5 nervige Tricks in Dungeons and Dragons, die euch die Sessions verderben werden

Dungeons & Dragons bietet zwar viele Regeln, aber davon so viele, dass man sie mit manchen Tricks zu wahren Exploits machen kann. Was jedoch zunächst klingt wie eine überstarke Strategie, kann allerdings verdammt nervig für den Rest eurer Truppe sein.

Jeder D&D-Fan hat seinen eigenen Grund, wieso man das Rollenspiel so liebt. Für den einen sind es die Kämpfe, für andere die charakterstarken Momente, und weitere freuen sich einfach, sich regelmäßig mit Freunden für ein gemeinsames Abenteuer zu treffen.

Es gibt jedoch eine Menge Spieler, die es auf eine bestimmte Sache abgesehen haben: durch geschickte Tricks besonders mächtig zu werden. 

Tatsächlich sorgen einige dieser verlockenden Konzepte nicht nur dafür, dass das Balancing in Dungeons & Dragons komplett nichtig wird. Abgesehen vom Respekt gegenüber dem Spielleiter trüben sie auch schnell den Spaß für den Rest der D&D-Truppe.

In dieser Liste wollen wir euch auf diese Exploits hinweisen, jedoch nicht, um sie euch zum eigenen Nutzen vorzuschlagen. Ganz im Gegenteil, diese Tricks sind gar nicht so unbekannt und haben auch bereits eure Spielleiter erreicht. Wer beginnt, mit diesen Konzepten zu handeln, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell vom DM ertappt – oder noch schlimmer: Man erfährt die Auswirkungen dieser Tricks am eigenen Leib, wenn euer Spielleiter sie gegen euch verwendet.

Das Ringer-Talent, um eigentlich spannende und durchdachte Kämpfe sofort zu beenden

Das Talent „Ringer” verschafft Spielern einen mächtigen Vorteil gegenüber euren Gegnern im Nahkampf, der schneller und effektiver ist, als ihn tatsächlich im Kampf zu erledigen. Mit einer Aktion kann man probieren, ein Ziel zu packen und festzuhalten. 

Mit dem Talent erhält man darauf einen Vorteil und kann es so fixieren, dass es den Zustand “festgesetzt” erhält: Es kann sich nicht mehr bewegen, wird anfällig für feindliche Angriffe und hat einen Nachteil auf Geschicklichkeitsrettungswürfe.

Das klingt recht stark und wenig spielbrechend, wenn man es auf eine Horde Gegner bezieht. Wer allerdings bereit ist, einen Talentplatz zu opfern, um zum Ringer zu werden, hat größere Pläne als nur das Festsetzen mancher 0815-Feinde. 

Wenn man es mit einem einzelnen mächtigen Gegner zu tun hat, vielleicht sogar dem BBEG („Big Bad [Evil Guy/Gal]” = großer, böser Engegner/Endgegnerin) einer Kampagne, kann das durch den Einsatz einen spannenden Kampf abrupt stoppen. Ein Kampf, der von eurem DM über lange Zeit geplant und vorbereitet wurde, kann durch einen einzigen Handgriff ein schnelles Ende finden. 

Was für den ringenden Spieler vielleicht wie eine starke Aktion klingt, entzieht dem Rest eures Tisches einen epischen Kampf, der eigentlich zu einem der stärksten Momente eurer Kampagne gehört.

Das Talent sollte nicht als verboten gelten, allerdings in den richtigen Momenten zum Einsatz kommen. Spieler sollten einfach lernen, die Stimmung des Raumes zu lesen, bevor sie durch ihre „heftige Strategie” (aka. Festhalten …) ein antiklimaktisches Ende kreieren.

Das bezieht sich außerdem auf ähnliche Tricks wie beispielsweise das Stangenwaffenmeistertalent. Über den übermächtigen Effekt dürft ihr euch gerne in euren persönlichen Spieldurchläufen in Baldur’s Gate 3 freuen, doch am Tisch gibt es mehr Spieler als nur euch.

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