3 große Probleme, die WoW Midnight noch beheben muss

WoW Midnight ist gut – aber es gibt Probleme. Besonders drei davon müssen behoben werden, damit die Erweiterung ein Erfolg wird.

World of Warcraft Midnight ist seit einigen Wochen live und der erste Eindruck der meisten Spielerinnen und Spieler ist recht gut. Auch wenn die Erweiterung erst in den kommenden Tagen unter Beweis stellen muss, wie gut das Endgame wirklich ist, stehen die Zeichen positiv. Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte und Mängel, die in den letzten Tagen und Wochen offenbart wurden. Diese Probleme müssen die Entwickler zeitnah in den Griff kriegen, weil sie das Spielerlebnis in Teilbereichen oder sogar vollständig trüben können.

Wir werfen einen Blick auf die drei größten Kritikpunkte, die es aktuell an World of Warcraft Midnight gibt.

Die Endgame-Events der offenen Welt sind unterentwickelt

Um es mal ganz salopp zu sagen: Die 4 großen Endgame-Events in World of Warcraft Midnight rangieren irgendwo zwischen „ganz okay“ und „schrecklich langweilig“.

Saltherils Soiree gehört definitiv zur „ganz okay“-Gruppe. Hier kann man jede Woche aussuchen, welche Fraktion man unterstützen will, für diese eine Handvoll Weltquests erledigen und am Ende eine größere Mission, die mit einer Gruppe in wenigen Augenblicken erledigt ist. Das ist nicht besonders spannend, aber solides und klassisches WoW-Gameplay und große Hürden.

Auch die Legenden aus Harandar sind solide. Jede Woche gibt es eine neue Story zu einem Artefakt und mehr Hintergrundwissen zu den Haranir. Das ist für Lore-Fans interessant – wer das nicht mag, hetzt einfach eben durch die Quests und ist fertig damit, ohne das „langweilige“ Zeug zu lesen, das Story-Enthusiasten so mögen.

Die Abenteuer in Harandar sind in Ordnung – aber auch nichts Besonderes.

Deutlich schlimmer ist bereits das Stormarion-Event im Leerensturm. In der Theorie ein cooles Event mit Elementen aus Tower-Defense-Spielen, wird das ebenfalls zu einer recht langweiligen Sache. Denn nicht nur braucht man 5 Minuten, um die Verteidigungen zu aktivieren – die in aller Regel nach 30 Sekunden bereits bestückt sind – sondern auch danach geschieht nicht viel. Man kämpft einfach 10 Minuten gegen unaufhörliche Wellen an Feinden, denen man entweder chancenlos ausgeliefert ist, weil es zu wenig Spieler-Charaktere gibt oder man überfährt die Feinde so gnadenlos, dass es gar nicht die Gefahr gibt, dass irgendetwas schief geht.

Besonders ärgerlich ist aber, dass man exakt zum Beginn des Events anwesend sein muss. Wer erst bei Welle 2 oder 3 der Feinde dazukommt, erhält keinen Questfortschritt und vergeudet seine Zeit. Das macht dieses Event zusätzlich ärgerlich.

Besonders negativ zu erwähnen ist hier das Überfluss-Event. Das fühlt sich schlicht so an, als hätte es noch ein paar Wochen mehr Entwicklungszeit benötigt. Denn die ersten Tage nach dem Launch war das Event ein absolutes Grind-Fest, bei dem man am besten mit einer Gruppe loszog, um absurde Wertungen von mehreren Millionen Punkten zu erreichen.

Das “Abundance”-Event ist ausgesprochen langweilig.

Blizzard gefiel das offenbar nicht und nerfte das Event in Grund und Boden. Jetzt ist es nur noch ein sehr langatmiger Mob-Grind, den man für 24 Minuten jede Woche ausführen muss. Es fehlt der Spaß und egal wie man es dreht und wendet: Es ist schlicht langweilig. Überfluss in seiner aktuellen Form bietet weder interessantes Gameplay noch spannende Belohnungen, es ist einfach ein „Pflicht-Grind“, den man für gute Berufs-Ausrüstung absolvieren muss.

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Nicht von dieser Kritik betroffen ist das Prey-System, also „Beute“. Das fühlt sich gut und stimmig an, macht das Spielen in der offenen Welt interessanter und ähnelt schon stark einem „Hard Mode“ für die offene Spielwelt. Das darf gerne genau so bleiben und noch weiter ausgebaut werden, denn es fühlt sich nach einer echten Bereicherung an.

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