Mit Briefen und Postkarten professionell Geld verdienen? Die Generation Z macht genau das. Dahinter steckt ein neuer Trend, der vor allem durch Social Media groß geworden ist: Snail Mail.
Was macht die Generation Z da genau? Das Prinzip ist ziemlich einfach: Personen abonnieren einen Newsletter, den es jedoch nur analog gibt. Das heißt: Ihr zahlt der Person ein paar Euro im Monat und dafür erhaltet ihr ein bis zweimal im Monat einen traditionellen Brief oder eine Karte per Post. Im Englischen bezeichnet man das als „Snail Mail“, im Deutschen würde man das mit „Schneckenpost“ übersetzen, was dem aber nicht gleichkommt.
Snail Mail bezieht sich dabei vor allem auf die Geschwindigkeit: Während Mails in Sekunden in eurem Postfach landen, brauchen Briefe – je nach Ort – Tage oder sogar Wochen. Die Sachen kommen also im „Schneckentempo” an.
Solche Post, die noch Tage braucht, wird unter jungen Menschen immer beliebter. So beliebt, dass einige sogar damit professionell Geld verdienen. Doch dahinter steckt auch harte Arbeit, wie einige berichten.
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Stundenlange, nächtliche Arbeit, um Briefe an Abonnenten zu verschicken
Das englischsprachige Magazin CNBC hat mit jungen Menschen geredet, die so einen kostenpflichtigen, analogen Newsletter anbieten.
Kiki Klassen, eine interviewte Person erklärt, dass sie pro Person 8 US-Dollar im Monat bekommt und insgesamt 4.385 US-Dollar Umsatz pro Monat macht. Und das würde sich für sie lohnen. Und sie ist nicht die einzige, die damit viel Geld verdient: Verschiedene solcher „Snail Mail“-Gründer erklären, dass sie monatliche Gewinne in Höhe von mehreren Tausend Dollar verdienen würden.
Dahinter steckt aber auch jede Menge Arbeit: Die Planung, Erstellung und der Versand der Inhalte können Wochen in Anspruch nehmen. Klassen investiert laut eigenen Aussagen manchmal sechs Stunden lang pro Nacht, eine ganze Woche lang, um ihre monatlichen Abonnenten mit Briefen zu versorgen.
Die meisten dieser Clubs gewinnen vor allem in den sozialen Medien an Popularität – auf TikTok gibt es über 150.000 Beiträge mit dem Hashtag „Snail Mail“.
Ganz einfach mehr Geld verdienen – das wollen wohl viele Menschen. Die Generation Z hat nun einen Weg gefunden, Geld zu verdienen, ohne überhaupt irgendetwas aktiv dafür zu tun. Und zwar, indem sie ihre Daten gewinnbringend weiterverkauft: Die Gen Z hat einen neuen Weg gefunden, einfach Geld zu verdienen: Sie laden sich eine Spionage-App aufs Handy und verkaufen ihre Daten
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