Die Animes Jujutsu Kaisen und Chainsaw Man lassen sich schwer mit der populären Serie Demon Slayer vergleichen. Trotzdem können sie große Erfolge feiern. Dem Animationsstudio MAPPA zufolge liegt das an einem bestimmten Erfolgsgeheimnis.
Warum sind sie so erfolgreich? In einem Interview mit Nikkei xTREND erklärten MAPPA-CEO Manabu Otsuka und Mitbegründer Masao Maruyama die Geschäftsstrategie von MAPPA. Dabei fiel auf, dass es einen Hauptunterschied zwischen der Produktion von Demon Slayer und den hauseigenen Animes gäbe.
Der Schlüssel zum Erfolg liege darin, sich der Welt zu öffnen und jungen Künstlern zu vertrauen, ihre kreative Freiheit in den Animes auszuleben und zu entfalten. Dabei kämen vor allem Animatoren in ihren Zwanzigern und Dreißigern zum Einsatz, die alterstechnisch zur Generation Z zählen.
Ich denke, die Stärke von Kimetsu no Yaiba liegt darin, dass es ein Werk für alle Altersgruppen ist. Wir wollten nicht mit dem gleichen Ansatz konkurrieren. Bei Jujutsu Kaisen und Chainsaw Man haben wir uns für einen Stil entschieden, in dem Kreative in ihren 20ern und 30ern alles auf die Leinwand bringen, was sie für das Coolste überhaupt halten.
Statt auf eine exakte Adaption von erfahrenen Künstlern zu setzen, bestätigten sie junge Menschen darin, eine Zielgruppe im selben Alter anzusprechen. Auch das internationale Publikum solle sich dabei angesprochen fühlen.
Autoplay
Die erfolgreichsten Animes der Gen Z
Wie erfolgreich sind sie denn? Demon Slayer gilt heute als Maßstab für einen erfolgreichen Anime. Der neueste Kinofilm übertraf sich beim Umsatz sogar selbst und auch der Manga hat sich so oft verkauft wie kaum ein anderes Werk.
Doch Jujutsu Kaisen und Chainsawman müssen sich da nicht hinter verstecken. Jujutsu Kaisen bringt einen Kinofilm nach dem anderen heraus, was für seinen Erfolg spricht. Auch wenn die nicht unbedingt jedem gefallen.
Auch Chainsawman hat damit begonnen, seine Arcs als Kinofilme zu veröffentlichen und erfolgreiche Umsätze eingespielt. Es gibt sogar Aspekte, die bei Chainsawman besser gelöst sind als bei Demon Slayer.
Die Story von Jujutsu Kaisen ist mittlerweile abgeschlossen. Der Mangaka gönnt sich allerdings keine Pause, sondern hat sich direkt an sein nächstes Werk gesetzt. Und das könnte sogar noch besser werden als sein Vorgänger-Manga: Der Autor von Jujutsu Kaisen schreibt an einem neuen Manga, kann sich dank Hilfe voll auf die Story konzentrieren
Der Beitrag Jujutsu Kaisen und Chainsaw Man wirken so, als seien sie wie für Gen Z gemacht – und das hat einen Grund erschien zuerst auf Mein-MMO.
