Twitch-Streamer hat 14.000 Zuschauer, will nicht heimlich fotografiert werden: „Nicht das Eigentum der Öffentlichkeit“

Der Twitch-Streamer Maik „Zarbex“ möchte nicht, nur weil er in der Öffentlichkeit steht, wie ein „Tier im Zoo“ behandelt werden. Das gilt gerade für Zuschauer, die heimlich Bilder von Content Creatorn machen.

Was sagt Zarbex zur Privatsphäre? Der Twitch-Streamer Zarbex sprach in einem seiner vergangenen Streams über die Privatsphäre, die man als Content Creator haben sollte. Er findet, heimliche Aufnahmen, die Zuschauer von einem machen, fühlten sich an, als wäre man ein Tier in einem Zoo (Quelle: Twitch ab Minute 25:16).

Zarbex erzählte unter anderem auch von einer Begegnung mit einem Zuschauer auf der Autobahn. Die andere Person hätte laut ihm während der Fahrt aus dem eigenen Auto in das Auto des Twitch-Streamers gefilmt.

Der Streamer meint, dass man nur, weil man eine Person sei, die in der Öffentlichkeit steht, noch lange nicht das Eigentum der Öffentlichkeit sei.


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Man ist trotzdem ein Mensch

Wieso kam Zarbex auf das Thema zu sprechen? Ausgelöst wurde die Diskussion von einem Bild des Streamers AliBumayeTV, der in einem Zug von einem Zuschauer fotografiert worden war. Im Zug schläft der Twitch-Streamer.

Zarbex meint zu dem Thema:

Es gibt so Leute, die dann sagen: ‘Du hast dir das doch ausgesucht. Du bist ja eine Person des öffentlichen Lebens. Du bist ja ein Streamer und so.’ Ja, das ist richtig, und ich komme auch damit klar, wenn ich auf der Straße angequatscht werde, und ich mache auch gerne Fotos und schnacke mit den Leuten. […] Aber wenn ich irgendwie am Pennen bin oder ich schlafe im Zug und dann kommen Leute an und fucken dich ab, das finde ich ungeil. Man ist trotzdem ein Mensch und man hat trotzdem Respekt verdient.

Zarbex auf Twitch ab Minute 25:55

Als Streamer lebt Zarbex davon, dass ihm viele Menschen gleichzeitig auf einer Plattform beim Zocken oder anderen Dingen zuschauen. In den vergangenen 365 Tagen hatte Zarbex laut SullyGnome durchschnittlich 14.259 Zuschauer.

Häufig geschehen diese Streams in den eigenen privaten Wänden. Außerdem gehört es zum Beruf des Streamers dazu, einen Teil des Privatlebens mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Unterschied sei jedoch der Rahmen, in dem das Filmen und Teilen passiert. Ein heimliches Filmen in einem privateren Moment, den der Streamer nicht selbst teilt, sei etwas anderes als ein Twitch-Stream, der zu Unterhaltungszwecken gedacht ist.

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Auch in anderen Situationen kann es anscheinend zu einem solchen Gefühl kommen. Im Rahmen der gamescom 2023 wählte der Twitch-Streamer MontanaBlack eine ähnliche Formulierung. Die gamescom 2023 war nämlich voll, nicht nur von Besuchern, sondern auch von Content Creatorn.
MontanaBlack meinte damals dazu, dass Influencer dort wie Affen im Zoo wirkten. Mehr zu der damaligen gamescom 2023 lest ihr hier auf MeinMMO: „Wie Affen im Zoo“ – Dominieren Twitch-Streamer die gamescom 2023?

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