In Counter-Strike 2 dreht sich viel um die Skins, die bis zu sechsstellige Beträge einbringen können. Der deutsche Twitch-Streamer „ohnePixel“ gilt als Gott der Skin-Szene, doch konnte es selbst kaum glauben, als er den Skin eines Zuschauers begutachtete.
Um wen geht es? ohnePixel gehört zu den größten deutschen Streamern auf Twitch. Seine englischen Streams werden zu Spitzenzeiten zuletzt von über 45.000 Zuschauern zeitgleich angesehen (Quelle: sullygnome). Doch ohnePixel ist kein E-Sport-Profi in Counter-Strike 2.
Stattdessen beschäftigt sich der Streamer vor allem mit den Skins im Spiel. Er öffnet Lootkisten, teils im Wert von vielen Tausenden Euro auf einmal, sammelt die seltensten Skins oder spielt mit anderen bekannten Größen der Szene zusammen.
Obwohl er selbst einige der teuersten Skins besitzt und mit seinem eigenen Skin-Markt vieles gewohnt ist, war er zuletzt von einem Skin eines Zuschauers schockiert.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Counter-Strike 2 sehen:
Autoplay
Zuschauer mit Skin im Wert von über 100.000 €
Warum war er schockiert? Wie im Stream üblich, ließ sich der Streamer Skins von seinen Zuschauern zeigen. Einer war dabei besonders stolz auf seinen AK-Skin. Denn dabei handelt es sich um einen „Blue-Gem“, einen Skin, der nur mit Glück eine große blaue Fläche hat.
Dazu hat der Skin noch vier der extrem teuren „Titan Katowice 2014“-Sticker montiert. Einer dieser Sticker kostet inzwischen bereits über 70.000 € laut csgoskins.gg. Auch der Streamer war geschockt von dem, was er sah.
Im Videoclip kann er zunächst nicht glauben, dass der Spieler einen solch teuren Skin hat. Er vergewissert sich live im Steam-Inventar des Zuschauers, ob der Skin ihm wirklich gehört. Doch der Zuschauer ist wirklich der Besitzer des AK-Skins, den Streamer ohnePixel auf über 100.000 € schätzt.
Seine Reaktion auf den Skin könnt ihr hier sehen:
Wieso sind Skins so teuer? Counter-Strike 2 und auch sein Vorgänger Counter-Strike: Global Offensive haben durch den Handel mit Waffenskins ein ganzes Geschäftsmodell geprägt. Die Waffenhäute sind teilweise extrem selten und können häufig nur per Lootbox gegen Echtgeld erhalten werden.
Skins wie der AK-Skin in diesem Beispiel sind dabei nicht nur selten an sich, sondern auch, weil die Textur nicht jedes Mal gleich angebracht wird. So kann der „gleiche“ Skin ganz anders aussehen, je nachdem, wie viel Glück man eben hatte.
Das Öffnen der Kisten, um die Skins zu erhalten, kann dabei auch teuer werden, weil auch die Kisten, in denen ein zufälliger Skin ist, mit der Zeit seltener werden können. So gibt es Stickerboxen, die es nur zum Zeitpunkt eines großen Turniers gibt und dann nicht mehr erhältlich sind.
Twitch-Streamer ohnePixel wird nicht ohne Grund als Gott der Skin-Szene beschrieben. So hat er bereits in der Vergangenheit Loot-Kisten im Wert von einem Haus geöffnet: Twitch-Streamer öffnen Kisten für Counter-Strike 2 im Wert von 360.000 Dollar – Fan zählt mit, ob sich das gelohnt hat
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