Studio KING Art, und die wissen genau, was Fans von Strategiespielen wollen.
Der Beitrag Dawn of War 4 will ein Feature des Originals auf die Spitze treiben – macht es so gut, dass erste Spieler direkt mehr Zeit damit verbringen wollen erschien zuerst auf Mein-MMO.
