WoW: Dungeons und Raids sind zu leicht – Blizzard macht manche 260 % härter

Die Bosse in World of Warcraft sind zu schwach. Daher korrigiert Blizzard das, macht Dungeons und Raids härter, passend zum Start der Saison.

Mit der Balance von Dungeons und Raids steht und fällt das primäre Endgame von World of Warcraft. Ob Bosse eine spannende Herausforderung bieten oder wie ein nasser Sack einfach ohne Gegenwehr umfallen, kann leicht darüber entscheiden, ob das Spiel Spaß macht oder sich langweilig anfühlt. Daher korrigiert Blizzard nun einige Bosse und Dungeons, macht sie ein wenig härter und verleiht ihnen mehr Kraft.

Was wurde schwieriger gemacht? Grundsätzlich hat Blizzard ein paar kleinere Anpassungen an Dungeons vorgenommen, aber deutlich größere an den mythischen Raids, die erst heute öffnen.

Für Dungeons gilt:

Die Akademie von Algeth’ar wurde schwieriger. Die von den Drachenschwärmen verliehenen Buffs sind schwächer, die Bosse treffen mehrere Ziele mit ihren Fähigkeiten und einige Fehler wurden behoben, bei dem Debuffs nicht den korrekten Schaden verursachten.

Die Feinde am Beginn von Nexuspunkt Xenas haben nun nicht mehr weniger als 90 % Leben. Außerdem wurde die Zauberzeit einiger Fähigkeiten verringert, sodass schneller reagiert werden muss, um sie zu unterbrechen.

Saprish im Sitz des Triumvirats trifft mit seinem Phasen-Angriff nun einen größeren Bereich.

Auch im Turm der Windläufer verursachen Bosse ein wenig mehr Schaden.

Mythischer Raid wird richtig hart, Blizzard bringt krasse Buffs

Für Raids gilt:

Alle 7 aktuell verfügbaren Bosse sind auf mythischer Schwierigkeit deutlich härter geworden. Einzelne Fähigkeiten wurden um bis zu 260 % verstärkt – wie die Schattenklaue von Vorasius, sodass die besten Gilden der Welt eine ziemliche Herausforderung haben dürften. Vor allem auf die Heiler kommt da eine große Herausforderung zu, denn offenbar hatte Blizzard die Sorge, dass sich die allermeisten Probleme recht locker wegheilen können.

Bei anderen Fähigkeiten fällt die Steigerung nicht so drastisch aus, oft im ein- oder zweistelligen Prozentbereich. Es ist aber klar erkenntlich, dass Blizzard wohl eine deutlich niedrigere Schwierigkeit für den Raid angepeilt hatte und die Leistungen der Spieler schon jetzt deutlich das übersteigen, was ursprünglich gedacht war.

Die vollständige Liste aller Anpassungen könnt ihr auf wowhead nachlesen, die diese Details durch Datamining bereits ausgelesen haben.

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Warum kommen die Buffs genau jetzt? Heute (in den USA) und morgen (Europa) beginnt die 1. Saison von Midnight „richtig“. Das heißt, dass Dungeons auf der Schwierigkeit „Mythisch+“ verfügbar sind und auch die Raids auf mythischer Schwierigkeit ihre Pforten öffnen. Damit einher geht das World First Race.

Offenbar hat Blizzard die Daten dieser Woche ausgewertet und kam zu dem Schluss, dass einige der Bosse ein bisschen mehr Power benötigen, um den Spielerinnen und Spielern auch etwas entgegensetzen zu können.

Das vor dem offiziellen Start zu tun ist eindeutig die richtige Entscheidung. Denn im Nachhinein korrigiert Blizzard eigentlich nur „nach unten“, also durch Nerfs an Bossen. So soll vermieden werden, dass eine Gilde am Anfang Erfolge feiern konnte, die andere dann nicht nachmachen konnten – etwa, weil der Boss zwischenzeitlich härter geworden ist.
Falls für euch mythische Raids gar nicht in Frage kommen und ihr lieber solo unterwegs seid, dann sind die Tiefen ein gutes Mittel, um sich starke Ausrüstung zu beschaffen. Mit unseren 5 Tipps für Tiefen geht das sogar spielend leicht.

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