WoW Patch 12.0.5 sollte mit neuen Features begeistern, frustriert aber durch die Masse an Bugs. Dabei hatten die Entwickler versprochen, dass sich der flottere Update-Zyklus nicht auf die Qualität der Inhalte auswirken wird.
Was ist mit WoW-Patch 12.0.5? Wir hatten gestern, am 22. April 2026, bereits über einen der ärgerlichsten Fehler des frisch veröffentlichten Updates beim neuen Verstecken-Minispiel berichtet. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Hier nur eine Auswahl der schlimmsten Bugs:
Die neue Leerenschmiede funktionierte nicht korrekt, versorgte Spieler mit Gegenständen, die sie bereits haben.
Das Housing musste in einigen Regionen aufgrund kritischer Bugs deaktiviert werden.
Ein alter Bug ist zurück, durch den ihr eure Wappen verlieren könnt, ohne das bezahlte Upgrade zu erhalten.
L’ura leidet auf allen Schwierigkeitsgraden an Bugs, durch die der Kampf frustrierend unvorhersehbar ist.
Diverse Hexenmeister-Bugs, die bereits vor Wochen im PTR-Forum gemeldet worden sind, haben es auf die Liveserver geschafft. Auch andere Klassen leiden gerade unter Bugs.
Diverse Spieler berichten von technischen Problemen, die mit dem Patch schlimmer geworden sein sollen – etwa mit Blick auf Performance, Abstürze oder dass man mit dem Charakter irgendwo festhängt.
Über Hotfixes konnten die Entwickler zwar bereits einige Probleme aus der Welt von Azeroth schaffen, dennoch ist die Stimmung in der Community angespannt. In gleich mehreren Reddit-Posts zeigen Spieler ihren Unmut über den mangelhaften Feinschliff von Patch 12.0.5 (Beispiel-Post 1, Beispiel-Post 2, Beispiel-Post 3, Beispiel-Post 4).
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Was kritisieren die Spieler? Es geht der Community weniger um die einzelnen Fehler, sondern um die schiere Masse an Bugs, die es auf die Live-Server geschafft hat. Verschlimmert wird die Situation, weil sich die Entwickler nur zu einzelnen Problemen melden. Bei anderen Baustellen weiß keiner, ob an diesen gerade gearbeitet wird.
Das erinnert an die alte „Never play on patch day“-Regel und die weniger ruhmreichen Phasen von World of Warcraft, in denen das Feedback der PTR-Tester ignoriert und Käufer einer Erweiterung gerne Mal als Beta-Tester benutzt wurden (etwa im Zuge von Battle for Azeroth).
Dabei hatte Game Director Ion Hazzikostas mit Blick auf den schnelleren Erweiterungs- und Update-Zyklus von Midnight versprochen, dass die Qualität der Inhalte nicht leiden wird. Gegenüber TheGameBusiness erklärte er im Februar 2026:
Midnight wird die schnellste Erweiterung sein, die wir je im Hinblick auf den Abstand zwischen den Addons gemacht haben. Wir haben die ganze Zeit über regelmäßige achtwöchige Inhalts-Updates. Keine Abkürzungen, keine Kompromisse bei dem, was wir liefern, und keine Opfer bei der Qualität.
Dieses Vorhaben ist offensichtlich gescheitert. Entsprechend wünschen sich diverse Spieler jetzt, diesen geplanten 8-Wochen-Zyklus aufzubrechen, um sich mehr Zeit für Feinschliff und Tests zu nehmen. FaroraSF schreibt etwa auf Reddit:
Ich glaube nicht, dass irgendjemand böse wäre, wenn die Patches alle 10 oder vielleicht sogar 12 Wochen erscheinen würden, statt alle 8. Ich verlange nicht nach mehr Inhalten, sondern einfach nach fehlerfreieren Inhalten und mehr Zeit zum Durchatmen.
Mir fällt immer öfter auf, dass ich die „Content-Dürren“ tatsächlich vermisse. Okay, vielleicht nicht diese RIESIGEN Durststrecken, die wir am Ende von MoP, WoD und Shadowlands hatten, aber die moderateren.
Wie seht ihr das? Lieber weiterhin zeitnah Updates und dafür mehr Bugs oder langsamerer Content-Nachschub und dafür mehr Feinschliff? Verratet es in den Kommentaren! Eine Übersicht über alle Neuerungen des neuen Updates findet ihr in den offiziellen Patch Notes: Release und Patch Notes für WoW-Patch 12.0.5 – Das müsst ihr zum neuen Update von Midnight wissen
Der Beitrag Blizzard versprach mit WoW Midnight schnelle Updates, ohne Verlust der Qualität – Das Vorhaben ist gescheitert erschien zuerst auf Mein-MMO.
