Das neue MMORPG Aion 2 kämpft in Asien mit Bots, die die Spielwährung in die Inflation treiben. Jetzt präsentieren die Entwickler neue Maßnahmen.
Wie steht es um Aion 2? Aion 2 ist weiterhin in Korea und Taiwan beliebt. Es gibt regelmäßig Updates und auch die Spielerzahlen fallen noch nicht. Trotzdem hat Aion 2 weiterhin mit Problemen zu kämpfen. Zwar dürfen nur Accounts wirklich handeln, die für echtes Geld ein Abo gekauft haben, die Bots scheint das jedoch nicht aufzuhalten.
So liest man regelmäßig von Spielern der Server, dass die Marktsituation extrem angespannt sei, weil alle Preise durch die Farmbots in die Höhe getrieben werden. Die Preise steigen also inflationär, während menschliche Spieler ohne Bots kaum genug Währung für den Kauf von Items aufbringen können.
Das wissen auch die Entwickler und schreiten jetzt mit einer Neuerung ein.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Aion 2 sehen:
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Die Währung wird geteilt
Was ändert sich? Die Entwickler haben im Livestream angekündigt, ihre Gratis-Währung Kinah aufzuteilen. Anders als in Throne and Liberty handelt man mit ihr auch im Auktionshaus. In Zukunft soll man aber nur noch mit ungestempeltem Kinah handeln können.
Gestempeltes Kinah hingegen ist charaktergebunden und darf nur noch für den Handel mit NPCs benutzt werden. Nachdem die Änderungen live sind, erhalten Spieler nur noch gestempeltes Kinah aus den üblichen Quellen. Gleichzeitig soll das bisherige Kinah ungestempelt bleiben.
Damit wird die Inflation stark begrenzt, denn nur noch etwa 20 % des verdienten Kinah wird ungestempelt, also handelbar sein, während 80 % nur noch für den Einkauf beim NPC gedacht ist.
Was ihr zu Aion 2 wirklich wissen müsst, erfahrt ihr hier:
Wie geht NCSoft gegen Bots vor? Die Inflation durch diese Maßnahme zu begrenzen, könnte zukünftige Bots unlukrativ machen und erreichen, dass die Betreiber sie nicht mehr nutzen. Gleichzeitig muss NCSoft aber auch gegen die Betreiber selbst vorgehen.
So gibt es bereits seit Ende Januar 2026 verstärkte Maßnahmen gegen die Bots, wie die Blockade von verschiedenen VPN-Diensten, ein verbessertes Ingame-Melde-System sowie Hardware-Bans. Auch das Ingame-Level, das nötig ist, um Ressourcen zu farmen wurde in diesem Zug auf Level 45 gesetzt. Mit der Gesamtheit der Maßnahmen sollten die Entwickler den Bots in Zukunft das Handwerk legen können.
Der Erfolg und die Beliebtheit von Aion 2 sorgen auch für Bots, die viel im Spiel beeinflussen können. Dass man nun sogar die eigene Marktwirtschaft verändern muss, zeigt, wie groß das Problem geworden ist. Ob die Entwickler mit der Maßnahme ihr Ziel jedoch erreichen, wird die Zeit zeigen. Aion 2 ist der Hoffnungsschimmer für MMORPGs und ein Mega-Erfolg in Asien, doch was steckt dahinter?
Der Beitrag Aion 2 muss seine Währung komplett verändern, weil Farmbots zu hart geschuftet haben erschien zuerst auf Mein-MMO.
