Schauspieler von One Piece sagt Interview ab, Magazin ersetzt ihn durch KI, überschreitet mit Frage moralische Grenze

Das Magazin Esquire fragte Mackenyu, den Schauspieler von Zorro aus der Live-Action-Adaption von One Piece, für ein Interview an. Da dieser keine Zeit hatte, mussten sich die Interviewer etwas anderes einfallen lassen und wählten dabei einen unmoralischen Weg.

Wie lief das Interview ab? Da der Zeitplan des Schauspielers ein Interview verhinderte, stellte das Esquire-Magazin seine Fragen via E-Mail. Die Deadline soll dabei immer näher gekommen sein und es wären auf diese auch keine Antworten reingekommen.

Deshalb soll das Magazin laut eigenen Aussagen eine KI mit früheren Interviews des Schauspielers gefüttert haben. Dieser KI hätten sie dann die Fragen gestellt, die eigentlich für Mackenyu gedacht wären.

Das Magazin geht transparent mit dieser Tatsache um und fragt sich sogar selbst, ob das Antworten wären, die sie von Mackenyu erwarten würden. Doch eine Frage beziehungsweise die von der KI formulierte Antwort gingen bei dem Interview zu weit, sodass das Magazin sie nachträglich löschen musste.


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Schauspieler von Zorro erlebt emotionalen Verlust

Um welche Frage geht es? Auf dem TikTok-Account von geeksu_anime ist noch die Frage zu sehen, die von Esquire entfernt wurde. Demnach habe das Magazin gefragt, wie Mackenyu mit Druck und Erwartungen umgehen würde.

Seine KI-Variante antwortete, dass er durch seine legendäre Familie ein hohes Gewicht zu tragen habe. Allerdings sei es nicht sein Ziel, seinen Vater zu übertreffen oder zumindest vom Niveau her zu erreichen. Er wolle ihn lieber stolz machen.

Das ist vor allem deshalb so pietätlos, weil der Vater von Mackenyu, Sonny Chiba, erst im August 2021 durch Komplikationen, ausgelöst durch COVID-19, gestorben ist (zu lesen auf Arama Japan). Mackenyu verabschiedete sich damals mit emotionalen Worten.

Im Nachhinein entfernte das Magazin die Frage über Mackenyus Vater. Als Grund nannte es die Sensitivität.

Wie kommt das Interview an? Liest man sich die Kommentare der User auf X durch, hätte Esquire das Interview am besten einfach nicht veröffentlichen sollen. Nur weil man keine Antwort von dem Schauspieler bekommen habe, sollte man nicht auf KI zurückgreifen.

Außerdem würden viele auf X gerne wissen, ob sich der Schauspieler und das Produktionsteam bewusst wären, dass es so ein Interview gibt. Sie befürchten eine Klage, da hier geistiges Eigentum genutzt würde, so die User.

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Mit dem Release der 2. Staffel von One Piece sind die Schauspieler gefragter denn je und liefern ein Interview nach dem anderen. Kein Wunder also, dass ihr Terminplan sehr straff ist. So ließ sich dem Schauspieler eine besonders interessante Info entlocken: Zorro verprügelt in der Netflix-Serie zu One Piece genau 100 Gegner in einer Szene, drehte dafür 6 Stunden mit gebrochenem Finger

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