In ein paar Wochen erscheint mit Lord of Hatred die zweite Erweiterung für Diablo 4. Die bringt eine neue Klasse und ein neues Gebiet samt Story. Blizzard hat nun eine Cutscene veröffentlicht, die eindrucksvoll zeigt, wie gefährlich euer großer Gegenspieler im Addon wirklich sein wird.
Spoiler-Warnung: Wir zeigen hier eine Cutscene aus Lord of Hatred mit wichtigen Schlüssel-Informationen zur Story und den Charakteren, die ihr dort treffen werdet. Wenn ihr die Geschichte selbst erleben möchtet, solltet ihr nicht weiterlesen.
In unserem Artikel findet ihr eine spoilerfreie Übersicht über alles, was ihr zu Lord of Hatred wissen müsst.
Mephisto, der Herr des Hasses, spielt in Diablo 4 eine zentrale Rolle und taucht allein im Grundspiel mehrere Male direkt oder indirekt auf:
Sein Avatar, der blutige Wolf mit Knochenkopf, begleitet euch durch die Kampagne.
Lilith, Mephistos Tochter und die Mutter Sanktuarios, ist die Antagonistin des Grundspiels.
In Vessel of Hatred erscheint Mephisto erneut, entkommt aber – sehr zum Ärger vieler Spieler. Er ergreift jedoch offenbar Besitz von Neyrelle.
Ohne Mephisto wäre die gesamte Story von Diablo gar nicht zustande gekommen. Jetzt, in Lord of Hatred, wird er der große Rivale, gegen den ihr antreten könnt und laut Blizzard soll es diesmal keine offenen Enden mehr geben.
IGN durfte exklusiv eine Cutscene veröffentlichen, die Mephistos Macht deutlich zeigt:
In der Cutscene verwirrt Mephisto den Geist von Lorath, der selbst als Horadrim eigentlich gegen solche Tricks gefeit sein sollte. Er versucht, Adrenona zu warnen, die Königin der Amazonen, deren Reich Skovos ihr in Lord of Hatred besuchen werdet.
Lorath greift jedoch zu seinem Schwert und tötet Adreona, die er durch Mephistos List für eben jenen hält. Der Horadrim sieht das aber erst, nachdem Mephisto seine Illusion aufhebt. Für die versammelte Menge sieht es so aus, als habe Lorath vor aller Augen ihre Königin abgeschlachtet.
Auf YouTube und Reddit gibt es einige Kommentare dazu, dass Lorath auf so etwas nicht hereinfallen sollte. Als Horadrim sollte er es besser wissen, als alleine und ohne Unterstützung gegen den Herrn des Hasses anzutreten und zu erwarten, dass man ihm schon glauben wird.
Der Paladin als Schlüsselrolle in Lord of Hatred
Mephisto selbst tarnt sich derweil als Akarat, einen legendären Pilger, der die gesamte Religion der Zakarum begründet hat – also den Glauben, auf dem die Macht der Paladine begründet ist.
Besonders spannend sind deswegen zwei Szenen im Video.
Auf einer Brüstung ist ein Paladin zu sehen, der das Geschehen von oben herab beobachtet und Mephistos List ganz offensichtlich durchschaut. Das ist wenig verwunderlich, da zum Vorstellungs-Cinematic des Paladins eben dieser schon gegen Mephisto in seiner „neuen Form“ antritt:
Autoplay
Akarat, aka Mephisto, täuscht die versammelten Menschen weiter, indem er Adreona ins Leben zurückholt, nachdem Lorath ihr die Kehle durchgeschnitten hat und sie vor aller Augen gestorben ist.
Eigentlich sind solche Täuschungs-Manöver eher die Domäne von Belial, einem der vier Niederen Übel der Höllen. Offenbar schafft es aber auch der Herr des Hasses, den Geist von Menschen mit eben diesem Hass zu vernebeln. Kein Wunder also, dass er der Stärkste unter seinen Brüdern ist.
Lord of Hatred erscheint am 28. April für PS5, Xbox und den PC (Steam und Battle.net). Enthalten sind das neue Gebiet Skovos, etliche neue Features und gleich zwei Klassen: der Paladin – den ihr durch Vorbestellen jetzt schon spielen könnt – und der Hexenmeister. Genau dieser könnte für viele Spieler richtig interessant werden: Deutscher Diablo-Experte ist sicher: Der Warlock wird die bisher komplexeste Klasse, aber für Casuals gibt es einen Easy Mode
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