Spieler können auf Steam endlich zugeben, dass sie miese PC-Hardware haben und die Community liebt es

Auf Steam könnt ihr mittlerweile eure PC-Hardware angeben. Das Feature kommt bei der Community gut an und es sollen wohl in Zukunft weitere Features folgen.

Was ist das für ein Feature? Valve hat für seinen Steam-Client im Februar 2026 ein Update veröffentlicht, womit man Spielern einen wichtigen Wunsch erfüllt hat: Ihr könnt jetzt freiwillig auf Steam bei Rezensionen eure Computer-Hardware angeben.

Schaut ihr euch Rezensionen auf Steam an, dann werdet ihr feststellen, dass ihr unterhalb des Review-Textes bei einigen einen blauen Kasten mit Details zu den Specs des PC-Systems finden könnt.

So sieht das optionale Hardware-Feature von Steam aus, welches seit Februar 2026 freigegeben ist.

Und das ist auch schon die wichtigste Einschränkung des Features: Die Angabe der Hardware ist völlig optional und ihr müsst die Angabe bewusst aktivieren.

Steam liest diese Geräteinformationen übrigens selbst aus, sie werden also nicht vom Nutzer eingetragen. Ihr könnt euch also keine RTX 5090 als Grafikkarte eintragen, obwohl ihr nur eine GTX 1060 in eurem Rechner verbaut habt.


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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

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Community lobt das neue Feature, ist dennoch nur ein weiterer Aspekt für Rezensionen auf Steam

Die Community ist begeistert: Spieler forderten schon lange, dass Nutzer ihre Specs auf Steam angeben müssen. Denn wenn ein Spieler über schlechte Optimierung schimpfte, war nie klar, ob das Spiel wirklich schlecht optimiert war oder ob der Nutzer einfach zu schwache Hardware verbaut hat. Denn mangelhafte Optimierung bei PC-Spielen ist schon seit Jahren ein Dauerthema in der Community.

Nun bringt die Funktion eine völlig neue Kontext-Ebene zu der Rezension, denn die angegebenen Specs bieten die Möglichkeit, das Spiel selbst mit der eigenen PC-Hardware zu vergleichen. So schreibt jemand auf Reddit:

(…) Abgesehen davon, dass man Bewertungen liest, in denen Leistungsprobleme angesprochen werden, und die technischen Daten mit den eigenen vergleicht, gibt es auch Leute mit extrem leistungsstarken Rechnern, die sagen, die Leistung sei schlecht – was darauf hindeutet, dass die Optimierung einfach schlecht ist.

Einige weisen jedoch darauf hin, dass die System-Specs nur ein weiteres Detail zeigen und eben zusätzlichen Kontext zur bisherigen Rezension liefern können. Denn sowohl die Optimierung des Spiels als auch der Zustand des PCs spielen eine wichtige Rolle, mit wie viel FPS ihr spielen könnt: Wer sich sein System mit Bloatware vollmüllt und einen veralteten Grafikkarten-Treiber verwendet, hat in der Regel eine schlechtere Performance als ein Nutzer, der sein System auf dem neusten Stand hält. Und das sind Details, die das neue Feature auf Steam nicht beantworten kann.

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Mittlerweile könnt ihr Valve die Erlaubnis erteilen, Daten bezüglich eurer Framerate zu sammeln. Steam sammelt genau diese Daten, um zu beobachten, wie viele FPS ihr in einem Spiel habt. Diese Daten soll Valve in Zukunft wohl dazu nutzen, euch vor schlecht optimierten Spielen zu warnen. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Steam könnte bald ein neues Features bekommen, damit ihr kein Geld mehr für schlecht laufende Spiele verschwendet

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