Ein Psychotherapeut nutzt D&D als Therapie: „Oft ist es leichter, dem Charakter zu helfen”

MeinMMO-Redakteurin und begeisterter D&D-Fan Caro hat sich mit dem Psychotherapeuten Benjamin Lechner zusammengesetzt, der das Tabletop-Rollenspiel für therapeutische Zwecke einsetzt. Er erklärt im Interview, wie das genau aussieht, wobei es überhaupt helfen kann und was ihm diese Arbeit bedeutet.

Dungeons & Dragons ist ein Rollenspiel, in dem die selbst geschaffenen Charaktere der Spieler nicht nur Monster verkloppen und möglichst viel und schnell leveln. Es ist eine gemeinsame Erfahrung, in der man oftmals mitsamt Freunden die Rolle eines Abenteurers einnimmt. Dieser besitzt nicht nur Stärken und Schwächen, sondern auch ein von dem Spieler zugeteiltes Aussehen, Persönlichkeit und weitere Aspekte, die die Figur bewegen, verängstigen und rundum zum Abenteuer motivieren.

Auch wenn es sich um eine ausgedachte Persona handelt, liegen die Charaktere vieler Spieler ihren geistigen Schöpfern nah am Herzen. Denn egal ob es sich um eine Spiegelung seines Selbst oder einen Witz-Charakter handelt – diese Figur wird im Laufe des Spiels Konflikten begegnen, bestimmte Entscheidungen treffen und sich weiterentwickeln.

Wie persönlich und aussagekräftig unser Handeln in Dungeons & Dragons tatsächlich über die Dinge ist, die uns beschäftigen, wurde mir im Gespräch mit dem Psychotherapeuten Benjamin Lechner klar. 

Wir von der MeinMMO wurden auf das Konzept „Psychotherapie & Drachen” aufmerksam, das Lechner in seiner Gruppentherapie mit jugendlichen Klient*innen anwendet. Dungeons & Dragons als psychotherapeutische Methode – das fand ich so spannend, dass ich unbedingt mit ihm sprechen musste.

Mit wem habe ich gesprochen? Benjamin Lechner ist ein Psychotherapeut aus Wien, der seit 2019 in freier Praxis tätig ist. Er befindet sich in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe mit besonderem Fokus auf den sozialpsychiatrischen Bereich und die Gruppentherapie.

Seine juristische Ausbildung hat ihm viel Spaß gemacht, allerdings hat er sich in seiner Arbeit, Menschen auf diese Weise zu helfen eingeschränkt gefühlt. In seiner Rolle als Psychotherapeut kann er hingegen die Lebenserfahrungen von menschen aus verschiedensten Perspektiven betrachten und mit ihnen unterschiedliche Entwicklungspfade beschreiten:

„Gerade durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist mein Arbeitsalltag nun lebendiger und ich identifiziere mich sehr mit der Rolle eines Unterstützers für junge Menschen.”

Auf seiner Website könnt ihr mehr zu dem Konzept „Psychotherapie & Drachen” erfahren.

Ein Konzept, das der Psychotherapie gar nicht so fremd ist

Im Interview mit Herrn Lechner fand ich heraus, dass Dungeons & Dragons in einer Gruppentherapie das Rad gar nicht neu erfinden muss, sondern einfach anders dreht: mit einem Regelwerk, Spiel und etwas mehr Fantasy.

Caro (MeinMMO): Wie unterscheidet sich das therapeutische Spiel vom klassischen D&D beziehungsweise von einer regulären D&D-Session mit der Freundesgruppe am Tisch?

B. Lechner: Also, ich bin Psychodramatiker. Die Schule, die psychotherapeutische Schule, die ich verwende, heißt Psychodrama. Und im Psychodrama ist das Rollenspiel ein Kernelement, zumindest der Gruppentherapie. 

Dass in einem Gruppensetting Rollenspiele verwendet werden, ist ganz typisch und eigentlich der Kern der Therapie. Nur in einer klassischen Erwachsenengruppe werden diese Rollenspiele tatsächlich auf einer Art Bühne inszeniert. Also, ein Gruppenraum wird dann abgegrenzt, eine Bühne wird eingerichtet, jeder bekommt auf dieser Bühne eine Rolle und es werden ganzkörperlich diese Rollen gespielt. Und danach gibt es ein sogenanntes Rollen-Feedback und die Möglichkeit darüber zu sprechen, was man in diesem Rollenspiel erlebt hat.

Insofern ist der Schritt zu Dungeons & Dragons eigentlich ein kleiner, weil das Rollenspiel ja sowieso schon da ist. Es ist nur technisch etwas anders inszeniert, würden wir sagen. Der Vorteil dafür ist aber, dass gerade bei Jugendlichen, die in aller Regel nicht sehr rollenspielmotiviert sind, es ein Zugang ist, sie doch zu dieser Form zu begeistern, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. 

Okay, und jetzt der Unterschied zum klassischen Dungeons & Dragons… na ja, wie soll ich sagen…

Caro (MeinMMO): Sagen wir mal so – in der Form, wie sie es machen: Beziehen Sie sich auf das offizielle Regelwerk oder wird es eher als Basis für etwas angesehen, das Sie für die Therapie neu geschaffen haben?

B. Lechner: Nein, ich spiele schon relativ klassisch Dungeons & Dragons. Ich verwende auch das Regelwerk in etwas abgespeckter, vereinfachter Form. 

Es gibt ein für die therapeutische Anwendung konzipiertes Set, das heißt „Critical Core“. Das kommt aus den USA, das im Wesentlichen auch auf Dungeons & Dragons basiert und hier schon eine gewisse Vereinfachung vornimmt. Die Charaktere sind vorgefertigt, die Character Sheets sind vereinfacht, einige Regeln sind einfach ausgelassen. Und das ist zumindest ein guter Start. 

Je nachdem, wie erfahren meine Gruppe ist, nähern wir uns immer mehr den klassischen D&D-Regeln an. Also wenn die eine Gruppe gewisse Begeisterung entwickelt, setzen sie sich damit auseinander und wissen am Ende sogar sehr schnell mehr über das Ganze als ich. Also ich bin kein Meister der Regeln, muss ich gestehen …

Caro (MeinMMO): Ich auch nicht, aber das ist, glaube ich, niemand bei den hunderten Seiten an Regelwerk.

B. Lechner: Genau. Ich verstehe mich schon als Meister des Rollenspiels und der Inszenierung, aber die genauen Regeln… Das übernehmen dann teilweise durchaus meine Teilnehmer*innen für mich. Die sagen dann: „Benjamin, das müssen wir ein bisschen anders machen“, und ich sage: „Okay“.

Die fangen dann an, privat zu spielen und dann werde ich sehr schnell abgeklopft – was ja ein sehr gutes Zeichen ist! Im Jugendalter geht es um die Autonomieentwicklung und eigentlich ist das ein sehr, sehr gutes Zeichen, wenn die beginnen mit mir ein wenig in Konkurrenz zu gehen. Zu sagen: „Eigentlich kann ich das besser als du.“ Das ist ein sehr gesundes Zeichen, da freue ich mich sehr.

Das Spielfeld mitsamt Raster, Würfeln und Miniaturen, das B. Lechner in seinem Beitrag „Psychodrama und Drachen: Die Verwendung von Pen & Paper-Rollenspielen in der Psychodrama-Psychotherapie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen” beigefügt hat (Quelle: Springer Nature)

Der Ablauf ist dem normalen D&D ähnlicher als erwartet – mit einem relevanten Unterschied

Um mir genau zu erklären, wie eine Typische Gruppentherapie-Sitzung mit Dungeons & Dragons aussieht, erklärte mir Herr Lechner, wie diese in der Regel abläuft. Während sie vom reinen Rollenspiel-Zeitraum eigentlich komplett einer normalen Session gleicht, ist es vor allem die Vor- und Nachbereitung, die zeigt, dass es sich wirklich um eine Therapiesitzung handelt.

B. Lechner: Sollen wir den Ablauf mal beschreiben?

Caro (MeinMMO): Ja gerne! Das wäre eh meine nächste Frage gewesen.

B. Lechner: Also eine klassische Gruppeneinheit funktioniert so: 

Die Teilnehmer*innen kommen in den Gruppenraum und begonnen wird mit einer Eingangsrunde. Jeder darf mir erzählen, wie es ihm oder ihr heute gerade geht. Und da können sich bereits Themen entwickeln: Was beschäftigt die Gruppe gerade? Mit welchen Dingen wollen wir uns auseinandersetzen?

Und dann, wenn wir zum Rollenspiel kommen … am Anfang des Gruppenjahres [in der Regel dauert ein Gruppenjahr ein Schuljahr] werden die Charaktere ausgearbeitet. 

Dann gibt es die sogenannte Check-in-Frage. Das würden wir psychodramatisch als „Einrollen“ bezeichnen. Das heißt, wir gehen in unsere Rolle. Wir stehen hinter unserem Stuhl auf und beantworten beispielsweise diese Frage: „Was ist mein Lieblingsessen?“ für mich selbst. Und dann setzen sich die Teilnehmer*innen in den Stuhl und beantworten dieselbe Frage aus ihrem Charakter heraus. Und ab dann erwarte ich, dass sie ihren Charakter spielen und nicht mehr sich selbst.

Kleiner Einschub: Eine Gruppe Streamer, die ihre D&D-Abenteuer mit der Community teilen, macht es in ihren Sessions ähnlich. Sie nutzen eine Frage an die Charaktere, um zum Start besser ins Rollenspiel einzutauchen: Mit einem Trick von Experten werdet ihr direkt zum Start jeder D&D-Session zu besseren Rollenspielern

Und dann übernehme ich die Rolle des Spielleiters und inszeniere – das ist ein Unterschied zu klassischen Dungeons & Dragons – ein bis zwei Encounter, mehr ist aus Zeitgründen einfach nicht drin. Und danach geht es wieder klassisch mit der Psychodrama-Therapie weiter: 

Es gibt ein Rollen-Feedback. Wie ist es mir in meiner Rolle heute gegangen und was kann ich daraus für mich und über mich, lernen und mitnehmen? 

Der Unterschied ist vor allem die Zeit. Ich habe keine Vier- oder Fünfstunden-Abende, sondern die Spielphase ist normalerweise eine halbe bis dreiviertel Stunde. 

Und natürlich der Fokus. Weil der Fokus des Spiels schon ist, etwas über sich zu lernen und nicht einfach „nur” zu spielen.

Caro (MeinMMO): Also das läuft dann so ab, dass diese Feedbackrunde mit „Wie hat sich mein Charakter gefühlt, wie habe ich mich dadurch gefühlt?“ beendet wird. Das ist dann für Sie, wie Sie einordnen können, ob eine Session „funktioniert” hat oder ob es Fortschritte gab?

B. Lechner: Ja und in aller Regel – wenn ich sage, dass in der Eingangsrunde schon die Themen aufkommen – sieht man das im Spiel. Also beispielsweise eine Klientin oder eine Klient kommt mit Ängsten, dann wird man diese Ängste oder was auch immer dahintersteht, im Spiel in aller Regel sehen. 

Wenn ich selbst sehr ängstlich bin und mich schwer tue, auf Herausforderungen zuzugehen, dann merkt man das vielleicht auch im Charakter. Und es ist oft leichter, über den Charakter zu sprechen und dem zu helfen, als sich selbst.

Caro (MeinMMO), die sich gerade extrem ertappt fühlt: Ah, also eine Art Trennung, sodass man alles nicht so direkt an sich selbst heranlässt, aber eigentlich schon im übertragenen Sinne etwas für sich selbst mitnehmen kann?

B. Lechner: Genau. Psychodramatisch würden wir sagen, „eine Distanz zu der Rolle bekommen”, die ich hier spiele. Weil ich die Rolle des Ängstlichen ja dann sowohl im Rollenspiel spiele als auch im Leben. Und mit dieser Distanz, die entsteht, ist es leichter darüber zu sprechen.

Caro (MeinMMO): Wie würde das funktionieren – oder würde es überhaupt funktionieren –  wenn man das mit erwachsenen Klient*innen machen würde? Oder haben Sie das Gefühl bei Erwachsenen, dass die es aufgrund von D&D eher so ein bisschen belächeln und dass es aber bei Kindern genau durch die Regeln und durch das Spiel vielleicht attraktiver ist?

B. Lechner: Also mit Kindern verwende ich es nicht. Ich kenne Konzepte mit ganz stark vereinfachten Regeln, um es auch in Kindergruppen zu verwenden. Das mache ich nicht, weil die Kinder ohnehin Rollenspiele spielen, ohne Probleme.

Ich verwende es vor allem bei Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen. Ich habe Workshops mit Erwachsenen gemacht, wo es genauso funktioniert. Der Unterschied liegt schon in der Jugendtherapie und Erwachsenentherapie, da gibt es Unterschiede. Aber es funktioniert mit Erwachsenen genauso gut wie die klassische Psychodrama-Therapie aus meiner Sicht.

Es gibt auch märchenorientierte Konzepte in der Psychodrama-Therapie und das wird dann sehr ähnlich. Also ob ich jetzt Schneewittchen spiele oder Zwerge und Elfen, da sind gewisse kulturelle Eigenschaften drinnen, mit denen fast alle etwas anfangen können.

Caro (MeinMMO): Welche Schwierigkeiten und Limitationen erleben Sie im Vergleich zum klassischen Psychodrama?

B. Lechner: Der größte Unterschied zu klassischem Psychodrama-Rollenspiel ist, dass das Spiel auf Basis von Pen&Paper-Rollenspielen zumeist im Sitzen stattfindet. Das kann dazu führen, dass die Identifikation mit der Rolle reduziert wird, man leichter zwischen der Rolle und „sich selbst“ wechselt und dadurch die emotionale Erfahrung in der Rolle schwächer ausfällt.


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Offizielle Kampagne von D&D führt Stars aus Baldur’s Gate 3 nach Ravenloft

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Die reine Klassenwahl kann nicht so viel aussagen, wie die Handlungen und Entscheidungen der Spielenden

Da ich nun mehr verstehe, wie das Rollenspiel in Dungeons & Dragons für therapeutische Zwecke eingesetzt werden kann und wie so eine typische Gruppentherapie mit diesem Konzept aussieht, gab es noch weitere Fragen, auf deren Antworten ich neugierig war. 

Da ich mich in Dungeons & Dragons, ob für meine Arbeit oder auch in der Freizeit, viel mit der Community beschäftige, wollte ich ihn zu einem Thema befragen, auf das man auf Social Media öfter stößt:

Caro (MeinMMO): Es gibt auf Instagram und TikTok so viele Videos, die sagen: Diese Klasse bedeutet das, jenes Volk sagt das über dich aus … Wie stehen Sie zu diesen Einordnungen? 

B. Lechner: Ich würde in meiner Rolle als Psychotherapeut niemals eine finale Deutung einer Rolle eines oder einer Klient*in vornehmen. Es geht nicht darum, was ich als Therapeut meine zu sehen, sondern darum, was meine Klient*innen aus ihrem Rollenhandeln über sich selbst lernen können. 

Es kann vorkommen, dass ich zu bestimmten Eigenschaften oder Handlungsweisen von Charakteren Fragen habe und es gibt auch Situationen, in denen ich eine Deutung oder eine Parallele zum realen Leben der Klient*innen anbieten würde, letztlich entscheiden die Klient*innen aber stets selbst, welchen Aspekten ihrer Charaktere sie sich widmen möchten und was das Erlebte für sie bedeutet.

Auf die Nachfrage, ob er als Fan des Rollenspiels selbst eine liebgewonnene Klasse oder Erfahrung besitzt, erzählt B. Lechner dass er auch privat immer wieder regelmäßig D&D spielt. Oftmals, wenn es ihm nicht so gut geht, da ihm das gemeinsame Rollenspiel sehr gut tut.

Mit dieser Aussage können sich sicherlich viele Fans des Pen & Papers identifizieren.

Als Beispiel nennt er eine seiner Lieblingsklassen, die er in den Momenten wählt, in denen er das Gefühl hat, sich in seinen Gedanken zu verlieren: den Barbaren. Mit einer – freundlich ausgedrückten  – „reduzierten” Intelligenz als Dumpstat muss er in diesen Momenten nicht mehr so viel nachdenken, kann einfach draufhauen und so seinen Teil beitragen.

Lieblingsmomente aus seinen Sitzungen besäße er viele. Vor allem die finalen Momente, in denen sich eine Kampagne dem Ende neigt und die Gruppe es schafft, den BBEG zu bewältigen, bleiben oft in Erinnerung. Dafür hängt auch ein gemaltes Bild von einem seiner Gruppenmitglieder eingerahmt hinter ihm an der Wand, während wir uns im Videocall unterhalten: Ein Bild, in dem die Abenteuergruppe nach einem gemeinsamen Jahr von Teamwork und Charakterentwicklung siegreich hinausgeht.

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Dungeons & Dragons ist für viele Spieler weitaus mehr, als „nur” ein Spiel. Es ist vielmehr eine gemeinsame Erfahrung, die persönlicher sein kann, als man zunächst vermuten möge. Wer bereits seit Jahren spielt, wird sich dazu bereits eine eigene Meinung gebildet haben. 

Wer jedoch noch keine eigenen Erfahrungen mit D&D machen konnte, aber dennoch neugierig und motiviert ist, es selbst zu probieren, sollte einem anderen Artikel hier auf MeinMMO ein paar Minuten widmen. Hier testet mein Kollege, D&D-Enthusiast und MeinMMO-Redakteur Alex die Starterbox „Helden der Grenzlande”: Die neue Starter-Box von Dungeons & Dragons im Test: „Helden der Grenzlande“ ist der beste Tabletop-Einstieg, den ich je hatte 

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