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Erneut schlüpft Ihr im Strategie-Epos mit Hexfeld-Rundenkämpfen in die Rolle von Avyanna, die 15 Jahre nach der Handlung des Vorgängers Liberation immer noch Königin ist, sich aber nun einem Verfall des Reiches gegenübersieht und es mit Gefahren wie dem wiedererwachten Schleierkult zu tun bekommt.
Das Spielprinzip bleibt dem Vorgänger treu. Ihr erkundet in Iso-Perspektive eine Oberweltkarte, in der Ihr Quests erledigt sowie Ressourcen sammelt und Euch regelmäßig Rundenkämpfen mit Euren erworbenen Einheiten stellt. Im Gegensatz zum Vorgänger, in dem Ihr erst Fraktionen wie die Untoten freischalten musstet, habt Ihr nun sofort Zugriff auf alle Klassen. Als neue Gruppe stoßen die Zwerge hinzu. Um die Fraktionen zu leveln, müsst Ihr zwischendurch königliche Entscheidungen zu deren Gunsten fällen, was Euch jedoch Ressourcen oder das Wohlwollen anderer Clans kosten wird.
Auf dem Schlachtfeld gibt es diverse Neuerungen. Avyanna könnt Ihr nun zur Nekromantin leveln, um so etwa Leichen auf dem Spielfeld für Euch zu nutzen. Zudem beherrschen Einheiten jetzt Manöver, um Gegner über die Karte zu befördern. Dadurch gewinnen die bereits bekannten Zufallsfelder mit Buffs und Debuffs an Bedeutung. Neu sind auch diverse Kampfbedingungen wie ”Griff des Abgrunds”. Hier attackiert eine dämonische Hand jede Kreatur, die sich am Ende ihres Zuges nicht bewegt hat. Da dies auch Gegner betrifft, könnt Ihr das zu Eurem Vorteil nutzen.
Meinung & Wertung
Steffen Heller meint: Abgesehen von ein paar Passagen mit schwacher Bildrate taugt mir Domination mehr als der Vorgänger. Der Einstieg ist flotter und durch die klugen Neuerungen auf dem Schlachtfeld versprühen die Scharmützel jetzt etwas mehr Dynamik als die eher statischen Schachkämpfe aus Liberation. Das sorgt dafür, dass sich ausgeklügelte Spielzüge oder die Zusammenstellung meiner Truppen belohnender anfühlen, sobald ich nützliche Synergien entdeckt habe. Schön ist außerdem, dass die Entwickler nun direkt zur Veröffentlichung mehrere Schwierigkeitsgrade bieten oder ich über diverse Reiter diese frei und jederzeit anpassen kann.
Durchdachte Fortsetzung, die weiterhin Defizite in der Präsentation besitzt, aber Kämpfe spürbar aufwertet.
Singleplayer82MultiplayerGrafikSound
